Mit dem Camper durch Süddedutschland, Österreich, Norditalien und die Schweiz

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MoritzDienstag, 23. Juni 2026

Ein abwechslungsreicher Urlaub zwischen Natur und bekannten Sehenswürdigkeiten - Moritz und Jodie erkunden zusammen mit dem Camper die Alpenregion.

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Ein abwechslungsreicher Urlaub zwischen Natur und bekannten Sehenswürdigkeiten

Ein Roadtrip durch die Alpen und Norditalien bietet enorm viel Abwechslung zwischen Aktivurlaub, Entspannung und wunderschöner Natur. Ich bin Moritz und arbeite seit 2017 bei der CamprOase. Mit meiner Freundin Jodie war ich im September auf einem zwei wöchigem Trip durch die Alpen und Norditalien unterwegs. Wir haben die Zeit genutzt um viel zu Wandern und die verschiedenen Gegenden zu erkunden. Als Kontrastprogramm haben wir aber auch stärker frequentierte Sehenswürdigkeiten wie Venedig, den schiefen Turm von Pisa o und den Cinque Terre Nationalpark besucht. Ein Roadtrip ist immer auch ein Abenteuerurlaub. Wir haben viel erlebt, gesehen und einige Geschichten zu erzählen. Für uns war es einer der abwechslungsrechten und schönsten Trips, die wir bisher gemacht haben und wir können jedem empfehlen mit einem Camper die Region zu erkunden.

Erster Tag

Der erste Tag von unserem lang ersehnten Roadtrip durch die Alpen und Norditalien begann früh morgens zuhause. Nachdem wir alle Sachen in unser Auto geladen hatten, fuhren wir den ganzen Tag zum Head Office der CamperOase um dort einen für uns zur Verfügung gestellten Ford Nugget zu übernehmen. Da es schon Abend wurde, haben wir uns einen Stellplatz in der Gegend gesucht und sind in Weilheim an der Teck fündig geworden. Den Stellplatz kann man bequem über verschiedene Apps bezahlen. Der Platz wurde neu angelegt und bietet Platz für ca. 8-10 Fahrzeuge. Frischwasser und Strom kann man ebenfalls gegen Bezahlung (jeweils 1€ beziehen). Um den Camper so richtig zu einzurichten hat sich der Ort für uns sehr geeignet. Wir hatten viel Platz und konnten unsere Sachen im Camper verstauen. Nachdem ersten selbst gekochtem Abendbrot begann für uns die erste Nacht auf unserem Roadtrip.

Cinque Terre

Der Cinque Terre Nationalpark in Italien ist weitestgehend von Wald bedeckt. Die steilen Küsten waren für das Ansiedeln der Menschen eher uninteressant. Dennoch gibt es die legendären fünf Dörfer entlang der Küste. Die Häuser sind bunt und die Bauarten einzigartig. Mit dem Zug fährt man am besten aus La Spezia in Richtung des Nationalparks. Die jahrhundertalten Küstendörfer sind ein sehr beliebtes Reiseziel bei Touristen. hier kann man baden, sehr gut essen gehen und einfach die sehr spezielle Landschaft genießen. Jedes Dorf hat seine eigenen Finessen. Was wir empfehlen können ist das örtliche Eis. Schnell zwei Kugeln kaufen und am Hafen genießen. Wir hatten ehrlicherweise keine richtige Erwartungshaltung gegenüber der Gegend. im Nachhinein war es ein absolutes Highlight unseres Trips und wir werden uns sehr gern daran zurück erinnern.

Starnberger See und Besuch bei München

Unser zweiter Tag stand ganz im Namen der Familie. Da wir eher aus dem nördlichen Teil Deutschlands kommen wollten wir die Gelegenheit nutzen und meine Schwester in der Nähe von München besuchen. Vorher haben wir am Starnberger See gehalten. Der See liegt ca. 25 Kilometer südwestlich von München und ist der fünftgrößte See Deutschlands. Aufgrund seiner großen Durchschnittstiefe ist er jedoch der zweit-wasserreichste. Hier kann man super Wandern, Rad fahren Baden und Spaß auf dem Wasser haben. Wir sind ein bisschen durch einen angelegten Park spaziert und haben den See über einen Steg beobachtet. Zum Baden war es leider nicht das beste Wetter. Dennoch ließ sich erahnen, dass man hier viel Zeit verbringen kann.
Nach dem Besuch am See ging es weiter zu meiner Schwester und Familie. Meine Nichte und mein Neffe zeigten uns voller Stolz ihre neue Umgebung. Zuvor führten wir sie kurz einmal durch den Camper. Die beiden waren begeistert und fühlten sich an ihre Zeit in Neuseeland zurück erinnert. Damals haben sie mit der Familie in einem Wohnmobil, welches sie über die CamperOase gemietet haben, bereits im Vorschulalter Neuseeland entdecken können. Den Abend ließen wir gemeinsam ausklingen. Unsere zweite Nacht verbrachten wir dementsprechend kostenlos im Haus.

Zurzeit vermittelt die CamperOase keine Camper in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ihr findet aber ganz einfach Fahrzeuge bei Vermietern in eurer Nähe.

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Weißensee Österreich

Der Weißensee in Österreich ist ein sehr klarer Bergsee. Wir haben hier einen kurzen Zwischenstopp gemacht. Der See liegt sehr nah an der Landstraße. Dementsprechend kann man ihn leicht erreichen. Die Natur ist rund um den See ist im Sommer saftig grün und durch die Berge im Hintergrund ist eine tolle Aussicht gegeben. Das Panorama darf nicht beim Baden genossen werden, denn hier herrscht ein Badeverbot. Für einen kleinen Zwischenstopp lohnt sich der See alle Male.

Schiefer Turm von Pisa

Der schiefe Turm von Pisa ist eine der bekanntesten Besucherattraktionen in Italien. Wir haben uns das Gelände und den Turm angeschaut. Die Geschichte dazu ist ebenfalls interessant und lesenswert. Da der Turm ein absoluter Touristen Hotspot ist haben wir nur einen kurzen Stopp gemacht, da unsere Route hier vorbei geführt hat. Dafür hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Man kann auf einem nahe gelegenen Parkplatz umsonst parken und dann ca. 12 Minuten zum Turm laufen. Als Zwischenstopp ist der Turm definitiv zu empfehlen.

Baden im Bergsee Natural Beach

Der Morgen begann mit einer echten Erfrischung in einem kleinen Becken des Hinterrhein. Auch wenn das Wasser eisig kalt war konnten wir nicht widerstehen hier ein schnelles Bad zu nehmen. Das Wasser ist Türkis Farben und schön klar. Von einer Brücke aus hatte man zudem eine tolle Aussicht auf den kleinen See.

Baden am Morgen

Am Mittwochmorgen haben wir die Gelegenheit genutzt und sind schon früh in den Lago di Como gehüpft. Das Wasser war sehr kalt und erfrischen. Zudem hatte man eine tolle Aussicht. Wir haben uns noch ein bisschen in der Sonne aufgewärmt und unseren Trip dann Richtung Schweiz fortgesetzt.

Podcastfolgen zu Camperreisen in Europa

Entspannen am Großen Alpsee

Unsern letzten Tag haben wir dafür genutzt das erlebte sacken zu lassen und zu entspannen. Wir haben uns auf eine Wiese beim Großen Alpsee gelegt, Musik gehört, gelesen und gebadet. Zu Späteren Mittag waren wir in einem lokalen Restaurant Essen. Zum Nachmittag haben wir den Weg zum Wohnmobilstellplatz Kalixtenberg angetreten, wo wir auch schon am ersten Tag angehalten haben. Hier haben wir unsere Sachen zusammen gepackt und langsam Abschied vom Camper Bus genommen.

Sauber machen und Tschüss

Das Ende einer Campertour sieht meist recht ähnlich aus. Wir haben das Fahrzeug von innen und außen gereinigt unsere Sachen verpackt und es wieder zurück gegeben. Wir möchten auch auf diesem Weg nochmal Danke sagen. Wir hatten eine tolle Zeit und nehmen viele tolle Erinnerungen und Geschichten von unserem Trip mit.

highline179

Bei der Gemeinde von Reute in der Nähe vom Plansee gibt es eine Touristenattraktion, welche Höhenängste auf die Probe stellt. Die highline 179 ist eine Hängebrücke und verbindet zwei Burgen, die es zu entdecken gilt. Die Brücke schwebt auf einer Höhe von ca. 115 Metern und ist über 400m lang. Auffällig war, dass die Anlage auch für Familien sehr interessant ist. Beim Startpunkt, als auch bei der Burg können sich Kinder auf den Spielplätzen austoben. Der Aufstieg zur ersten Burg dauert ca., 10-15 Minuten. Wem es zu steil ist, der kann auch gegen eine extra Gebühr die Gondelbahn nutzen. Um über die Brücke gehen zu können brauch man ein Ticket. Für 8€ pro Erwachsener und 5€ für Kinder kann man die Brücke zwei Mal überqueren. Die schöne Aussicht wird mit einem Adrenalin Kick kombiniert. Wie groß dieser ist kommt auf die eigene Höhenangst an. Die Burgen auf den jeweiligen Seiten der Brücke sind gut zu erreichen und bieten einen Einblick in die Geschichte. Für Kinder gibt es ein Rätsel entlang der Burgen. Wir hatten ein paar schöne Stunden und würden die ganze Anlage weiter empfehlen.

Pragser Wildsee - Lago di Braies

Der Pragser Wildsee wird auch Lago di Braies genannt und ist eine der Hauptattraktionen in Südtirol. Uns war vorher bewusst, dass dieser See von vielen Besuchern angefahren wird. Dementsprechend haben wir mit den 8€ Parkplatzgebühren und vielen Menschen gerechnet. Trotzdem war dieser See eines der absoluten Highlights auf unserem Roadtrip. Man kann wunderbar um den See spazieren und aus allen Perspektiven das Panorama betrachten. Ein Künstler hätte sich die Szenerie nicht besser erträumen können und es ist faszinierend wie schön die Natur sein kann. Der See ist Türkis Farben und wird von Bergen und Wald umgeben. An einem Ufer trifft man auf eine Kuhherde, welche ebenfalls zu Idylle beitragen. Auch wenn wirklich viele Besucher da waren erzählen wir gern vom Pragser Wildsee, denn die Bilder gehen einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf.

Arte Sella - Freilichtmuseum

Das Arte Sella ist ein Freilicht Museum in der Nähe von Trient. Hier findet man Outdoorexponate in malerischer Umgebung. Das Areal ist wirklich schön und bietet eine beeindruckende Ausstellung an verschiedenen Kunstwerken. Die Anfahrt ist etwas schwierig, da die Straße einen Berg hinauf führt und recht eng ist. Auch für Kinder ist die Ausstellung durchaus interessant, da das Gebiet weitläufig ist. Wir sind ca. eine Stunde durch den Park spaziert. Man kann aber auch deutlich mehr Zeit im Arte Sella verbringen.

Venedig am Tag und Abreise

Am Sonntag fuhren wir wie bereits am Vortag wieder nach Venedig. Vom Camping Venezia Village kann man direkt einen Bus buchen. Kostenpunkt für Hin- und Rückfahrt waren 3€ pro Person. In der Stadt angekommen erkundeten wir weitere Teile, die wir am Vortag noch nicht gesehen haben. Dazu gehörte der Stadtteil San Marco mit dem Dogenpalast, Markusplatz, Markusdom und der Seufzerbrücke. Wir haben uns dann zum Mittag nochmal ein leckeres Essen in einem der Restaurants gegönnt und einen kleinen Aperol getrunken. Aperol gibt es in Venedig an fast jeder Ecke und wird gern von den Besuchern bestellt.
Venedig hat uns sehr gefallen. Es war zwar sehr voll, aber das zeichnet die Stadt auch irgendwie aus. Wir haben uns wohl gefühlt, waren aber auch immer wieder erleichtert mit dem Bus zu unserem Campingplatz und Camper fahren zu können um dort in Ruhe den Abend ausklingen zu lassen.
Am Abend sind wir dann Richtung Pisa gefahren. Geschlafen haben wir auf einem Parkplatz in der Nähe der Stadt Lucca. Wir bevorzugen für Italien und Österreich aber die Campingplätze. Wir empfinden es einfach als angenehmer. Ein paar Nächte pro Trip sind für uns außerhalb von offiziellen Stellplätzen okay. In der Regel nutzen wir aber das Angebot der örtlichen Stell- und Campingplätze.

Garmisch Patenkirchen (Olympiaschanze und Partnachklamm)

Unser Roadtrip konnte jetzt so richtig starten! In Garmisch Patenkirchen gibt es zahlreiche Möglichkeiten seine Zeit mit verschiedenen Aktivitäten zu verbringen. Wir haben uns dafür entschieden durch die Partnachklamm zu wandern. Es war ein regnerischer Tag. unser Startpunkt war der Parkplatz an der Olympia Sprungschanze. Die Parkplatzgebühren lagen bei 2,50€ für den ganzen Tag. Das Stadion ist bemerkenswert. Wer Skispringen nur aus dem Fernsehen kennt bekommt einen erstaunlichen Eindruck von den Dimensionen einer solchen Anlage. Im Sommer ist der Eintritt frei. Im Winter kommt es regelmäßig zu sportlichen Events.
Wir folgten den Schildern in Richtung Partnachklamm. Für einen Eintritt von 6€ pro Person kann man die Schlucht begehen. Es ist ein außergewöhnliches Naturspektakel, welches man Haut nah mit erleben kann. Der Wanderweg verläuft direkt an dem Fluss Partnach welcher sich durch die tiefe Schlucht schlängelt. Auch bei regnerischem Wetter kann man die Schlucht erkunden. Der Weg ist von oben geschützt und wir wurden nur bedingt nass. nach ca. 40 Minuten war der Wanderweg vorbei. Als wir aus der Schlucht kamen war uns etwas unklar, wie man am besten zurück kommt, da der Weg durch die Schlucht One Way ist. Wir haben uns (eher aus Versehen) für den wahrscheinlich längeren Weg entschieden. Wir sind rechts abgebogen und haben uns dann an die Schilder gehalten. Unsere erste Roadtrip Wanderung ging Berg auf und Berg ab durch Wälder und über Wiesen. Zurück am Parkplatz ging es dann nach einer kurzen Stärkung weiter.

Baden Spiaggia della Macchia Lucchese

Endlich ans Meer! Nach einigen Wanderungen und größeren Städten wie Venedig, haben wir uns einen Strand Tag verdient gehabt. Hierzu sind wir aus Pisa weiter nördlich gefahren und haben am piaggia della Macchia Lucchese angehalten. Hier gibt es einen tollen Strand und Meer soweit das Auge reicht. Das Wetter hat mitgespielt und die Sonne schien den ganzen Tag. Der Strand war erst nicht so leicht zu finden, da viele Teile des Strandes im Besitz von Restaurants sind. Als wir angekommen waren fanden wir aber einen großen Sandstrand mit einigen Urlaubern vor.

Reinbachwasserfälle

Die Reinbachwasserfälle liegen in Südtirol. Entlang des Franziskusweg sind drei verschiedene Wasserfälle zu erreichen. Für den gesamten Weg sollten ca. zwei Stunden eingeplant werden. Wir sind vom Parkplatz Franziskusweg gestartet. Dieser Startpunkt bedeutet, dass man erst den dritten und dann den zweiten und ersten Wasserfall sieht. Der Weg kann aber auch aus der anderen Richtung begangen werden. Der Wanderweg ist teilweise steil, verläuft aber durch ein sehr schönes Waldgebiet. Die drei Wasserfälle haben eine enorme Wasserkraft! Es ist ein imposantes Naturschauspiel und auf jeden Fall einen Besuch wert. Seit ein paar Jahren gibt es eine Fly Line um die Wasserfälle aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Wer Lust auf etwas Adrenalin hat, sollte dort vorbei schauen. Wir hatten sonniges Wetter und konnten alle drei Wasserfälle aus der Nähe betrachten.

Seiser Alm

Die Seiser Alm ist ein Wanderparadies. Mit der Gondelbahn kommt man auf die Alm. Die Gegend ist sehr weit und die Wandermöglichkeiten reichen von kleineren Spaziergängen hinzu anspruchsvollen Höhenwanderungen. Wir haben uns für eine der leichteren Varianten entschieden. Die Dolomiten ragen über die saftig grünen Wiesen hervor. Die frische Luft und der Sonnenschein dazu haben ein sehr schönes Wanderfeeling ergeben. Die ganze Gegend eignet sich zum Urlaub machen. Wer mehr Zeit mitbringt kann auch deutlich mehr Zeit hier verbringen.

Wilkommen im Allgäu - Buchenegger Wasserfälle

Das Allgäu ist zu Recht eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Für uns ging es das erste Mal in die Nähe von Oberstaufen. Wir hatten einen sehr schönen Blick auf das Tal direkt von unserem Camper aus. Die grünen Weiden mit den Kühen ergaben ein sehr beruhigendes Bild. Eine Wanderung zu Buchenegger Wasserfällen konnten wir direkt vom Stellplatz aus starten. nach ca. 35 Minuten waren wir angekommen. An den Wasserfällen haben wir eine Rast eigenlegt, ein bisschen was getrunken und kurz gebadet. Danach haben wir im Sonnenuntergang den Rückweg angetreten. Eine wirklich tolle Region zum Wandern und genießen.

Venedig am Abend

Wir haben uns den Besuch in Venedig auf zwei Tage aufgeteilt. Am ersten Tag waren wir von nachmittags bis abends in der Stadt. Die engen Gassen und Grachten sind weltberühmt. Wir haben einen Stopp an der Rialto Brücke gemacht, Pizza und Pasta gegessen und einen Wein getrunken. Dazu sind wir durch die Gassen und Geschäfte geschlendert. Die berühmten Gondelfahrten haben wir nicht gemacht. In der Regel kosten 30 Minuten 80 Euro. Wir haben viel von den Gondeln gesehen und fanden diese durchaus sehr schön anzusehen. Allerdings entschieden wir uns lieber das Geld in die kleineren Geschäfte und für Essen trinken auszugeben. In Venedig findet man davon an jeder Ecke was.
Trotz der Corona Pandemie waren die Straßen relativ voll und die Geschäfte gut besucht. Ohne Corona konnten wir uns nur vorstellen was in Venedig los ist, wenn die Touristen Stürme kommen. Die Stadt ist einen Besuch wert und gerade zum Abend hin wurde es angenehm lebhaft in den Restaurants entlang der engen Gassen. Die zahlreichen Geschäfte bieten für jeden etwas interessantes an. Mit dem Wassertaxis kommt man schnell von A nach B und kann auch die nahe liegenden Inseln besuchen.

Wanderung zum Sebensee und Drachensee

Ein absolutes Highlight unseres Trips war die Wanderung zum Sebensee und Drachensee. Zunächst haben wir an der Bergstation der Gondelbahn Mittag gegessen und typische Kasspätzle bestellt. Nachdem wir uns gestärkt hatten sind wir mit der Ehrwalder Almbahn in einer Gondel hoch gefahren und haben uns ein paar Höhenmeter erspart. Von dort schlänget sich ein Weg über eine Alm, durch einen Wald und das Gebirge. Der Wanderweg ist sehr schön. Man kann den Sebensee sogar mit dem Mountainbike erreichen. Der Radweg eignet sich auf für Familien, wenn man noch einen Kinderwagen dabei hat. Angekommen am Sebensee wird man mit einer einzigartigen Naturkulisse empfangen. Der See ist komplett klar und liegt zum Fuße der hohen Berge. Die Landschaft war saftig grün und die Szenerie wirkte wie gemalt. Wir haben uns gesetzt und die Aussicht auf uns wirken lassen. Wie hatten aber noch nicht genug. Hinter dem Sebensee geht ein steiler Aufstieg zur Coburger Hütte. Von dort hat man einen tollen Blick auf den Drachensee. Die Hütte ist Herberge für Kletterer und Wanderer. Bei schönem Wetter ist die Sonnenterasse ein Genuss. Leider hatten wir nach viel Sonnenschein am Vormittag eine kleine Wolkenfront abbekommen. Dadurch haben wir in der Coburger Hütte eine verdiente Pause eingelegt, uns gestärkt und haben dann den Rückweg angetreten. Letztlich waren wir insgesamt ca. fünf Stunden unterwegs. Die Natur ist an Schönheit kaum zu überbieten und wir werden noch lange von diesem Ort schwärmen.

Der falsche Bergpass, Stopp am Silsersee, Albulapass und toller Cammpingplatz

Unser Weg sollte und aus dem Norden Italien in die Schweiz führen. Nachdem wir fast die Grenze über den engen Splügenpass erreicht hatten, mussten wir leider umdrehen. Eine Unterführung war für unseren Camper zu niedrig. Wir fuhren den gesamten Weg wieder zurück und suchten uns einen neuen Ort wo wir ein Stopp einlegen konnten. Wir haben uns für den Slilsersee entschieden und eine gemütliches Pause gemacht. In der Schweiz angekommen bemerkten wir, dass unser Handytarif nicht für die Schweiz galt. Ab hier fuhren wir eher nach Schildern und GPS. Um die Alpen zu durchqueren sind wir dann auf den Albulapass gefahren. Der Bergpass ist wunderschön! Bei gutem Wetter hat man tolle Aussichten in der Höhenlandschaft. In der Schweiz angekommen haben wir uns für den Campingplatz Sut Baselgia entschieden. Der Platz war sehr grün, ruhig gelegen und wurde von sehr freundlichen Mitarbeitern geführt.

Verregnetes Schloss Neuschwanenstein und spontane Planänderung

Nächster Stopp Schloss Neuschwanenstein! Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. So viel vorweg, wir haben das Schloss gesehen. Allerdings war es enorm regnerisch. Unser Plan war es das Schloss von außen zu betrachten, einen Panoramablick zu bekommen und den zugehörigen Skywalk zu laufen. Als wir ankamen konnten wir aus dem Auto das Schloss erkennen. Ein Märchenschloss ragt auf einem Hügel hervor. Der Anblick war majestätisch. Vom offiziellen Parkplatz läuft man ca. 30 Minuten zum Schloss. Wir haben uns kurzer Hand dagegen entschieden. Wer das Schloss von innen sehen möchte sollte weit im Voraus buchen. Wir wollten ebenso eine Tour machen, haben aber keine Tickets mehr bekommen. Durch die Corona Maßnahmen wurde das Ticketkontingent beschränkt. Sollten wir mal wieder in der Region sein, werden wir dieses Attraktion nochmal genauer unter die Lupe nehmen, denn allein der Anblick bei regnerischen Wetter aus weiterer Distanz war bereits ein kleines Erlebnis.
Der Vorteil mit dem Camper kam hier mal wieder zum Vorschein. Eh wir uns versahen ging es einfach weiter. Wir haben von einem Outlet gelesen, welches in der Nähe ist. Das FOC® - Füssen Outlet Center war für uns optimal, da wir gern ein paar Sport und Outdoor Sachen vergünstigt kaufen wollten. Nach unserem kleinen Shopping Stopp haben wir uns für einen Stellplatz in Österreich entschieden. Der Stellplatz Heiterwang Sunnawirt ist sehr gut zu erreichen und bietet Platz für ca. 20-30 Fahrzeuge. Im Sunnawirt kann man zudem schön essen, es gibt Sanitäranlagen, Strom konnte man extra hinzubuchen und der Platz liegt vor den Bergen. Wir fanden es top und haben hier unser Lager für die Nacht aufgeschlagen.

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