SehenswürdigkeitKruger National ParkJohannesburg - die kleine Runde
Südafrika
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Dein Team für Südafrika
- Etappen
- 12
- Strecke
- 1.540 km
- Reine Fahrzeit
- 6 h 0 min
- Stopps
- 49
- Empfohlene Mindestdauer
- 14 Tage
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Johannesburg und Soweto
Johannesburg ist als größte Stadt des Landes mit einem großen internationalen Flughafen Ausgangspunkt für viele Reiserouten. Während viele Reisende sich direkt auf ihren Roadtrip begeben, ist unsere Empfehlung sich auch auf jeden Fall die Stadt und seine direkte Umgebung anzusehen. Viele sind der Meinung, dass man hier nämlich im Vergleich zu Kapstadt und dem Süden des Landes einen authentischeren Eindruck von Südafrika und seinen Menschen bekommt.
Dabei ist vor allem die Township Soweto (South Western Township of Johannesburg) zu nennen. Hier solltet ihr eine geführte Tour, zu Fuß oder auch mit dem Rad, machen. Die meisten Menschen wohnen im Teil Kliptown. Hier gibt es viele Hütten ohne fließend Wasser und Strom, in welchen teilweise über 20 Menschen wohnen. Ein wichtiger Ort in Soweto ist die Vilakazi Street, in welcher gleich zwei Nobelpreisträger mit Nelson Mandela und Desmond Tutu wohnten. Einen bleibenden Eindruck über die Zustände in Zeiten der Apartheid erhaltet ihr zudem im Apartheid Museum in Johannesburg. Beim Kauf der Tickets erhaltet ihr entweder die Aufschrift „Whites“ oder „Non-Whites“ und geht auch nur durch die entsprechenden Eingänge. Eine geführte Tour dauert circa. zwei Stunden und endet glücklich mit Nelson Mandela als erstem schwarzen Präsidenten Südafrikas.
Möchtet ihr Ausgehen, besucht ihr in Johannesburg am besten die Hipstar-Viertel Maboneng und Braamfontein. Diese bunten Viertel sind vor allem für Street Art mit riesigen Grafitis mit tollen Motiven bekannt.
Highlights:
- Apartheid Museum
- Soweto
- Orlando Towers
- Besuch einer Heilerin
- Walter Sisulu Square
- Hector Pieterson Memorial
- FNB Fußballstadion
- Szene-Viertel Maboneng & Braamfontein
- Carlton Center „Top of Africa Aussicht“
Von Johannesburg aus geht es über die Panorama Route (Blyde River Canyon/Graskop/Hazyview) in Richtung Krüger Nationalpark. Auf dem findet ihr ein Highlight nach dem anderen und könnt einige Zwischenstopps einlegen.
Johannesburg - Panorama Route
Die Panorama Route beschreibt vor allem die Straße R532, welche von der R36 aus erreichbar ist. Seid ihr von Johannesburg Richtung Krüger Nationalpark unterwegs, könnt ihr die Route von Norden nach Süden fahren, um dann weiter Richtung Süd-Osten nach Hazyview und Krüger Nationalpark fahren.
Die Strecke der Panorama Route ist mit 80 km nicht all zu lang. Aufgrund der Fülle an Aussichtspunkten und Wanderungen empfiehlt es sich aber mindestens einen oder sogar zwei komplette Tage mit Übernachtungen in dieser Region zu verbringen. Regnerische Wolken und Nebel können euch nämlich auch ziemlich schnell einen Strich durch die Rechnung machen, solltet ihr nur einen Reisetag eingeplant haben. Übernachten könnt ihr in den Örtchen Sabie und Graskop oder aber beispielsweise auch im „Blyde Canyon, A Forever Resort“.
Hier findet ihr alle Attraktionen von Nord nach Süd, die es auf der Panorama Route zu besichtigen gibt. Die meisten Aussichtspunkte und Wanderungen haben einen kleinen Eintrittspreis und sind von 7:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Panorama Route Highlights:
- “Blyde River Canyon A Forever Resort” Upper Lookout
- Blyde River Canyon: World's End Lookout (Canyon & Three Rondavels)
- Lowveld Viewpoint
- Bourke’s Luck Pothles (geologische Felsformationen)
- Berlin Falls
- God’s Window
- Lisbon Falls
- The Pinacle Rock
- Graskop (Harry’s Pancakes)
- Pilgrim’s Rest (Goldgräbersiedlung)
- Mac Mac Falls & Mac Mac Pools
- Long Tom Pass
Panorama Route – Krüger Nationalpark
Kommt ihr von der Panorama Route, ist der Krüger Nationalpark die nächste Station auf eurer Reise. Dieser hat neun Eingänge, welche ihr alle mit eurem eigenen Fahrzeug passieren könnt. Somit könnt ihr die Anfahrt zum Nationalpark völlig frei, passend zu eurer Reiseroute gestalten. Im Park gibt es ein gutes Straßennetz, von welchen die wichtigsten Straßen sogar asphaltiert sind.
Der Krüger Nationalpark ist weltbekannt und einer der besten Orte um die „Big Five“, also Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel und Leoparden, hautnah zu sehen. Hervorzuheben ist der Krüger Nationalpark vor allem aufgrund seiner guten Erreichbarkeit sowie Infrastruktur. Dazu ist er der älteste Nationalpark und das größte Naturschutzgebiet des Landes. Empfohlen wird ein Aufenthalt von mindestens drei bis vier Tagen. Um Tiere zu beobachten sind tatsächlich die grünen Monate von Januar bis März besser, da sich die Tiere hier vom grünen Gras besser hervorheben. Zudem ist es im Sommer feuchter, weshalb sich die Tiere auf mehrere Wasserstellen verteilen und schwerer zu finden sind. Das Finden der Tiere ist ein klares Argument dafür lieber eine geführte Tour mit einem Ranger zu buchen, einen sogenannten „Game Drive“. Für etwas mehr Adrenalin könnt ihr euch auch eine „Walking Safari“ zu Fuß buchen. Möchtet ihr lieber flexibel bleiben, könnt ihr auch mit dem eigenen Fahrzeug durch den Park fahren. Ohne Ranger ist die Wahrscheinlichkeit Tiere zu sehen aber natürlich kleiner.
Hinsichtlich der Tageszeiten sind für Safaris die frühen Morgen- sowie Abendstunden ideal.
Geführte Touren könnt ihr genauso wie viele Unterkünfte in den Nationalpark auf der SAN Parks Website buchen. Bei den Unterkünften müsst ihr im Krüger Nationalpark leider lange im Voraus buchen. Hier habt ihr die Wahl zwischen zwölf staatlichen Rest Camps oder privaten „Game Reservers“, in welchen es luxuriöse Lodges gibt. In den günstigeren Rest Campers habt ihr die Wahl zwischen einem Camper-Stellplatz, einem Zeltplatz, einem bereits aufgebautem Zelt oder kleinen Hütten. Die Camps liegen mitten im Park, sind von einem Zaun umrundet und bieten meist noch eine Tankstelle, ein Restaurant und einen kleinen Supermarkt. Sehr schöne Camps sind Berg-en-Dal und Skukuza. In den privaten Reserves habt ihr schickere Unterkünfte und oftmals bessere Aussichten. Zu den beliebsten zählen Sabi Sands, Timbavati und Klaserie. Den Eintrittspreis in den Park zahlt ihr entweder online bei Buchung der Unterkunft oder am Gate. Die aktuellen Preise, Unterkünfte und Touren findet ihr auf der SanParks-Website.
Krüger Nationalpark → Maputo
Nach einigen erlebnisreichen Tagen verlasst ihr den Krüger Nationalpark durch die südlichen Gates. Weiter geht es nun nach Mosambik. In der Nähe von Komatipoort (Südafrika) passiert ihr die Grenze nach Ressano Garcia (Mosambik). Das erste Ziel in Mozambik ist die Hauptstadt Maputo. Das Stadtbild von Maputo ist geprägt von portugiesischer Kolonialarchitektur, breiten Allen mit Jacaranda-Bäumen und einem freien Blick auf den indischen Ozean.
Auf Grund der portugiesischen Vergangenheit und der Lage am Meer entsteht eine entspannte, fast mediterrane Stimmung. Ihr findet hier eine große Auswahl an Cafés, Restaurants und Live-Musik (überwiegend Marrabenta und Jazz). Die Stadt ist kein klassisches „Sightseeing-Ziel“ sondern eher eine Stadt, durch die man schlendert und die Kulinarik und das Ambiente genießt. Daher reicht ein Tag für die klassischen Sehenswürdigkeiten in der Regel aus. Wenn ihr über Märkte schlendern, Museen besuchen möchtet und gute und frische Meeresfrüchte probieren wollt, dann solltet ihr 2 Tage in der Stadt einplanen.
Mit Englisch kommst du in den meisten Hotels und touristischen Restaurants recht gut zurecht. Außerhalb davon ist es jedoch von Vorteil, ein paar portugiesische Wörter zu kennen.
Highlights:
- Der Bahnhof ist ein architektonisches Meisterwerk, das von Gustave Eiffel entworfen wurde
- Praça da Independência mit dem Rathaus der Stadt und der strahlend weißen Kathedrale
- Casa de Ferro (Das Eisenhaus) ebenfalls in der Nähe des Praça da Independência – ein weiterer Blickfang der Stadt
- Fortaleza de Nossa Senhora da Conceição, eine historische Festung aus dem 18. Jahrhundert
- Paróquia De Santo António da Polana, eine katholische Kirche, die wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur von den Einheimischen „Zitronenpresse“ genannt wird
- Lokale Märkte und Kunsthandwerk: Auf dem Mercado Central findet ihr eine Riesenauswahl an lokalem, frischem Obst und Gemüse, im FEIMA-Park hingegen gibt es lokales Kunsthandwerk und traditionelle mosambikanische Küche zu entdecken
Maputo → Maputo Nationalpark
Der Mauputo Nationalpark liegt etwa 100km südöstlich von der Hauptstadt entfernt und vereint auf rund 1700 km2 Savannen, Dünenwälder und tief blaue Küstenlandschaften des indischen Ozeans.
Die Fahrt von Maputo aus dauert rund 1,5 Stunden. Da es sich jedoch um Sandpisten und anspruchsvolles Gelände handelt, ist ein 4x4 dringend empfohlen – häufig muss zudem der Reifendruck auf 1,5bar abgelassen werden.
Für den Park solltet ihr knapp 2-3 Tage auf eurer Reise einplanen. Innerhalb der Grenzen des Parkes gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. Von klassischen Campingplätzen, bis hin zu komfortablen Lodges. Das Reservat beheimatet unter anderem Elefanten, Giraffen, Zebras, Flusspferde, Gnus, Kudus und seltene Küstenvögel. Im Jahr 2025 wurde dieses besondere Ökosystem in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.
Weitere wichtige Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite des Nationalparks.
Highlights:
- Unzählige Vogelarten: Flamingos, Fischadler, Reiher etc.
- Vielfältige Landschaften auf engem Raum: Dünenlandschaften, unberührte Sandstrände, Lagunen und Savannen
- Ihr könnt innerhalb eines Tages sowohl an den Strand gehen als auch Safari machen
- Self-Drive-Safari – deutlich ruhiger als im Krüger Nationalpark
Maputo Nationalpark → Santa Maria Peninsula & die Mopatu-Bucht
Die Halbinsel Santa Maria grenzt direkt an den Maputo Nationalpark an. Von der Halbinsel aus blickt man auf die weite Maputo-Bucht, in der verschiedene Flüsse in den indischen Ozean münden. Dazu gehört unter anderem der Maputo River, der, wie ihr auf eurer Route Südafrika, Eswatini und Mosambik durchreist.
In den Wintermonaten, zwischen Juli und Oktober, ziehen regelmäßig Buckelwale an der Küste des indischen Ozeans vorbei. Mit etwas Glück können diese sogar teilweise vom Strand aus gesichtet werden. Auch Delfine lassen sich entlang der Küste, sowohl in der Bucht als auch im Ozean, regelmäßig beobachten.
Highlights:
- Tagesausflug nach Inhaca Island – mit dem Camper nicht zugänglich, Weiße Sandstrände, Kristallklares Wasser, Korallenriffe, ideal für Schnorchel- und Tauchausflüge
Santa Maria Peninsula → Ponta do Ouro
Von der Santa Maria Peninsula geht es, je nach Startpunkt auf der Halbinsel, rund 70-90 Kilometer südlich in Richtung Ponta do Ouro. Die Fahrt dauert um die 2-4 Stunden und führt größten Teils durch Sandpisten und Dünenpassagen, in denen ihr teilweise den Reifendruck auf etwa 1,2–1,5 bar reduzieren müsst.
Ponta do Ouro, zu Deutsch Goldene Spitze, ist ein bekannter Badeort im Süden Mosambiks. Der Ort liegt etwa 120km von der Hauptstadt Maputo und 15km von der Grenze zu Südafrika entfernt.
Highlights:
- Delfine beobachten – meist ganzjährig kann man in Ponta do Ouro große Tümmler beobachten und sogar mit ihnen schwimmen
- Vor der Küste befinden sich zahlreiche Korallenriffe, die zum Tauchen und Schnorcheln einladen. Hier kann man Delfine, Schildkröten, Rochen und mit etwas Glück sogar Walhaie oder Buckelwale sehen.
- Surfen und Kiten
- In den Monaten Juli bis November ziehen Buckelwale an der Küste vorbei und man kann sie sowohl auf Bootsfahrten als auch vom Strand aus sehen.
- Schildkröten kommen in den Monaten Oktober bis Februar zum Nisten an die Strände zurück
Ponta do Ouro → Eswatini
Weiter geht die Reise in das kleinste Land und die letzte absolute Monarchie Afrikas, Eswatini - bis 2018 als Swasiland bekannt. Hier wartet ein riesiger Kontrast auf euch. Statt weißen Sandstränden wie in Mozambique findet ihr hier grüne Berge, Wildreservate und Wasserfälle.
Die Route nach Eswatini führt euch über den Grenzübergang Kosi Bay zurück nach Südafrika und anschließend in Richtung Eswatini. Je nach Ziel in Eswatini dauert die Strecke inklusive Grenzübertritten rund 5-7 Stunden. Nach aktuellen Angaben des Auswärtigen Amtes (07/2026) wird bei der Einreise ein kostenloses Visum („Visa on Arrival“) für bis zu 30 Tage ausgestellt. Für Urlaubsreisen ist eine vorherige Beantragung in der Regel nicht notwendig. Für die Einreise mit einem Mietwagen benötigt ihr unbedingt eine Genehmigung des Vermieters sowie die Fahrzeugpapiere.
Highlights:
- Hlane Royal Nationalpark
- Malolotja Nature Reserve
- Mlilwane Wildlife Sanctuary
- Mkhaya Wildschutzgebiet
- Ezulwini Valley
- Mantenga Cultural Village & Mantenga Falls
Eswatini → Suikerbosrand Nature Reserve
Um nicht erneut über die Panorama Route zurück in Richtung Johannesburg zu fahren, legen wir einen letzten Zwischenstopp ein. Das Suikerbosrand Nature Reserve liegt nur etwa 50 km südöstlich von Johannesburg und eignet sich daher ideal als letzter Stopp auf dieser Rundreise.
Im Reservat selbst erwarten euch die typische südafrikanische Highveld-Landschaft, mehrere Wanderungwege und eine große Artenvielfalt. Der Park ist recht ruhig um einiges weniger touristisch als beispielsweise der Kruger Nationalpark. Zudem reicht in der Regel ein Tag aus, um den Park zu erkunden, sodass ihr die Reise hier entspannt ausklingen lassen könnt.
Highlights:
- 60 km lange Panoramastraße, die sich ideal für eine entspannte Selbstfahrer-Tour mit dem Camper eignet
- Cheetah Trail (4km)
- Ca. 200 Vogelarten
Suikerbosrand Nature Reserve → Johannesburg
Die Reise neigt sich dem Ende zu. Das Suikerbosrand Nature Reserve liegt etwa eine Stunde südlich von Johannesburg. Dementsprechend könnt ihr euch entspannt auf den Weg nach Johannesburg begeben und dort in aller Ruhe den Camper wieder abgeben. Ihr könnt dann eure Reise noch ein paar Tage ausklingen lassen, bevor es wieder Heim geht oder eure Reise innerhalb des Landes fortsetzen.
Johannesburg
Panorama Road
Maputo
Maputo National Park
Eswatini
Suikerbosrand Nature Reserve
Santa Maria Peninsula
Soweto
Orlando Towers Estate
Carlton Center Johannesburg
Blyde River Canyon
God’s Window
Mlilwane National Reserve
Mkhaya Game Reserve
Ezulwini Valley
Mantenga Nature Reserve and Cultural Village
Inhaca
Praça da Independência
Casa de Ferro
Fortaleza de Nossa Senhora da Conceição
Igreja de Santo António da Polana
Mercado Central de Maputo
FEIMA-Park
Maputo Bahnhof
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Johannesburg
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