ArtikelCamping oder Lodge in Namibia, Botswana und Südafrika
Gerade bei der ersten Reise in das südliche Afrika kommt oft die Frage auf: Camping oder Lodge? Vor- und Nachteile beider Optionen und warum eine Mix ein guter Weg sein kann, erfährst du in diesem Artikel!

Was Camping in Namibia und dem südlichen Afrika so besonders macht
Wer zum ersten Mal ins südliche Afrika reist, denkt beim Thema Camping vielleicht erst einmal an Abenteuer, Improvisation oder „mal schauen, wie das klappt“. Die gute Nachricht: Camping im südlichen Afrika – vor allem in Namibia – ist überraschend unkompliziert und perfekt für Einsteiger.
Gerade Namibia gilt als eines der besten Länder weltweit für Selbstfahrer mit 4WD Camper, auch für Einstieger. Vieles ist auf Reisende ausgelegt, die unabhängig unterwegs sein möchten: gut organisierte Campsites, praktische Infrastruktur und entspanntes Reisen auf eigene Faust. Dazu kommen einige der schönsten Übernachtungsorte überhaupt: morgens im Dachzelt mit Blick in die Wüste und absolute Wildnis aufwachen, abends am Feuer sitzen oder unter einem Sternenhimmel schlafen, den man so schnell nicht vergisst.
Und das Beste: Viele Campsites sind klein und weitläufig angelegt. Abseits der bekanntesten Sehenswürdigkeiten stehen Stellplätze oft angenehm weit auseinander – statt Campingplatzgefühl gibt es Ruhe, Natur und das Gefühl, ziemlich allein in der Landschaft zu sein.
Mehr zum Thema Campen in Namibia

findest du hier
Campingplatz oder Lodge?
Lodges sind im südlichen Afrika sind in der Regel besonders komfortable bis luxuriöse Unterkünft in der Natur. Die Privatzimnmer bieten mindestens ein festes Bett samt frischer Handtücher, dazu gibt es fast immer (gutes) Essen, eine Bar und einen Pool. Außerdem können geführt Aktivitäten, wie Game Drives oder Bootstouren, über die Lodge gebucht werden.
Insbesondere in Namibia sind Gästefarmen als eine Art Unterkategorie der Lodges hervorzueben. Sie liegen oft auf aktiven Farmen und bieten neben Zimmern teilweise auch Campingmöglichkeiten an. Häufig sitzt du auf Gästefarmen abends gemeinsam mit den Besitzern und anderen Reisenden am Tisch und bekommst im Gespräch spannende Einblicke in das Leben vor Ort – vom Alltag auf einer Farm bis zu Themen wie Wildtiermanagement oder Landwirtschaft in trockenen Regionen. Viele Farmen bieten außerdem Aktivitäten wie Farmrundfahrten, Wildbeobachtungen oder Sundowner-Fahrten an.
Zugleich geht der hohe Komfort von Lodges und Gästfarmen aber auch mit höheren Kosten einher. Der Preis für eine Person und Nacht startet je nach Saison und genauer Lage im besten Fall bei ca. 50-100 EUR, kann aber auch schnell bei 200-500 EUR oder mehr liegen. Hinzu kommen die Kosten für ein 4WD Auto, die zwar niedriger als bei einem 4WD Camper ausfallen, aber immernoch einen großen Punkt in der Reisekostenliste bilden.
Im Vergleich zur Lodge verzichtest du beim Camping in Namibia, Botswana und Südafrika auf viel Komfort - wobei genau darin für viele Reisende ein besonderer Reiz liegt. Schließlich ist der geringere Komfort, wie bereits angesprochen, mit Naturnähe in der Wildnis des südlichen Afrikas verbunden. Zugleich sind die Campingplätze in der Regel gut bis sehr gut ausgestattet. Auch viele Lodges bieten eine Campsites mit hohem Standard und häufig kann man die Anlagen mit nutzen (teils je nach Belegung).
Auch die Übernachtungen auf Campingplätzen sind mit Kosten verbunden, allerdings fallen diese deutlich geringer aus als bei der Übernachtung in Lodges. Ein teils unterschätzter Aspekt sind die geringeren Kosten bei der Verpflegung. Schließlich kommt der 4WD Camper mit einer vollen Kochausstattung, sodass eine (überwiegende) Selbstversorgung möglich ist, die insgesamt günstiger ausfällt. So ist die Miete eines 4WD Campers zunächst teurer als die Miete eines 4WD Autos, gleicht sich über geringer Unterkunfts- und Verpflegungskosten in der Regel mehr als aus.
Ein Mix aus Camping und fester Unterkunft
Im südlichen Afrika musst du dich nicht ausschließlich auf Camping festlegen, nur weil du einen 4WD Camper gemietet hast. Gerade auf längeren Reisen ist eine Mischung aus Campsites und festen Unterkünften eine beliebte Variante. Denn so schön Camping auch ist: Ein festes Bett nach der Dusche für ein oder zwei Nächten ist mit zunehmender Reisedauer vielen eine willkommene Abwechslung.
Je nach Land und Route bieten sich bestimmte Städte und größere Orte, wie etwa Swakopmund (oder Walvis Bay) in Namibia, für eine Camping-Pause an. Hier findest du eine Vielzahl fester Unterkünft jedes Preissegments in guter Lage, um den jeweiligen Ort zu erkunden. Und auf der Garden Route in Südafrika bieten sich immer wieder kleine B&Bs.Auf vielen Routen bieten sich entlang der langen Straßen in Gegenden etwas Abseits der großen Highlights auch immer mal wieder eine günstigere Guestfarm oder einfachere Lodge.
Oder du gönnst dir doch mal für ein paar Nächte den Komfort und das Ambiente deiner Wunsch-Lodge. Schließlich haben einige Lodges neben den bereits beschriebenen Annehmlichkeiten einfach eine traumhafte und einmalige Lage mit den passenden Anlagen, wie beispielweise für Tiersichtung nach Sonnenuntergang. Wie geschaffen für besondere Abende.
Fazit
Insgesamt sind sowohl Reisen mit 4WD Camper als auch mit 4WD Fahrzeug und Lodges herrvorgende sowie weitverbreite Möglichkeiten, die Länder des südlichen Afrikas zu bereisen. Beide bieten ihre Vor- und Nachteile und welche Option besser geeignet ist hängt von den persönlichen Präferenzen sowie dem Budget ab.
Eine Reise mt Fahrzeug und festen Unterkünften bzw. Lodges ist besonders komfortabel. Dahingegen ist gewährt eine Reise mit 4WD Camper mehr flexibilität, ist häufig (teils deutlich) günstiger und insgesamt naturnäher. Und wer einen 4WD Camper mietet, kann in je nach bedarf auf die verschiedenen Möglichkeiten der festen Unterkünft im südlichen Afrika zurückgreifen.
Weitere Artikel zu Namibia, Botswana und Südafrika
Artikel
Artikel
ArtikelDu suchst den passenden Camper?

Buche jetzt deine individuelle Videoberatung - kostenlos!

