2 Wohnmobile im Joshua Tree Nationalpark.

Reisebericht USA - Teamreise Teil 1

Road Bear stellte uns für diese Reise großzügigerweise zwei Modelle zur Verfügung: einen Class C 23–25 und einen Class C 26–28. Vielen Dank an dieser Stelle an RoadBear, die uns diese Reise zu einem großen Teil ermöglicht haben! Beide Camper konnten wir bis ins kleinste Detail unter die Lupe nehmen und testen. Unterwegs waren wir jeweils zu dritt in den Fahrzeugen - zeitweise sogar zu viert im größeren Modell, da sich unser Team während der Reise zum Teil abwechselte. Insgesamt waren wir zwischenzeitlich also zu siebt on the road! Startpunkt unserer Reise war Las Vegas, von wo aus wir zwei große Routen-Loops gefahren sind. Damit dieser Beitrag nicht aus allen Nähten platzt, haben wir unseren Reisebericht dementsprechend in zwei Teile aufgeteilt. In diesem ersten Teil nehmen wir euch mit auf die erste Hälfte unserer Tour durch den Südwesten der USA.

Reiseroute - Der erste Loop

🎲Las Vegas
🌳Sequoia Nationalpark
🏞️Yosemite Nationalpark
🌊Santa Cruz/Monterey
🌉Big Sur Statepark
🌵Joshua Tree Nationalpark
🎲Las Vegas

Welcome to Las Vegas!

Las Vegas Sign am Flughafen in Las Vegas

Bereits der Anflug auf Las Vegas ist ein echtes Highlight. Aus dem Nichts taucht plötzlich diese glitzernde Oase auf - die Stadt der Lichter, die mitten in der endlosen Weite der Mojave-Wüste liegt.
Wie bei den meisten Vermietern in den USA üblich, mussten wir nach dem Langstreckenflug zunächst eine Nacht im Hotel verbringen, bevor wir unsere Wohnmobile übernehmen konnten. Für uns ging es daher ins Circus Circus Hotel, nur wenige Minuten vom berühmten Strip entfernt.
Trotz der Müdigkeit nach den langen Flügen meldete sich unser Hunger. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Fremont Street, in der Hoffnung, dort etwas Leckeres zu finden. Und wie sollte es in Vegas anders sein? Die grellen Neonlichter, die Live-Musik und das bunte Treiben erschlagen einen fast, vor allem nach einem Langstrecken-Flug. Zwischen all dem Trubel wurden wir schließlich fündig und konnten unseren ersten Abend mit einem wohlverdienten Essen ausklingen lassen. Da der nächste Tag früh beginnen sollte, hielten wir den Abend kurz, ließen noch ein paar Eindrücke der schillernden Freemont Street auf und wirken und fuhren dann zurück ins Hotel.

Abholung der Fahrzeuge:
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker früh, und das aus gutem Grund: Wir durften unsere Wohnmobile bereits vor der offiziellen Öffnung des Road Bear-Depots abholen. Diese Gelegenheit wollten wir natürlich nutzen, um direkt vor Ort einige Videos zu drehen, darunter auch die ausführlichen Fahrzeugeinweisungen.
Das Team von Road Bear empfing uns freundlich und führte uns Schritt für Schritt durch den gesamten Abholprozess. Nachdem wir uns mit beiden Fahrzeugen vertraut gemacht und die wichtigsten Funktionen getestet hatten, stand der erste große Einkauf auf dem Plan.
Da wir schon am Depot fleißig gefilmt hatten, zog sich die Übergabe deutlich in die Länge und auch der Einkauf verschlang auf Grund der Gruppengröße mehr Zeit als gedacht. Entsprechend spät verließen wir Las Vegas. Müde von der langen Anreise und den ersten intensiven Stunden unseres Roadtrips entschieden wir uns, nur noch eine gute Stunde in Richtung Sequoia National Park zu fahren. Für die Nacht suchten wir uns dementsprechend spontan einen Stellplatz über Harvest Host. Unsere Wahl fiel auf einen großen Parkplatz bei Peggy Sue’s Diner: Ohne jegliche Ausstattung, direkt an der Autobahn gelegen, aber für eine unkomplizierte Übernachtung völlig ausreichend.

Die Fahrzeuge von RoadBear

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9 Bilder
USA, Road Bear RV, Class C 23-25 M, Außenansicht
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usa, road bear, saver 4 class c 23-31, class c 23-25 m, günstig mieten
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Mit dem Class C 29-31' R Wohnmobil von Road Bear RV mietet ihr euch einen tollen Begleiter für ein unvergessliches USA-Abenteuer!
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Mit dem Class C 26-28' (P) von Road Bear RV mietet ihr ein mittelgroßes Wohnmobil, dass dank einer klugen wie kompakten Anordnung bis zu 6 Personen Platz bietet.
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Auf der Suche nach dem größten Sequoia

Frühstück mitten in der Natur im Sequoia Nationalpark

Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück weiter in Richtung Sequoia Nationalpark, wo wir für ein paar Nächte auf dem Lodgepole Campground unser Lager aufschlugen.
Wir erreichten den Park bei untergehender Sonne und kamen schließlich im Dunkeln am Campground an. Für die zwei vollen Tage, die wir im Park hatten, wollten wir natürlich das Beste herausholen.
Tag eins startete am Visitor Center, das direkt am Campingplatz liegt, wo wir uns mit Karten, Tipps und Infos eingedeckt haben. Danach ging es auf zwei gemütliche Wanderungen:
• den Congress Trail sowie einen Abstecher zum berühmten General Sherman Tree,
• und später am Nachmittag den kurzen, aber lohnenswerten Weg hinauf auf den Moro Rock, um dort den Sonnenuntergang zu genießen.

Tag zwei stand im Zeichen einer ersten, etwas größeren Herausforderung: der Wanderung zum Pear Lake. Die etwa 20 Kilometer lange Strecke führte uns durch beeindruckende Landschaften, über felsige Pfade, vorbei am bekannten Watchtower, bis hin zum Pear Lake unserem Tagesziel. Eine Tagestour, auf der wir uns mit einem Sprung ins eiskalte Bergseewasser belohnen konnten.

Ab auf den Half-Dome!

Check! Kolja hat's geschafft!

Unser nächstes Ziel war der Yosemite Nationalpark, und wie sollte es anders sein: Auch diesmal erreichten wir unseren Campingplatz erst im Dunkeln. (Kleiner Spoiler an dieser Stelle: Während der gesamten Reise haben wir es vermutlich nur ein einziges Mal geschafft, wirklich im Hellen anzukommen.)
Auf dem Weg zum Upper Pines Campground, wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen würden, legten wir einen ersten Zwischenstopp am berühmten Aussichtspunkt „Tunnel View“ ein. Von dort aus bot sich uns ein spektakulärer Blick auf den Half Dome und das Yosemite Valley und war ein erster Vorgeschmack auf die kommenden drei Tage, die wir im Park verbrachten.

An Tag 1 starteten wir direkt mit einer großen Wanderung. Mit dem Shuttle ging es zum Trailhead, von wo aus wir über den Four Mile Trail zum Glacier Point aufgestiegen sind. Nach einer wohlverdienten Pause mit sensationellem Blick auf den Half Dome setzten wir unseren Weg fort über den Panorama Trail zu den Nevada Falls und schließlich über den Mist Trail zurück ins Tal zum Upper Pines Campground. Eine lange, aber absolut lohnenswerte Tour.
Kolja hatte offenbar noch nicht genug Höhenmeter gesammelt und entschied spontan, sich einen Punkt auf seiner persönlichen Wander-Bucket-List zu erfüllen: den Half Dome. Während er also die ikonische Granitkuppel erklomm, verbrachte der Rest der Gruppe den zweiten Tag entspannt im Yosemite Valley. Dort nahmen wir an einem Rangerprogramm zum Thema Bären teil und gönnten uns eine kleine Verschnaufpause nach der intensiven Wanderung vom Vortag.
Zum Abschluss unserer Zeit im Yosemite unternahmen wir an Tag drei noch eine kürzere Wanderung zu den Upper Yosemite Falls – eine kürzere Wanderung, die es dennoch in sich hat.

Unsere Tage im Yosemite Nationalpark

Ein kleiner Abstecher an die Küste

produktive Tage am KOA Campground in Santa Cruz

Nach den intensiven Tagen im Yosemite zog es uns weiter Richtung Küste. In Santa Cruz verbrachten wir zunächst ein paar Tage auf einem Campingplatz, um dort verschiedene Videos rund um die Fahrzeuge zu produzieren. Natürlich wollten wir nicht nur den Campingplatz sehen, also nutzten wir die Gelegenheit und machten einen kleinen Abstecher entlang des legendären Highway 1.
Die Fahrt führte uns vorbei an Küstenlandschaften, über die berühmte Bixby Bridge und schließlich in den Pfeiffer Big Sur State Park, wo wir eine Nacht verbrachten. Nach dieser kurzen, aber eindrucksvollen Küstenetappe machten wir uns auf den Weg zum nächsten Nationalpark, gespannt auf den kompletten Wandel der Szenerie, der auf uns wartete.

Schaut euch an, welche Videos wir dort produziert haben

Auf der Suche nach Plejaden

Auf dem Weg zum Joshua Tree Nationalpark legten wir einen weiteren Zwischenstopp bei einem Harvest Host ein und verbrachten die Nacht auf einer kleinen Farm. Dieses Mal kamen wir tatsächlich pünktlich zum Sonnenuntergang an (eine echte Seltenheit auf dieser Reise!), gerade rechtzeitig, um noch auf ein paar Felsen zu klettern, um den Sonnenuntergang von dort oben in voller Pracht genießen zu können.
Im Joshua Tree verbrachten wir 2-3 Nächte auf dem Jumbo Rocks Campground. Von dort aus konnten wir ideal den Sonnenaufgang sehen, untermalt von Kojoten-Geheule und anschließend eine kleine Wanderung starten.
Ein absolutes Highlight für uns alle war jedoch die Nacht im Joshua Tree: ein kristallklarer Sternenhimmel, die deutlich sichtbare Milchstraße und sogar die Plejaden. ✨

Las Vegas calling... again

Unser Besuch bei THL in Las Vegas

Nun hieß es: Zurück nach Las Vegas, denn dort wartete ein straffes Programm auf uns. Fünf volle Tage in der Stadt standen bevor, diesmal jedoch weniger zum Erkunden, sondern vor allem zum Arbeiten und Videos produzieren.
In dieser Zeit trafen wir uns mit mehreren unserer Partnerfirmen und hatten die Gelegenheit, die Fahrzeuge und Depots von Travellers Autobarn, Cruise America, Native Campervans, Mighty, El Monte und Road Bear ausführlich kennenzulernen. Ein intensiver, aber unglaublich spannender Teil unserer Reise, der uns viele neue Einblicke ermöglicht hat. Besonders gefreut hat uns das persönliche Kennenlernen von Jessica und Tobias von Graner Motorhome Rentals – und dass wir direkt vor Ort eine neue Partnerschaft schließen konnten. Ein klarer Gewinn für uns und eine tolle Erweiterung unseres Angebots.
Ziel dieser Tage war es, möglichst viel Video-Content für unsere Kunden zu produzieren: Fahrzeugvorstellungen, Depot-Einblicke und Infos zu den jeweiligen Vermietern. Viele Stunden Filmmaterial später waren wir zwar müde, aber mehr als zufrieden mit dem Ergebnis und bereit für weitere Abenteuer….

Ein Roadtrip zu den Highlights der Natur und Kultur der Westküste der USA

Dieser Roadtrip führt als USA Rundreise an der Westküste zu weltberühmten Highlights von Kultur und Natur.
Wo ihr die Reise beginnt, bleibt gleich: Ihr kommt an Städten wie San Francisco, Los Angeles und Las Vegas vorbei und erkundet berühmte Nationalparks wie Joshua Tree Nationalpark oder Yosemite. Unsere Rundreise an der Westküste der USA ist somit voller eindrucksvoller Orte, für die ihr euch etwas Zeit nehmen solltet. Darüber hinaus solltet ihr bedenken, dass die Route insgesamt ca. 1600 Meilen bzw. 2600 Kilometern lang ist. Deshalb haben wir diesen USA-Roadtrip auf grundsätzlich 20 Tage angesetzt. Natürlich könnt ihr die Reise, im Falle begrenzter Zeitkapazitäten, auf ca. zwei Wochen verkürzen. In diesem Falle könnt ihr die Route beliebig anpassen.
Für eine Verkürzung lässt sich die Rundreise auch leicht in einen Oneway-Trip mit z.B. Abholung in San Francisco und Rückgabe in Los Angeles oder Las Vegas umwandeln. Alternativ könnt ihr auch eine der Städte oder Nationalparks auslassen. Wenn euer Schwerpunkt auf den Nationalpark liegt, empfiehlt sich Las Vegas sowohl für An- als auch Abreise. Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt ihr die Route ideal mit der Las Vegas Rundreise verknüpfen und weitere Highlights wie den Grand Canyon und den Zion Nationalpark erkunden. Die folgende Route beginnt in San Francisco und führt euch Richtung Süden mit dem ersten großen Ziel: HOLLYWOOD. Anschließend geht es mit einem Zwischenstopp im Joshua Tree Nationalpark nach Las Vegas. Bevor euch die Reise durch das Death Valley oder den Sequoia Nationalpark weiter in den Yosemite Nationalpark führt. Nach einigen Tagen in der Natur geht es dann zurück nach San Francisco. Zurück am Startpunkt endet hier eure USA Rundreise an der Westküste.

⚠️ Hinweis: In den Monaten Juni – September ist eine Reise mit dem Camper durch das Death Valley verboten. Daher muss diese Zone in den Sommermonaten umfahren werden. Wer dennoch nicht auf einen Besuch im Tal des Todes verzichten möchte, der kann von Las Vegas eine Tagestour dorthin unternehmen. Diese könnt ihr bei verschiedenen Reiseanbietern im Voraus buchen. ⚠️

Hier findet ihr eine Google-Karte der Route mit allen Etappen. Weiter unten findet ihr die einzelnen Etappen genauer beschrieben zum ein- und ausklappen. Hier in der Karte könnt ihr mehr über die einzelnen Etappen erfahren, indem ihr links oben in der Ecke auf das kleine Symbol klickt. Dann öffnet sich ein Menü, in welchem ihr ganz einfach die Highlights der einzelnen Etappen ein- und wieder ausblenden könnt. Klickt einfach auf das jeweilige Icon, um mehr über ein bestimmtes Highlight zu erfahren. Um eine größere Karte zu erhalten, klickt ihr oben rechts auf das Symbol.

1. San Francisco → Monterey
Camper180 km2 h
Big Sur

Theoretisch könnt ihr diese Reiseroute aus allen drei der Großstädte beginnen (Los Angeles, San Francisco oder Las Vegas). Unsere Reise startet in San Francisco.

Dort angekommen solltet ihr zwei oder drei Tage einplanen, um die Stadt zu besichtigen, bevor ihr den Camper abholt. Ein Besuch im Stadtteil Fishermans Wharf, den Cable Cars und den 16th Avenue Tiled Steps ist schon fast ein Muss. Auch der Aussichtspunkt Twin Peaks ist eine totale Empfehlung, um die Stadt von oben zu sehen. Weitere Highlights und must-sees in San Francisco haben wir euch in einem separaten Beitrag zusammengefasst.

Monterey

Monterey ist eine Küstenstadt am Pazifik, etwa 2 Stunden südlich von San Francisco. Früher war die Kleinstadt eine bedeutende Fischerei- und Hafenstadt und unter spanischer, bzw. dann mexikanischer Besetzung Californias erste Hauptstadt. Heute ist es besonders unter Naturliebhabern und Meeresbiologen ein beliebtes Reiseziel. Das Monterey Bay Aquarium ist eines der bekanntesten Aquarien der Welt. Ein Teil des Aquariums liegt direkt über dem Pazifik und nutzt Meerwasser aus der Monterey Bay, um natürliche Lebensräume nachzubilden. Es ist zudem ein Zentrum für Meeresforschung, Artenschutz und Umweltbildung. Besonders im Fokus stehen Seepferdchen, Haie, Quallen und die Rettung sowie Wiederauswilderung von Seeottern. Zudem engagiert sich das Aquarium im Kampf gegen Plastik im Meer und bietet Programme zur Aufklärung über Nachhaltigkeit. Außerdem könnt ihr von Monterey einige Whale Watching Touren starten. Mit etwas Glück könnt ihr auf den Bootstouren Grauwale, Buckelwale und Orcas in freier Wildbahn sehen!

Zudem gelangt ihr von Monterey ganz einfach zum Big Sur. Der berühmte High Way One entlang der malerischen Küste ist aktuell wegen Bauarbeiten zum Teil zwischen zwischen Monterey County und San Luis Obispo County gesperrt. Die Umleitung verläuft über den parallel verlaufenden Higway 101 im Landesinneren. Nichtsdestotrotz ist, von Monterey kommend, der Highway 1 bis Big Sur geöffnet, sodass Reisende zumindest das Panorama des Big Sur und der Pazifikküste genießen können.

Monterey

Monterey Bay Aquarium

2. Monterey → Los Padres National Forest
Camper445 km6 h 30 min

Die Küstenstrecke auf dem berühmten Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles zählt zu den schönsten Roadtrip-Routen der USA. Der Küstenabschnitt begeistert mit wunderschönen Ausblicken auf den Pazifik, State Parks und abwechslungsreicher Natur.
Zu den bekanntesten Highlights entlang der Strecke gehören die ikonische Bixby Bridge sowie der Pfeiffer Big Sur State Park mit seiner vielseitigen Landschaft und idyllischen Campingmöglichkeiten. Im Julia Pfeiffer Burns State Park stürzen die McWay Falls ganzjährig direkt auf den Sandstrand am Pazifik.
Nördlich von San Simeon lassen sich zudem das ganze Jahr über riesige Seeelefanten am Strand beobachten, bevor die Route weiter durch den beeindruckenden Los Padres National Forest nördlich von Los Angeles führt.

Los Padres National Forest

Das Gebiet rund um den Los Padres National Forest, knapp 110 Kilometer oberhalb von Los Angeles, bietet sich für einen letzten Zwischenstopp auf der Strecke bis LA an. Der National Forest verfügt über mehrere Campingplätze, auch frei stehen ist in manchen Gegenden erlaubt. Nach einem Spaziergang und einer Nacht Erholung kann es dann am nächsten Tag geht erholt weiter über den Highway 1 bis nach Los Angeles gehen.

Big Sur

Los Padres National Forest

3. Los Padres National Forest → Los Angeles
Camper183 km3 h

Los Angeles

Hollywood Sign in den Hollywood Hills

Willkommen in Los Angeles, dem Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie. Um die Stadt richtig erkunden zu können solltet ihr rund zwei einplanen. Jeder kennt wohl das Hollywood Zeichen auf den Hollywood Hills oder einen der Stadtteile aus den zahlreichen Filmen und Serien, die hier gedreht wurden. Es bietet sich also an sich der langjährigen Filmgeschichte und -industrie zu widmen. Zum Beispiel könnt ihr eine Tour durch die Studios von Warner Bros. unternehmen oder einfach entlang des Hollywood Walk of Fame schlendern. Zu unseren Los Angeles Highlights gehört auf jeden Fall: Ein Besuch am Venice Beach und in Santa Monica!

Los Angeles

4. Los Angeles → Joshua Tree Nationalpark
Camper261 km2 h 30 min
Joshua Tree Nationalpark

Nach ein paar Tagen im Großstadttrubel von Los Angeles geht es wieder zurück in die Natur: Die Reise führt weiter in den rund 200 Kilometer entfernten Joshua Tree National Park. Für die Strecke plant Google Maps etwa 2,5 Stunden Fahrzeit ein. Je nachdem, wann und von welchem Stadtteil aus ihr startet, kann sich die Fahrtdauer jedoch schnell verlängern, denn in Los Angeles herrscht nahezu rund um die Uhr dichter Verkehr. Es lohnt sich daher, die Abfahrt gut zu planen und Stoßzeiten möglichst zu vermeiden.
Gerade in Los Angeles empfiehlt es sich außerdem häufig, den Camper außerhalb des Zentrums stehen zu lassen und die Stadt stattdessen bequem mit Uber/Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Joshua Tree Nationalpark

Der Joshua Tree Nationalpark ist von Los Angeles aus der am nächsten gelegene Nationalpark. Im Vergleich zu anderen Nationalparks ist Joshua Tree recht klein, gibt es die Möglichkeit auf Campingplätzen im Nationalpark einen Stellplatz zu finden, sodass ihr ein paar Tage Zeit habt, die facettenreiche Flora des Parks zu erkunden. Seinen Namen hat der Park übrigens von dem gleichnamigen Baum, den ihr im Park überall finden werdet. Dieser robuste Baum kommt mit extrem wenig Wasser und großer Hitze gut klar. Das Hidden Valley ist ein beliebter Ort, zum Wandern, Picknicken oder auch Klettern. Auf dem Wanderweg kommt ihr an beeindruckenden Felsformationen und den bekannten Joshua Bäumen vorbei. Der Barker Dam ist ein knapp 2km langer Rundweg, der euch zu einem Wasserreservoir führt. Besonders in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden könnt ihr mit etwas Glück Wildtiere beobachten. Außerdem ist der Park bekannt für seine beeindruckenden Sternenhimmel, den ihr auch von den Campingplätzen gut beobachten könnt.

5. Joshua Tree Nationalpark → Las Vegas
Camper350 km4 h
Las Vegas bei Nacht

Die Fahrt vom Joshua Tree Nationalpark bis nach Las Vegas ist lang, daher solltet ihr zeitig den Park verlassen und euch auf den Weg nach Sin City machen. Wer möchte und Zeit hat, der kann an dieser Stelle einen Zwischenstopp einlegen. Ansonsten solltet ihr euch eine gute Playlist oder ein spannendes Hörbuch anschalten und euch auf eine längere Fahrt einstellen. Kurz vor der Stadt ragen die Seven Magic Mountains mitten aus der Wüste in die Höhe. Dabei handelt es sich um sieben 10-12 Meter hohe Türme aus riesigen, bunt bemalten Kalksteinblöcken, eine Kunstinstallation des schweizerischen Künstlers Ugo Rondinone. Ursprünglich war es als temporäres Projekt für zwei Jahre geplant, wurde dann aber wegen großer Beliebtheit verlängert.

Las Vegas

In Las Vegas angekommen, bietet die Stadt eine einzigartige Mischung aus Luxus und Unterhaltung. Berühmte Hotels und Casinos wie das Bellagio mit seinen Wasserspielen, das römisch inspirierte Caesars Palace und das romantische The Venetian mit seinen Gondelfahrten prägen das Stadtbild. Entlang des Las Vegas Strip reihen sich unzählige Attraktionen, darunter der High Roller, eines der größten Riesenräder der Welt mit atemberaubender Aussicht. Abseits des Strips findet ihr lokale Taco-Shops und authentisches asiatisches Essen in China Town. Besonders bekannt ist Vegas für sein Nachtleben: Clubs, Bars, Shows und Casinos sorgen bis in die frühen Morgenstunden für unvergessliche Erlebnisse. Sicher ist das wilde Getümmel mit leuchtenden Reklame-Schildern nicht für jeden reizvoll. Ihr könnt den Stopp in Vegas ebenso von eurer USA Rundreise an der Westküste streichen und direkt in die nächsten Nationalparks weiterfahren.

Joshua-Tree-Nationalpark

Las Vegas

Seven Magic Mountains

6. Las Vegas → Death Valley Nationalpark
Camper240 km2 h 30 min
Die steilen Felstürme im Monument Valley wirken wie aus einer anderen Welt.

Von Las Vegas geht es weiter in den Death Valley Nationalpark.
⚠️ Hinweis: Die Reise in und durch das Death Valley ist aus Sicherheitsgründen seitens der Vermieter in den Sommermonaten verboten. Deshalb ist dieser Stopp zwischen dem 01. Juni und 30. September nicht möglich. Solltet ihr außerhalb dieser Reisezeit mit dem Wohnmobil unterwegs sein, dann steht einem Stop in dem Park nichts im Wege.
Wenn ihr in den Sommermonaten mit dem Wohnmobil oder Camper unterwegs seid, dann müsst ihr das Death Valley leider umfahren. Solltet das Death Valley jedoch auf eurer Reiseliste unumgänglich sein, könnt ihr alternativ von Las Vegas aus einen Tagesausflug buchen. Andernfalls könnt ihr auf der Strecke zum Yosemite einen anderen Nationalpark anfahren und einen Stopp im Kings Canyon Nationalpark oder im Sequoia Nationalpark machen.

Death Valley

Das Tal des Todes, eines der heißesten Orte der Welt, beeindruckt mit einer vielfältigen Naturlandschaft. Noch vor der Einfahrt ins Death Valley könnt ihr die Darwin Falls besichtigen, bevor es im Valley für eine geraume Fahrtzeit erstmal kein Wasser mehr zu sehen gibt. Gute Aussichtspunkte über die trockene und staubige Wüste bietet der Twonee Pass sowie Zabriskie Point. Auch eine Wanderung auf dem Mosaic Canyon Trail ist eine tolle Gelegenheit das Valley aus nächster Nähe zu sehen. Am besten ihr startet die Wanderung früh am Morgen und seid vor der Mittagshitze zurück. Ihr solltet unbedingt eine Kopfbedeckung und genügend Wasser einpacken. Zwar ist es am Morgen ziemlich kühl, das ändert sich jedoch nach Sonnenaufgang recht schnell. Zu den Highlights des Parks zählen zudem das Badwater Basin, der tiefste Punkt Nordamerikas, der Aussichtspunkt Dante’s View, von dem man einen atemberaubenden Blick über das Tal hat, die farbenfrohen Gesteinsformationen der Artist’s Palette sowie die Mesquite Flat Sand Dunes.

Death-Valley-Nationalpark

7. Death Valley → Sequoia Nationalpark / Kings Canyon Nationalpark
Camper600 km6 h

Sequoia Nationalpark / Kings Canyon Nationalpark

Sequoia Nationalpark

Als Alternativer Stopp auf eurer USA Rundreise an der Westküste bietet sich in den Sommermonaten der Sequoia und Kings Canyon Nationalpark. Die beiden Parks Sequoia Nationalpark und Kings Canyon Nationalpark liegen im Herzen Kalifornias und werden häufig zusammen besucht. Beide Parks gehören zu der sogenannten Sierra Nevada und bieten beeindruckende Naturbilder. Diese variieren von gigantischen Bäumen bis hin zu tiefen Canyons. Im Sequoia Nationalpark zählt der Giant Forest zu einem der absoluten must-dos. Der gigantische Wald ist ein Waldgebiet mit über 8000 Mammutbäumen. Einer davon ist der General Sherman Tree, der nach Volumen größte Baum der Welt. Er ist 83 Meter hoch und hat ganze 11 Meter Durchmesser an der Basis. Moro Rock ist ein Granitfelsen, den ihr über 400 Treppenstufen erklimmen könnt. Vom Gipfel habt ihr einen Panoramablick über das San Joaquin Valley und die High Sierra. Der Kings Canyon Nationalpark ist dagegen schon fast so etwas wie ein Geheimtipp. Dort solltet ihr den Kings Canyon Scenic Byway (Highway 180), fahren. Diese bekannte Panoramastraße führt euch in einen der tiefsten Canyons Nordamerikas, entlang des Kings River in den Canyonboden. Auch mit RVs ist das Fahren auf dem Highway One Möglich. Ab einer Fahrzeuglänge von 30 feet solltet ihr euch vor ab noch einmal erkunden. Einige der Kurven können sehr eng sein und die setzen etwas Fahrerfahrung voraus. Das Road’s End ist das Ende der Scenic Byway und ein Ausgangspunkt für viele Wanderungen, unter anderem findet ihr dort den Zugang zum Rae Lakes Loop und John Muir Trail. Die Grizzly Falls & Roaring River Falls sind leicht zugängliche Wasserfälle entlang der Straße, die sich ideal für einen kurzen Stopp oder für ein Picknick eignen.
⚠️Hinweis: Wenn euer Fahrzeug länger ist als 22 feet, solltet ihr den Big Stump Eingang zum Kings Canyon nehmen entlang des Highway 180. So kommt ihr dann auch in den Sequoia Nationalpark.

Sequoia-Nationalpark und Kings-Canyon-Nationalpark

8. Sequoia Nationalpark / Kings Canyon Nationalpark → Yosemite Nationalpark
Camper200 km3 h
Yosemite Nationalpark

Je nach Jahreszeit führt euch die Reise nun entweder vom Death Valley Nationalpark oder vom Sequoia Nationalpark weiter in den Yosemite Nationalpark. In beiden Fällen solltet ihr mit einer Fahrtzeit von rund 3 Stunden rechnen.

Yosemite Nationalpark

Der Yosemite Nationalpark, ist einer der Höhepunkte auf dieser Reiseroute. Im Yosemite könntet ihr problemlos eine ganze Woche verbringen. Idealerweise solltet ihr ca. 3-4 Tage einplanen, um die Vielfalt des Parkes erkunden zu können. Der Park verfügt über mehrere Campingplätze. Einige davon sind das ganze Jahr über geöffnet. Diese Plätze sind sehr gefragt – idealerweise solltet ihr 6 Monate im Voraus die Stellplätze reservieren. Wenn ihr keinen Platz mehr im Park bekommt, gibt es rundherum ebenfalls einige Optionen an Campingplätzen. Solltet ihr mit der Reservierung spät dran sein, könnt ihr auch Campingplätze innerhalb- und außerhalb des Parks kombinieren. Im Zentrum des Parks findet ihr das bekannte Yosemite Valley, in dem ihr von den Granitfelsen El Capitan, einem fast 1000m hohen Kletterfelsen, und dem Halfdome, dem ikonischen halbrunden Grantifelsen, umgeben seid. Im Herzen des Parks bieten sich außerdem zahlreiche Wanderungen an, darunter der Ten Lakes Trail, der Porcupine Creek Trail, der May Lake Trail oder der Cathedral Lakes Trail. Weiter südlich im Park befindet sich ein Wald mit den bekannten Sequoia Trees. Solltet ihr vorher einen Stop im Sequoia Nationalpark eingelegt haben, kommen euch die gigantischen Bäume bereits bekannt vor. Ein Highlight auf der Anfahrt aus südlicheren Gegenden ist der California Tunnel Tree. Dieser Baum wurde 1881 als Touristenattraktion ausgehöhlt, sodass einst Pferdekutschen und später Autos hindurchfahren konnten. Heute ist die Durchfahrt zwar verboten, aber der Baum ist noch immer lebendig. Der ausgehöhlte Baum stellt ein beeindruckendes Fotomotiv und ein Symbol der frühen Nationalparkgeschichte dar.

9. Yosemite Nationalpark → San Francisco
Camper280 km3 h 30 min

San Francisco

Painted Ladies in San Francisco

Vom Yosemite Nationalpark geht es nun zurück nach San Francisco, wo ihr euren Camper oder euer Wohnmobil wieder abgebt. Nach rund 20 Tagen verschiedenstem Stadt-Getümmel und unterschiedlichster Natureindrücke beendet sich das Kapitel USA Rundreise: Westküste.

San Francisco

Yosemite-Nationalpark

Aktivitäten

Half Dome

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