Erfahrungsbericht: Hilux DC Camping Comfort von Namibia2Go

TM
Till, MaxDienstag, 22. September 2026

In diesem Artikel teilen Till und Max ihre Erfahrungen aus einer kurzen Reise im März 2026 mit dem Toyota Hilux DC Camping Comfort von Namibia2Go zu den Sehenswürdigkeiten Sossusvlei, Sesriem Canyon und Namib Naukluft Mountain Zebra Park.

Hilux DC Camping Comfort von Namibia2Go vor Baum im Sossusvlei

Erfahrung Team CamperOase

Ein kurzer Trip nach Depotbesuchen im März 2026

Nach einer guten Woche in Windhoek und einem halben Dutzend Depotbesuchen bei verschiedenen Partner waren wir - Till und Max - definitiv reif für eine Tour durch Namibia. Als passenden Reisebegleiter hatten wir schon vorab den Toyota Hilux DC Camping Comfort von Namibia2Go auserkoren, zumal dies uns die Chance gab, einen relativ neuen Vermieter unseres Sortiments auszuprobieren.

Das Sossusvlei stand als erstes Ziel schon lange vor der Reise nach Namibia fest. Der zweite große Stopp - der Namib Mountain Zebra Park - sollte sich erst während der einwöchigen Reise im März 2026 spontan ergeben. Bevor wir jedoch auf Sehenswürdigkeiten unserer Reise berichten, soll zunächst unsere Erfahrungen mit Namibia2Go und dem Toyota Hilux DC Camping Comfort im Zentrum stehen.

Vorstellvideo zum Comfort Camper von Namibia2Go von Till

Hier geht es zum Vorstellungsvideo

Namibia2Go: Übernahme, Abgabe und Service

Namibia2Go bietet zwei Depots in Windhoek: Ein neues, großes Hauptdepot am Flughafen und ein kleineres Depot im Stadtzentrum. Da wir bereits in der Innenstadt waren, übernahmen wir unser Fahrzeug im älteren Stadtdepot. Zwar stehend die Fahrzeuge hier deutlich gedrängter und auch der Raum für den Vertragsabschluss ist recht klein, doch insgesamt sind die Einrichtungen ausreichend. Auch der Außenbereich bildet mit einigen Sitzmöglichkeiten und Getränken (inkl. gutem Kaffee) eine angemessenen Warteraum.
Wir hatten uns an die Selbstorganisation eines Shuttles über die LEFA-App gewöhnt, sodass wir den kostenlosen Shuttle am Tag der Fahrzeugübernahme von Namibia2Go vergaßen. Im Depot wurden wir freundlich empfangen und erledigten zunächst ein paar Formalien. Leider gab es dabei trat ein Problem auf und die Lösung nahm insgesamt eine Stunde in Anspruch. Zwar war dies äußerst ärgerlich, aber gleichzeitig waren wir froh, dass es uns im Rahmen des Fahrzeugtest (statt einem ersten Kunden) passierte. Gemeinsam mit dem Team von Namibia2Go konnten wir das Problem auch für die Zukunft beseitigen.

Anschließend erfolgte die Fahrzeugübernahme, die sehr zügig ablief: Zunächst wurde das Fahrzeug und insbesondere die 4WD-Schaltung erläutert, bevor wir zur Campingausrüstung übergingen. Der (einfache) Aufbau und Abbau der Dachzelte wurde an einem der beiden Exemplare vorgeführt. Auch auf die anderen Ausrüstungsgegenstände gingen wir kurz ein. Nach Überprüfung des Fahrzeugs hinsichtlich eventueller Schäden waren wir reisebereit.
Nach Abschluss schien uns die Einweisung zwar kurz, aber ausreichend. Schließlich hatten wir ja auch schon Erfahrung mit 4WD Campern. Doch später und in Rückschau sollte sich zeigen, dass der Vorgang doch etwas zu schnell ablief. So hatten wir etwa nicht verstanden, dass wir für Licht und USB-Anschluss in den Dachzelten zunächst außen ein Verbindungsstück anbringen müssen. Deutlich schwerwiegender war das Fehlen eines Aufsatzes für den Kompressor, den wir unterwegs nachkaufen mussten. Als kleine Lehre zogen wir daraus, dass man die Fahrzeugübergabe wirklich immer gründlich und mit Zeit abwicklen sollte.

Vor der Abgabe besuchten wir das brandneue Flughafendepot von Namibia2Go, welches ohne Zweifel zu den großzügigsten und modernsten seiner Art in Namibia zählt. Das Depot bietet professionelle Bereiche für den Vertragsabschluss, Aufenthaltsbereiche im drinnen und draußen sowie einen kleinen Soveniershop. So kann die Fahrzeugübergabe nach der Landung möglichst zeitnah und effizient abgewickelt werden.

Zum Fahrzeug des Hilux DC Camping Comfort

Der Toyota Hilux DC Camping Comfort baut auf ein Fahrzeug mit Doppelkabine, 2.4L Turbodieselmotor und Automatikgetriebe. Bei max. 100.000km auf der Uhr ist das Fahrzeug nicht älter als 1,5-2 Jahre alt und verfügt über ein modernes Cockpit mit Apple Car Play und Android Auto.

Das Fahrverhalten war grundsätzlich angenehm, sowohl auf Teer- als auch Schotterstraße. Allerdings bringen insbesondere die zwei verbauten Hardshell Dachzelte einiges Gewicht mit, sodass der Hilux etwas träge ist. Zugleich lag die von Namibia2Go festgelegte Höchstgeschwindigkeit bei 60km/h, sodass dies weniger auffiel.

Zur Ausrüstung des Hilux DC Camping Comfort

Schon auf den ersten Blick stechen die zwei Hardshell Pop-Up Dachzelte heraus, die sich im Vergeich zum klassischen Softshell Dachzelten deutlich schneller und mit weniger Schritten auf- und abbauenlassen. "Leider" war eines unserer Dachzelte brandneu und ließ sich daher relativ schwer öffnen und schließen. Dennoch waren die Hardshell Pop-Up Dachzelte erwartet praktisch. Häufig ließen wir Kissen und Decke im Dachzelt, allerdings würde das bei zwei Decken und Kissen in einem Dachzelt nicht funktioniert.
Die Liegefläche ist ca. 1,30-1,35m breit und die Matratze sowie die Schlafsäcke waren absolut ausreichend. Darüber hinaus ist der Innenraum der Kabinen mit Licht und USB-Anschlüssen ausgestattet. Allerdings hatten wir bei der Einweisung nicht richtig verstanden, dass wir vor der Nutzung erst Außen ein Verbindungsstück zur Stromüberbrückung einfügen müssen. Da wir die technische Ausstatuttung - insbesondere mit Blick auf die Kürze der Reise - nicht benötigten, fanden wir uns mit der falschen Annahme eines Defekts ab.

Ein weiteres, wichtiges Merkmal der Ausstattung des Hilux Komfort ist die 'Smart Cab' Küchenzeile an der Seite des Fahrzeug, in der nahezu jedes Küchenutensil eine Aussparung im Schaumstoff hat. Klappt man das Verdeck nach unten, hat man zudem gleich einen kleinen Arbeitstisch mit ausschiebbarem Schneidebrett. Einige wenige, größere Küchengeräte sind in den Boxen des Kofferaums verstaut, darunter auch ein hochwertiger und einfach zu handhabender Campingkocher mit Gaskartuschen.
Die Smart Cab Küchezeile hat ein ansprechendes Design und definitv diverse Vorteil, allen voran die gute Grundordnung und gute Zugänglichkeit. Alle Gegenstände sind fest verstaut, sodass auf der Fahrt nichts klappert und durcheinander fliegt. Unser Equipment war zudem äußerst hochwertig und kleinere Details (z.B. ein guter Kochtopg) waren äußerst angenehm. Allerdings empfanden wir den Aufbau im Campingalltag zuweilen als etwas zeitintensiv und unpraktisch, da wirklich alles genau zurück an seinen genauen Platz sollte. Empfehlenswert ist, sich die Anordnung der Ausstattung in den Aussparungen genau einzuprägen und ggfs. ein Foto zu schießen - ansonten wird das Aufräumen zu einem entnervenden Puzzle. Die etwas weniger schicke Küchenvariante mit einfachen Aufhängungen scheint uns pragmatiscer.

Als kleines Zwischenfazit lässt sich festhalten, dass wir mit der Campingausrüstung definitiv sehr zufrieden waren. Namibia2Go legt beim Comfort von den Messer, über den Gaskocher bis zu den Dachzelten Wert auf Qualität, was sich auf der Reise auszahlt. Wenngleich uns die Smart Cab Küche bei Zeiten etwas nervte, war der Aufbau im Vergleich einfachen Variante mit der Gesamtenküchenausrüstung in Boxen ein absolutes Upgrade. Abgrundet wird das positive Bild von diversen Kleinigkeiten, wie einem Paket Feuerholz im Kofferaum bei Fahrzeugübernahme.

Zu unserer Reise

Ein Fazit zum Fahrzeug und der Campingausrüstung hängt in der Regel auch von der Reise und eventuellen Herausforderungen ab. Daher gehen wir nur etwas auf unsere Reisestopps eingehen.

Mit dem Sossuvlei im Namib-Naukluft Nationalpark stand gleich zu Beginn einer der berühmtesten Orte Namibias auf dem Programm. Während wir diesen ersten Stopp bereits in Windhoek festgelegt hatten, entschieden wir uns für den zweiten Stopp erst während der Reise. Mit dem Namib Naukluft Mountain Zebra Park fiel die Wahl auf eine Region, die besonders unter Menschen aus der Region zum Wandern beliebt ist. Als dritten und letzten Stopp hatten Till und Max sich - ebenfalls vorab - auf das Lake Oanob Resort verständigt, da dieses neben entspanntem Schwimmen im See auch eine passende Kulisse für ein kleines Fahrzeugvorstellungsvideo versprach.

Mit Anfang März befanden wir uns inmitten der Regenzeit, was sich auf unserer Reise jedoch nur wenig auswirkte. Stärker beeinträchtigt wurde unsere Planung von der durch Namibia2Go festgelegten 60km/h Höchstgeschwindigkeit. Entsprechend mussten wir den ohnehin schon eingeplanten Puffer für eine Strecke etwas vergrößern.

Sossusvlei, Deadvlei & Sesriem Canyon: Endlose Weite und maßlose Hitze

Das Sossusvlei und Deadvlei sind nicht umsonst unter den bekanntesten Fotomotovien überhaupt, denn die Landschaften wirkt auch vor live vor Ort oft wie aus dem Bilderbilderbuch. Zugleich kann kein Foto die gefühlte Endlosigkeit des Sandmeers im Sossusvlei oder die Ruhe um die uralten, versteinerten Bäume des Deadvlei einfangen.

Insbesondere Till, für den es der erste Stopp des ersten Roadtrip in Namibia war, konnte das sich ihm bietende Bild kaum fassen. Mindestens gleichermaßen beeindruckt zeigte er sich zur Ausstattung der gewählten Sossus Oasis Campsite. Hier erhielten wir für 650 NAD pro Nacht für zwei Personen eine 'Individual Campsite' mit kleinem Häuschen mit einem großzügigen Bad und einer überdachten Veranda samt Küchenzeile inklusive Steckdosen. Highlight der Campsite ist jedoch zweifelsohne die Dachterasse, von der wir am Abend bei einem Getränk den Sternenhimmel bewunderten. Außerdem befindet sich auf dem Gelände eine Tankstelle mit kleinem Supermarkt, dessen Angebot von verschiedenen Nahrungsmitteln bis zu einer kleinen Buchauswahl reicht. Zur Abkühlung stehen zwei kleine Pools bereit, wobei während unseres Aufenthalts einer gerade saniert wurde. Zwei Fahrminuten vom Campingplatz entfernt befindet sich eine zugehörige Unterkunft mit einem guten Restaurant und angenehmen Aufenthaltsbereichen (Dachterasse, Poolbereich, etc.).

Nach einer langen Fahrt genügte uns am ersten Abend nach einem schnellen Essen die Dachterasse und ein Bier für einen erfolgreichen Tagesabschluss und gelungenen Start in den Kurzurlaub. Nach der ereignisreichen Woche in Windhoek zuvor schafften wir es am folgenden Morgen allerdings nicht so früh aus dem Dachzelt und vom Campingplatz, wie erhofft. Entsprechend begann unsere Tour ins Sossusvlei etwas später, was sich gerade während der Wanderung zum Deadlvlei in einer unglaublichen Mittagshitze rächte. Als kleine Entschädigung hatten wir zumindest eine besonders ausgepägte Ruhe, die dem surrealen Ort zusätzliche Magie verlieh. Trotzdem ist ein früher Start am Tag der Erkundung des Sossusvlei defintiv empfehlenswert.
Neben dem Deadvlei als Highlight des Tages fuhren wir noch verschiedene andere Punkte im Sossusvlei an, erkletterten den ersten Abschnitt zweier der vielen Dünen und genossen insgesamt die sich uns bietende, einmalige Landschaft.
Mit Blick auf zukünftige Reisen sei angemerkt, dass wir zu den vorläufig letzten Touristen gehörten, die auch den letzten Abschnitt des Sossusvlei auf eigene Faust erkunden durften. Mittlerweile muss für diesen Teil vor Ort ein Shuttle genutzt werden.

Unseren zweiten, vollen Tag in der Region nutzen wir für die Erkundung des Sesriem Canyon, der gleichfalls hinter dem Sesriem Gates des Namib-Naukluft Nationalparks liegt. Von oben zunächst unscheinbar, zieht sich der Sesriem Canyon über Xkm, von denen wir einige Meter abwanderten. Da der Canyon für uns die einizge größere Tagesaktivität war, konnten wir dem Ort angemessen Zeit widmen. Bei einer etwas engeren Taktung kann man Sossussvlei und Sesriem Canyon aber auch innerhalb eines Tages absolivieren.
Im Anschluss an unsere kleine Wanderung durch den Sesriem Canyon stattet wir der NWR Lodge innerhalb des National Parks einen kleinen Besuch für eine Kaffepause ab. Das Restaurant und Cafe der Lodge ist auch für Tagestouristen geöffnet und ein idealer Ort für eine Kaffepause, gerade wenn man sowohl Sossusvlei als auch Sesriem Canyon an einem Tag absolvieren möchte. Der Ausblick und das Ambiente der Anlagen der NWR Lodge ampfanden wir als angenehm und der Kaffe schmeckte hervorragend.
Auf dem Rückweg erkundet wir noch kurz die zugehörigen NWR Campingplätze - schließlich erhalten wir die Frage nach dem passenden Camp Ground am Sossusvlei sehr regelmäßig von unseren Kunden. Der große Vorteil einer Übernachtung innerhalb der National Park Gates ist fraglos, dass man seine Tagestour ca. eine Stunde vor Öffnung der Tore (und somit vor vielen andern Reisenden) beginnen kann. Die Anlagen des NWR Camp Ground sind hingegen bei verhältnismäßig hohem Preis recht durchschnittlich, wenngleich natürlich grundsätzlich ausreichend.
Wir selbst hätten wohl von der zusätzlichen Stunde am Morgen keinen Gebrauch gemacht und waren begeistert von den Analgen der Sossus Oasis. Insofern war dieser Campingplatz und der Ablauf auch rückblickend die für uns richtige Wahl.

Namib Naukluft Mountain Zebra Park - Wandern in Einsamkeit

Im Gegensatz zum Sossusvlei ist der Namib Naukluft Mountain Zebra Park deutlich weniger bekannt und der Großteil der Besucher kommt aus Namibia und Südafrika. Denn der National Park ist eines der wenigen Wandergebiete mit langen Rundrouten durch abwechslungsreiche Landschaft. Mit einem Besuch Anfang März erfolgt unser Besuch - gemäß Aussage des Personals vor Ort - kurz vor der ab April beginnenden und im Mai/Juni ihren Höhepunkt erreichenden Hauptsaison. Zumindest waren wir auf dem NWR Campingplatz während unseres Beschs fasst durchgehend die einzigen Gäste.

Vielleicht auch deshalb wurden wir bei Ankunft besonders gründlich an der Rezeption beraten, sodass die folgenden zwei vollen Tage schnell mit angemessenen Wanderungen verplant waren. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir mit Gesprächen an der kleinen Bar, wobei unser Dialog gelegentlich von kurzen und häufig sehr informativen Konverssationen mit den freundlichen Mitarbeitern des Parks aufgelockert wurde.

Unsere erste große Wanderung am folgenden Tag führt uns entlang des Olive Trail durch die abwechslungsreiche Landschaft des Namib Naukluft Mountain Zebra Park: Nach einem steilen ersten Anstieg an dessen Ende wir mit einem Panoram-Blick belohnt wurden, durchqueerten wir ein schmales, von Felswänden gesäumtes Tal. Der insgesamt ca. 10km lange Weg war teils in gutem Zustand, teils steinig und schwerer zu finden. Die wohl herausfordernste Stelle war eine kleine Kletterpassage entlang einer Kette (siehe nebenstehendes Cover-Bild der Galerie). Einen weitere Adrinalinschub erhielten wir am Ende im Rahmen der Begegnung mit einer örtlichen Baboon-Gruppe. Wenngleich behäbig, entschieden sich die Baboons jedoch schon bei angemessener Entfernung geschlossen für einen Rückzug.
Auch für den zweiten, ganzen Tag nahmen wir uns wieder ein Wanderung vor: Der ca. 17km lange Waterkloof Trail versprach große Abwechslung zur trockenen Felslandschaft des Vortags. Gemäß der Beratung des freundlichen Personals, befanden sich auf dem ersten Abschnitt mehrere natürliche Pools.
Für den gesamten Trail fehlte es uns ein wenig an Zeit und Motiviation - doch wir wanderten erstmal los und verschoben die Entscheidung über die genaue Läne der Wanderung auf später. Tatsächlich trafen wir bereits nach kurzer Zeit auf Wasser und sahen auch einen Pool, der sich grundsätzlich zum Baden eignete. Zunächst wollten wir den Pfad jedoch ein Stück weiter erkunden und wurden mit einer abwechslungsreichen Landschaft belohnt. Erst nach weiteren 4-5km drehten wir schließlich um. Auf dem Rückweg fanden wir einen noch viel besser geeigneten Pool und nutzen die Gelegenheit für eine Abkühlung.

Lake Oanob Resort - Entspannung und Videodreh

Nach Sossusvlei und aktiven Tagen am Zebra Park standen sowohl noch etwas Arbeit als auch Entspannung auf dem Programm. as Lake Oanob Resort war Max bereits von einer vorherigen Reise in Namibia bekannt und er konnte Till leicht überzeugen, diesen Ort als dritten und letzten Stopp zu wählen. Schließlich gilt das Resort nicht ohne Grund als ein Naherlonungsgebiet, inbesondere für die Menschen in der Hauptstadt. Der See lädten zum Schwimmen und Kayaking ein, regelmäßige Besucher des Stausees haben teilweise auch Boote vor Ort und betätigen sich im Wasserski oder ähnlichem.

Die Stellplätze des Lake Oanob Resort unterscheiden sich leicht, bieten aber grundsätzlich einen Unterstell mit Küchenzeile. Die Dusche und Toilette ist bis auf wenige Ausnahmen direkt am Stellplatz. Da wir zunächst nur eine Nacht planten, letztlich aber zwei Nächte blieben, mussten wir den Stellplatz einmal wechseln.

Wie geplant, drehten wir während unseres Aufenthalts das Vorstellungsvideo zu Toyota Hilux DC Camping Comfort von Namibia2Go. Daneben nutzen wir die Chance zum Schwimmen sowie die entspannende Atmosphäre zum Lesen und Entspannen.

Gesamtfazit zu Fahrzeug, Firma und Reise

Insgesamt hat sich der Toyota Hilux DC Camping Comfort von Namibia2Go auf unserer einwöchigen Reise definitiv bewährt. Wenngleich das Fahrverhalten etwas behäbig ausfällt, hat uns der Hilux doch zuverlässig und sicher durch das Landeszentrum getragen. Die Campingausstattung ist alles in allem sehr hochwertig, was uns auf der Reise zu verschiedenen Gelegenheiten immer wieder positiv aufgefallen ist. Die Dachzelte sind sehr bequem, wenngleich uns der eigentlich vorhandene, technische Komfort (Licht und USB-Stecker) verborgen blieb. Die Smart Cab Küchenzeile bedarf zwar etwas geduld, ist aber insgesamt eine klare Aufwertung im Vergleich zur klassischen Ausstattung ausschließlich in Boxen.
Auch an kleinen Details, wie dem Paket Feuerholz, zeigt sich, dass der Anbieter beim Konzept seiner Fahrzeuge auch Augenmerk auf Details legt. Zugleich zeigt das Fehler des Aufsatzes für den Kompressor, dass man gerade bei sehr großen Anbietern die Ausrüstung bei Übernahme gründlich prüfen sollte.
Für zwei Personen und eine Route ohne große Herausforderungen war der Hilux DC Camping Comfort von Namibia2Go definitiv ein toller Begleiter. Auch für Gruppen können wir das Modell empfehlen, wobei bei einer anspruchsvolleren Route ein 4WD Camper mit stärkerer Motorisierung eine Überlegung wert ist,

Namibia2Go bietet attraktive und hochwertige Modell mit gut durchdachtem Konzept. Neben unserem Camper konnten wir die insbesondere beim Expedition bewundern, den wir bei unserem Besuch im Flughafendepot besichtigten. Der Anbieter verkauft grundsätzlich ein Komplettpaket, in dem u.a. Grenzübertritte und ein hoher Versicherungsschutz automatsch inbegriffen sind. Insgesamt operiert Namibia2Go professionell und kann auf eine lange Erfahrung zurückgreifen. Ein großer Vorteil sind zudem die zwei Depots, wobei insbesondere das Flughafendepot eine angenehmen optimale Umgebung für die Ankunft und Fahrzeugübernahme in Namibia bietet.
Die Unstimmigkeit bei unserer Fahrzeugübernahme konnte nachhaltig ausgeräumt werden. So gibt es lediglich für die etwas oberflächliche Einweisung Puntkabzug. Zugleich steht hier jeder selbst in der Pflicht, sich genügend Zeit zu nehmen und bei Unklarheiten nachzufragen.

Eine einwöchige Reise durch Namibia ergibt für Menschen aus Europa in unseren Augen nur Sinn, wenn man sich bereits im Land oder der Region befindet bzw. sich im Anschluss dort aufhält. Zumal die Tagespreise bei einem kurzen Mietzeitraum verhältnismäßig hoch ausfallen. Mit wenigen Stopps und nur für ein paar Tage ausgelegt, wird unsere Reiseroute zurecht nicht unter den Klassikern auftauchen.
Die einzelnen Stopps waren aber defintiv einen Besuch wert, wobei das Lake Oanob Resort - bei aller Ruhe und Schönheit - sicherlich vorwiegend als ruhiger letzter Stopp mit Nähe zu Windhoek glänzte. Gleichzeitig ist es auch schwer mit den Bildern, die insbesondere das Sossusvlei bietet, zu konkurrieren. Für Till war dieser Ort ein gelungener Einstieg in das für ihn neue Reiseland, der in Verbindung mit dem großartigen Campingplatz seine ohnehin schon hohe Begeisterung weiter gesteigert hat. Für Max war es zwar "schon" der zweite Besuch, allerdings war das Sossusvlei bei seiner ersten Reise das letzte Highlight nach bereits aufregenden Wochen gewesen. Dieses Mal noch unbefangener, versetze auch ihn das Wüstenmeer in großes Staunen. Der Namib Naukluft Mountain Zebra Park ist eine tollle Gegend, um in Namibia zu wandern. Da eine Reise im Land und der Region mit viel Sitzzeit im Auto verbunden ist und die Wandergebiete begrenzt sind, ist der Park ein kleiner Geheimtipp für eine aktive Abwechslung.

Alles in allem hatten wir eine großartige Zeit und konnten viele Erfahrungen sammeln. Neben der beeindurckenden Naturschönheit bleiben dabei - wie so häufig - besonder die verschiedenen Begegnungen mit anderen Reisenden und den Einheimischen im Gedächtnis.

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