drei Allradcamper in felsiger Landschaft mit Meer im Hintergrund

Reisen mit Kindern: Westaustralien für Familien

Westaustralien – das perfekte Reiseziel für ein Familienabenteuer

Westaustralien ist der Inbegriff außergewöhnlicher und einzigartiger Naturspektakel und besitzt eine Tierwelt, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. In Down Under ist Sommer, wenn bei uns Winter ist und der medizinische Standard und die Auswahl an Baby- und Kleinkindartikeln sind gleichzusetzen mit Europa. Westaustralien ist ein perfektes Reiseziel für Familien mit Babys, Kleinkindern und großen Kindern, die gerne in der Natur und draußen sind, die Tiere und Action lieben aber auch die Ruhe und Abgeschiedenheit - und das Gefühl von Freiheit beim Campen.

Das Highlight? Die Australier selbst, die nicht nur Kindern gegenüber unheimlich aufgeschlossen, authentisch und offen sind, sondern auch den großen Besuchern gegenüber. Nirgends sonst vermittelt ein Land solch ein besonderes Lebensgefühl wie in Australien. Australien, und dabei der weniger überlaufene Westen, ist das perfekte Reiseziel für eine Elternzeitreise, für eine längere, berufliche Auszeit, für ein Sabbatical, aber auch für einen Roadtrip von wenigen Wochen. Einmal den eine Riesenschildkröte am Strand oder ein vorbeihüpfendes Känguru in freier Wildbahn sehen, beim Schnorcheln unweit des Ufers eins der schillerndsten und größten Korallenriffe der Welt bestaunen, an den schönsten Stränden dieses Planeten Sandburgen bauen, Muscheln sammeln und bei einem Lagerfeuer unter leuchtendem Sternenhimmel Sternbilder suchen, beim Wandern Tierspuren entdecken und außergewöhnliche Pflanzen kennenlernen, mit viel Action auf einem Board die Sanddünen hinunterfetzen oder auf einem Quad durch das Outback rasen; und sich am Ende des Tages den Bauch mit TimTam Keksen vollhauen…die Liste könnte unendlich sein.

Genau wie Westaustralien selbst: unendlich einzigartig, unendlich grandios, unendlich perfekt für ein Familienabenteuer.
Fast unendlich perfekt, denn ein paar Dinge gibt es zu beachten.

Die Camperwahl für eine Reise durch Westaustralien

Wie bereise ich mit meiner Familie Westaustralien? Welcher Camper ist der Richtige?

Australien, und speziell die Westküste, sind ein prädestiniertes Reiseziel für einen Roadtrip bzw. eine Rundreise durch Westaustralien mit Kindern. Westaustralien ist wie gemacht für Camperfamilien, denn der Fokus liegt ganz klar auf Natur, Abgeschiedenheit und das „Draußen-sein“; mit fast ganzjährig angenehmen Temperaturen entlang einer atemberaubenden Küste. Mit einem Wohnmobil zu reisen hat als Familie große Vorteile, vor allem, wenn man bei einem Roadtrip viel unterwegs ist und verschiedene Orte besucht.

(Besonders kleine) Kinder gewöhnen sich schnell und einmal an ein neues Zuhause, den Camper Van oder das Wohnmobil, und sind dann angekommen – egal, wo der für die nächste Nacht parkt. Sie haben immer dasselbe Bett und die Eltern sind nah um sie herum. Als Eltern hat man den Vorteil, ein rollendes Zuhause dabei zu haben, man zaubert ein Mittagessen auf dem Campingplatz, in der Wildnis, auf dem Wander- oder Supermarktparkplatz, kann das Kind schnell umziehen, abduschen, wickeln oder auf Toilette gehen lassen, egal, wo man sich gerade befindet. Das ist natürlich überall ein großer Vorteil beim Campen, speziell aber in einem Land wie Australien, wo man öfter größere Distanzen zurücklegen muss.

Für den dünn besiedelten Westen, speziell nördlich von Perth, wo die nächstgelegene Zivilisation häufig ein paar Autostunden entfernt ist und die Versorgung -nicht nur medizinischer Art- sondern auch im Hinblick auf Lebensmittel, Trinkwasser, Benzin und Drogerieartikel (wie z.B. Windeln etc.) eher spärlich ist, empfiehlt sich unbedingt ein geeignetes Fahrzeug für eine Rundreise als Familie mit Kindern – je nach Anzahl der Kids, deren Alter und Bedürfnissen. Ein klassisches Wohnmobil oder ein großer Hitop-Camper, die gewissen Komfort bieten, eignen sich aus unserer Erfahrung heraus am besten; mit großzügigen Schlafplätzen für alle Reisenden, ausreichend Platz, um das ganze Gepäck, Equipment und Proviant zu verstauen, einer Kochgelegenheit und im besten Fall sogar einer Nasszelle mit Dusche und WC. Hier können (nicht nur) die Kinder schnell nach dem Baden im salzigen Meer abgeduscht werden, auf Toilette gehen oder bei Bedarf Babyfläschchen gespült und ausgekocht werden; egal wo man sich befindet. Denn auch wenn Westaustralien ein Land der Camper ist, befinden sich nicht überall (ausreichend) vollständig ausgestattete Campingplätze, wenn man weiter wegfährt oder wenig Ausstattung im Fahrzeug dabei hat.

Der Westen Australiens ist deutlich weniger besiedelt und touristisch als die Ostküste. Oftmals ergeben sich Gelegenheiten sehr naturnah zu übernachten; in spektakulärer Kulisse, dafür -wenn überhaupt- nur mit Plumpsklo und ohne Trinkwasserversorgung. Umso schöner, wenn man dann sein rollendes Zuhause dabei hat – vor allem mit Kindern.

Fragen zur Camperwahl? Ich helfe euch gerne weiter!

Katja in Neuseeland am Tasman Gletscher
KatjaKundenberatung · Beratung für USA & Kanada & Namibia & Südafrika

Westaustralien mit Kindern: 4WD oder ein normales Wohnmobil mit 2WD Antrieb?

In einem 2WD Camper findet das Leben durch die integrierte Küchenzeile und Nasszelle eher "im" Camper statt.

Wer mit einem Camper durch Westaustralien reist, stolpert in aller Regel über die Frage, ob für den geplanten Roadtrip ein 4WD Fahrzeug nötig ist oder auch ein normales 2WD Fahrzeug ausreicht. Denn Westaustralien bietet in jeglicher Hinsicht weniger Infrastruktur als der Osten. Straßen sind nicht auf allen Strecken selbstverständlich leicht befahrbar, einige abgelegene bestehen aus unwegsamen Schotterpisten, die eine gewisse Sicherheit im Offroad-Fahren erfordern. Es gibt zudem Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der Francois Peron National Park, die ohne Allrad-Antrieb nicht zu erreichen sind.

Ein 4WD Camper eröffnet neue Möglichkeiten, steht für ein großes Abenteuer und ist für eine kleine Anzahl an Routen unerlässlich. Wer ein echtes Abenteuer abseits jeglicher Zivilisation sucht, ist mit einem 4WD Camper auf der sicheren Seite. Mit größeren Kindern sehen wir hier grundsätzlich kein Problem. Man sollte sich aber vorab ausreichend über das Thema 4WD in Australien informieren. Ein 4WD Camper bedeutet im Gegenzug nämlich eine kleinere Auswahl an Fahrzeugen, oft auch deutlich höhere Kosten und etwas weniger Komfort. Ein 4WD Camper bietet grundsätzlich weniger Komfort. Heißt: Keine fest aufgbauten Schlafplätze, kein "Leben drinnen" und keine Nasszelle für Dusche/WC. Jedoch gibt es oftmals Campingtoiletten und Außenduschen.

Wie stellt man sich seine Reise vor? Speziell im Norden der Westküste wird die Dichte an Sehenswürdigkeiten weniger, teilweise braucht man Allrad um diese anzufahren. "Richtig weit Offroad" bedeutet in Westaustralien in den meisten Fällen „ab vom Schuss“, weit weg von einer Versorgungsinfrastruktur mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Benzin, Werkstätten, Ärzten oder Handynetz-Abdeckung. Genau das hat natürlich für Abenteurer seinen Charme und einen besonderen Reiz, stellt speziell beim Reisen mit Kindern aber ggf ein höheres Risiko dar und sollte gut geplant sein. Entsprechend setzen viele Familien bei ihrer ersten Tour mit Kindern in Westaustralien noch auf ein Wohnmobil - bei der zweiten Tour mit Vorerfahrung aber sehr oft auf die spannenden Allradcamper. Denn: Einige abgelegene, reizvolle Regionen kommen nur damit in Frage und ein paar der besten Sehenswürdigkeiten können mit dem 2WD Wohnmobil nicht erreicht werden.

Die gute Nachricht: Viele spannende Reiserouten machen noch immer Sinn, denn genug Sehenswürdigkeiten können trotz 2WD gut und sicher angefahren werden. Man erlebt nicht nur eine Hülle und Fülle außergewöhnlicher Naturspektakel, sondern profitiert bei einem Wohnmobil auch von etwas mehr Komfort.

Das Leben im Allradcamper

Reiseroute Westaustralien mit Kindern: One Way Roadtrip oder Rundreise Perth nach Perth?

Startpunkt einer (fast) jeden Westaustralien-Reise ist die Weltmetropole Perth. Mit einer hohen Frequenz an internationalen Flügen mit sehr guten Airlines und einer großen Auswahl an Camper Verleihstationen ist die am weitesten abgelegene Metropole der Welt der Dreh- und Angelpunkt einer Rundreise in Westaustralien. Die nächste größere Stadt ist Adelaide im Südosten des Kontinents, 2.000 Kilometer entfernt. An Perth führt also quasi kein Weg vorbei, wer Australiens Westküste bereisen möchte. Wir empfehlen, den Roadtrip durch Westaustralien hier zu starten und auch in Form einer Rundreise zu beenden. Denn nur hier gibt es für Camper und Wohnmobile eine relevante Auswahl – für alle Reisenden, für jede Familie das passende Fahrzeug. Nirgends sonst in Westaustralien gibt es annähernd eine ähnlich große Auswahl zu entsprechend fairen Preisen.

Lohnt sich eine One Way Miete in Westaustralien?
Aufgrund der langen Distanzen entlang der Westküste Australiens stolpern viele bei der Reiseplanung über die Frage, ob man den Camper nicht direkt im Norden in Broome oder gar Darwin abgeben kann. So spart man sich die nicht unerhebliche Rückfahrt zurück nach Perth und kann stattdessen noch weitere Kilometer gegen Norden fahren und ein paar mehr Sehenswürdigkeiten, wie z.B. Broome, den Karijini National Park oder gar die Kimberleys bis nach Darwin mitnehmen. Wunderschöne Highlights, Naturspektakel und ein Abenteuer, das sehr verlockend klingt.

Warum also darauf verzichten und stattdessen viele Stunden die gleiche Strecke wieder zurückfahren? Klingt in der Theorie plausibel, ist in der Praxis aber leider nicht so leicht umsetzbar. Denn erstens spricht man dann von mehr als deutlich weiteren Strecken und extrem längeren Fahrzeiten, teils unter anderem auch, weil nicht alle Strecken komfortabel mit einem 2WD Wohnmobil oder Camper machbar sind und entsprechend ein 4WD Fahrzeug erfordern. Die Westküste Australiens in Richtung Northern Territory ist hierbei nicht mit gleich langen Fahrten in Europa oder an der australischen Ostküste zu vergleichen. Hier herrschen andere Straßenverhältnisse, klimatische Bedingungen mit extremen Wettergeschehnissen, flutartige Regenfälle, Flussbett-Durchquerungen und eine endlose und verlassene Weite, wie wir sie von woanders kaum kennen. Hier finden sich auf extrem langen Strecken zwar unbeschreiblich schöne, aber in Summe nur wenige Highlights. Man sollte sich also unbedingt die Frage stellen, ob sich dafür der Zeit- und Kostenaufwand lohnt. Denn One Way bedeutet zum anderen eine deutlich geringere Auswahl an Camper-Verleih-Firmen, da nur wenige Anbieter außerhalb von Perth eine Abhol- oder Rückgabe-Station haben und sehr hohe Kosten für Einweg-Mieten berechnen; nicht zu vergessen, dass auch (Inlands- oder Gabel-) Flüge von anderen australischen Städten im Westen aus in Summe mit höheren Kosten verbunden sind.

Warum also nicht eine Rundreise von Perth nach Perth? Was im ersten Moment vielleicht unnötig erscheint, macht nach etwas Recherche vor allem für Familien durchaus Sinn: eine Rundreise von Perth nach Perth.

Hier die Vorteile auf einen Blick:

  • Große Auswahl an Campern & Wohnmobile zu fairen Preisen.
  • Gute Flugverbindungen von Westaustralien nach Deutschland bzw. Europa für die Hin- und Rückreise.
  • Der Großteil der schönsten Sehenswürdigkeiten in Westaustralien ist mit einer Rundreise von und nach Perth zu erreichen.
  • Ein 4WD Fahrzeug ist entsprechend nicht zwingend nötig, da im (erweiterten) Umkreis von Perth fast alle Highlights mit einem 2WD Antrieb erreichbar sind. Man spart also ordentlich Geld.
  • Die Highlights rund um Perth befinden sich nicht enorm weit voneinander entfernt und man kann mit verhältnismäßig kurzen Fahrstrecken vielfältige Sehenswürdigkeiten entdecken.
  • Mit einem Wohnmobil profitiert man als Familie mit Kindern von deutlich größerem Komfort, mehr Platz und man kann sich überall autark versorgen.
  • Einige Routen bieten die Option für eine „echte Rundreise“, also nicht die gleiche Rückfahrt wie auf dem Hinweg nehmen zu müssen, mit unterschiedlichen Stopps entlang der Küste vs. im Hinterland.
  • Alternativ kann man kann sich die Highlights entlang einer Strecke auf Hin- und Rückfahrt einteilen und vermeidet so längere Fahrten. Oder man hat die Chance, Orte, die einem besonders gut gefallen haben, einfach nochmal anzusteuern.
  • Es bietet sich die Option mehrere Reiserouten zu kombinieren: nördlich von Perth und südlich von Perth.

Unsere Empfehlung für Westaustralien-Ersttäter und Familien mit kleinen Kindern ist damit klar. Dennoch hängt die Entscheidung selbstverständlich von den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen ab, sodass im Einzelfall durchaus auch eine One-Way Strecke Sinn macht.

Wer entsprechend mehr Geld und viel Zeit hat, zur richtigen Reisezeit unterwegs ist und sich bewusst auf dieses Abenteuer einlassen will, kann durchaus bis Broome oder bis Darwin fahren, letzteres ist beliebter und für die meisten Familien attraktiver. Für mindestens das aktuelle und auch das kommende Jahr sollte man dazu allerdings Vorsicht walten lassen. Warum erklären wir weiter unten.

Starte deine Australienreise ab Perth

Die besten Sehenswürdigkeiten & Routenvorschläge für Westaustralien mit Kindern

Freedom Camping im Francois Peron Nationalpark direkt am Strand

Um letztlich eine Entscheidung für das richtige Fahrzeug für eine Rundreise durch Westaustralien mit Kindern machen zu können, muss man sich vorab für eine Route entscheiden, zumindest grob. Welche hier am besten gefällt, hängt vom Reisezeitraum, von der zur Verfügung stehenden Reisedauer und natürlich von den Sehenswürdigkeiten ab, die man unbedingt sehen möchte. Hier teilen wir unsere Ideen für mögliche Reiserouten entlang der Westküste Australiens zur Inspiration und Reiseplanung.

Perth bis Esperance (Richtung Süden):
Empfohlene Reisedauer: mindestens 14 Tage, besser etwas länger für ein entspanntes „Erstmal-ankommen in Perth“, für entspannte Reisetage mit nicht allzu langen Fahrzeiten und eigene „Vor-Ort-Tage“, an denen man nicht im Auto sitzen muss oder auch um Ausflüge machen zu können.
Diese Empfehlung gilt natürlich für alle Routen und ist individuell, je nachdem wie gerne und wie viel die eigenen Kinder im Auto sitzen können.
Bester Reisezeitraum: Oktober bis April – im australischen Herbst und Frühling herrschen angenehme Temperaturen um die 20 Grad und auch die Hochsommer-Monate sind an der Küste gut auszuhalten. Doch auch die australischen Winter sind nicht vergleichbar mit Deutschland, hier herrschen noch immer milde Temperaturen, bei denen man wohl eher nicht baden, aber trotzdem sehr gut reisen kann. Wer lieber wandert, als am Strand zu liegen, kann durchaus den australischen Winter, also unsere Sommermonate, als Reisezeit für einen Roadtrip im Südwesten Australiens in Betracht ziehen.
Zurückgelegte Kilometer: für die ganze Rundreise ca. 2.500 km
Die besten Sehenswürdigkeiten und Highlights südlich von Perth:

  • Perth, die abgelegenste Millionenstadt und Weltmetropole selbst. Pulsierend, entspannt, mit einem ganz besonderen Flair – perfekt um anzukommen und sich mit Westaustralien einzugrooven. Willkommen in Western Australia oder auch W.A. – wie die Aussies selbst sagen.
  • Direkt vor der Stadt befindet sich mit Rottnest Island die Insel der kleinen Kurzschwanzkängurus, den Quokkas, mit vielen traumhaften Buchten. Definitiv einen Tagesausflug wert.
  • Swan Valley – beliebte Weingegend im Großraum Perth. Übrigens veranstalten Weingüter und Brauereien in W.A. häufig Familientage – mit Live-Band, Kinderprogramm und natürlich guten Getränken. Hier sind Kinder gern gesehene Gäste.
  • Penguin Island – wie der Name schon sagt – ein perfekter Ort, um Pinguine und Seehunde direkt am Strand zu beobachten.
  • Einmal mit Delfinen schwimmen? Dann ab nach Bunbury, die zweitgrößte Stadt Westaustraliens.
  • Busselton mit seinem 2 km langen Steg, dem Busselton Jetty. Mit der kleinen Bummelbahn bis zum Ende fahren und von dort Einblicke in die Unterwasserwelt bekommen – ein tolles Erlebnis für Kinder.
  • Margaret River Region mit dem Leeuwin Naturaliste National Park – perfekt zum Wandern, zum Surfen, zum Höhlen-Erkunden, zum Wale beobachten (Juni-Dezember) und zum Wine-Tasting – auch hier häufig mit kinderfreundlichem Rahmenprogramm. In der Hamelin Bay schwimmen Stachelrochen bis ans Ufer, die theoretisch gestreichelt werden können. In der Praxis raten wir allerdings davon ab, denn es sind einfach wilde und potenziell nicht ungefährliche Tiere.
  • Valley of the Giants mit alten, bis zu 80 Meter hohen Karri Bäumen – zu entdecken bei einem Tree Top Walk oder ganz Mutige klettern auf den berühmten 75 Meter hohen Dave Evans Tree – eine ungesicherte Rundleiter bis in die Baumkronen. Nur für Schwindelfreie, sportlich Aktive und sehr mutige Menschen; nichts für Kinder!
  • Elephant Rocks bei Green Pools – wunderschöne, ruhige Strände mit einem entspannten Meer, perfekt zum Baden mit Kindern und zum Klettern über lustige Felsformationen, z.B. in Form von Elefanten. Hier hüpfen während man badet mit Glück auch mal ein paar Delfine durch die Wellen.
  • Esperance mit dem Cape Le Grand National Park, wo sich der berühmte Strand Lucky Bay mit den Kängurus befindet.
  • Kalgoorlie – die Goldgräber Stadt im Outback
  • Hyden mit dem berühmten Wave Rock

Das perfekte Fahrzeug: Für diese Rundreise ist ein Wohnmobil oder ein großer Hitop-Camper eine gute Wahl. Im Südwesten Australiens findet man eine gute touristische Infrastruktur, es gibt gute vollausgestattete Campingplätze und nur selten betragen die Fahrtzeiten mehr als vier Stunden. Ein 2WD ist ausreichend, um die oben genannten Highlights anzufahren.
Wer viel Zeit mitbringt… …und die Reise bis z.B. Adelaide oder Melbourne weiterführen möchte, kann auf dem Weg Richtung Inland auf dem Weg nach Kalgoorlie auf den Eyre Highway Richtung Osten abbiegen, auch bekannt als Nullarbor, der irgendwann nach langer Einsamkeit entlang einer außergewöhnlichen Küste bis nach Adelaide führt. Hier warten weitere Highlights wie Kangaroo Island, die Great Ocean Road und mehr. Für Langzeitreisende wäre das eine Option von Süden gen Norden die Ostküste noch dran zu hängen. Diese Rundreise ab Perth Richtung Süden gibt es hier im Detail.

Perth bis Exmouth (Richtung Norden):
Empfohlene Reisedauer: mindestens 14 Tage, aber auch hier gilt: je länger man Zeit hat, umso entspannter reist man (siehe oben)
Bester Reisezeitraum: Ganzjährig, da sich Perth in der subtropischen Klimazone befindet. Allerdings kann es je nach Jahreszeit im Norden ab Exmouth bereits extrem heiß werden.
Zurückgelegte Kilometer: für die Rundreise ca. 2.600 Kilometer
Die besten Sehenswürdigkeiten und Highlights nördlich von Perth:

  • Perth, sowie das kinderfreundliche Weingebiet Swan Valley und die kleine Insel Rottnest Island vor der Küste der westaustralischen Hauptstadt sind -wie auf der oben beschriebenen Tour- auch für die südliche Rundtour in Westaustralien beliebte Sehenswürdigkeiten, die man zu Beginn oder zum Ende einer Rundreise anschauen und besuchen kann.
  • Die Pinnacles, surreale Kalksteinformationen wie nicht von dieser Welt, perfekt für kurze Wanderungen und lustige Versteckspiele inmitten der Felsen.
  • Sandboarden auf den Lancelin Sanddünen – Spaß und Action für jedes Alter garantiert.
  • Kalbarri National Park – eine grandiose Küste mit kleinen Wanderpfaden, atemberaubenden Buchten, aufregenden Kletterpartien und im Hinterland rote Felsformationen wie das Nature’s Window, Kängurus in freier Wildbahn und auch hier kurze kinderfreundliche Wandermöglichkeiten. Wer gerne Action mag, geht Quadfahren durch das rote Outback.
  • Shark Bay National Park mit dem Shell Beach, 70 Kilometer nur Muscheln Muscheln Muscheln, mit tollen Aussichtspunkten von wo aus man das maritime Wildlife beobachten kann. Ein Highlight für Kinder: Delfine füttern in Monkey Mia. Außerdem sollte man sich keinesfalls den Francois Peron National Park entgehen lassen; eine gewaltige Landschaft, die größtenteils jedoch nur per 4WD Fahrzeug erreichbar ist. Von Denham gibt es auch geführte Touren oder auch Rundflüge über diese wunderschöne Landzunge.
  • Obstplantagen besuchen, Früchte selbst da ernten, wo sie wachsen. In Carnarvon findet man direkt vor Ort Antworten auf typische Kinderfragen: „Woher kommen eigentlich Mangos?“ oder „Wie wachsen Bananen?“
  • Sonnenbaden und Baby-Haie besuchen in Coral Bay
  • Schnorcheln am Ningaloo Reef – direkt vom Ufer aus los und eines der größten, noch intakten Korallenriffe der Welt bestaunen.
  • Das perfekte Fahrzeug: Hier können Familien guten Gewissens ein klassisches Wohnmobil bzw. generell ein 2WD ohne Allrad-Antrieb wählen. Fast alle Highlights sind ohne 4WD gut zu erreichen, ausgenommen der Francois Peron National Park beispielsweise. Dieser kann alternativ aber auch mit einer geführten Tour oder bei einem Rundflug bestaunt werden. An vielen Stränden (beispielsweise bei Exmouth im Cape Range National Park) oder Sehenswürdigkeiten ist die Auswahl an gut ausgestatteten Campingplätzen eher gering, sodass man oft und gerne von dem Komfort eines Wohnmobils mit eigener Dusche/WC profitieren kann.
  • Wer viel Zeit mitbringt… …und kein Problem mit (wirklich!) langen Fahrten hat, kann die Route von hier noch bis nach Broome ausweiten. Die Fahrt von Exmouth bis dorthin dauert allerdings an die 10 Stunden. Dazwischen befindet sich quasi nichts. Nichts bedeutet in diesem Fall keine größere Zivilisation, fast keine Versorgungsmöglichkeit mit Trinkwasser, Benzin, Lebensmitteln, Medizin oder Ärzten, sowie gar kein oder wenn nur sehr schlechter Handyempfang. Daher fahren hier viele Reisende schnell hindurch. Port Hedland sollte angesteuert werden, um wieder einzukaufen. Broome ist eine traumhaft schöne Stadt mit dem berühmten Cable Beach und dem rießigen Eighty Mile Beach auf dem Weg nach Broome. Gegen einen (wahrlich nicht unerheblichen) One-Way Aufpreis können einige Camper auch in Broome abgegeben werden, da ein paar unserer Partnerfirmen auch hier ein Depot haben. Jedoch muss man sich v.a. beim Reisen mit Kindern die Frage stellen, ob sich ein Umweg bzw. Zusatzweg dieser Art und die zusätzlichen Kosten wirklich lohnen.

Alternativ kann man von Exmouth auch in östlicher Richtung ca. 7 Stunden durch das Nirgendwo landeinwärts fahren zum Karijini National Park. Dieser gehört mit seinen außergewöhnlichen Felsformationen und Schluchten zu einem der größten Naturspektakel in Westaustralien, wenn nicht gar zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in ganz Australien. Der Karijini ist aber ebenfalls „ab vom Schuss“ und weit weg von allem. Im Park selbst kann man einige Straßen zwar mit einem 2WD Fahrzeug meistern, ist aber doch sicherer und besser unterwegs mit einem 4WD, der für viele Abschnitte benötigt wird. Die Rückfahrt von hier nach Perth umfasst 1400 Kilometer durch eine kaum bewohnte Gegend.

Achtung: Zu den australischen Sommermonaten von November bis Februar steigen die Temperaturen im nördlichen Westen auf bis zu 50 Grad und es herrscht Rain Season. In der Regenzeit können heftige Zyklone und flutartige Regenfälle mit Überschwemmungen auftreten, die ganze Straßenabschnitte wegschwemmen. Dies betrifft die gesamte Region zwischen ungefähr Port Hedland (nördlich des Karijini) und Richtung Broome und bis Darwin. Wir empfehlen Familien grundsätzlich, sich gründlich zu überlegen, ob sich diese Umwege, Zusatzkosten und Risiken wirklich lohnen. Die Ziele sind wunderschön, aber eine Reise mit Kindern dorthin will gut überlegt und durchdacht sein. Die Reiseroute von Perth nach Norden Richtung Broome lest ihr hier im Detail.

Orte und Routen in Australien entdecken

Für echte Abenteurer und alle, die viel Zeit mitbringen: Perth über Exmouth und Broome bis nach Darwin – die Königsdisziplin, aber auch geeignet für Familien mit Kindern?

Der Litchfield und Kakadu Nationalpark bei Darwin sind zwei wunderschöne Nationalparks im nördlichen Australien

Empfohlene Reisedauer:
mit Kindern mindestens 5 Wochen, besser 6-8 Wochen, um Zeit zu haben auch einmal ein paar Tage an einem Ort zu bleiben und Ausflüge zu machen. Die Fahrten sind lang, umso wichtiger sind Pausen – vor allem mit Kindern.
Bester Reisezeitraum:
Für die Strecke von Perth bis Exmouth ist man relativ flexibel, da man hier nur wenige bis keine Wetterextreme vorfindet. Ab Exmouth in Richtung Darwin ist April/Mai bis November eine gute bzw. eigentlich die einzige Reisezeit, also der australische Herbst und Winter. Denn dann sind die Temperaturen dort oben erträglich und man geht nicht das Risiko von Wirbelstürmen und Überschwemmungen ein.
Zurückgelegte Kilometer:
Perth bis Broome direkt 2.000 Kilometer, von hier bis nach Darwin direkt über den Highway 1 (allerdings ohne viele Sehenswürdigkeiten) weitere 1.900 Kilometer. Für die interessante Strecke inklusive Gibb River Road (nur mit 4wd machbar!) und der National Parks sind es nochmal fast weitere 3.000 Kilometer dazu. Insgesamt von Perth bis Darwin also zwischen 4.000 und 5.000 Kilometer.

Eine traumhafte Roadtrip-Strecke mit vielfältigen Landschaften, einer gewaltigen Natur und einzigartigen Sehenswürdigkeiten ist die Strecke von Perth nach Darwin. Die Strecke bis nach Exmouth ist wie oben beschrieben, sehr gut für Familien in einem Wohnmobil machbar. Bis nach Broome geht es mit einem Wohnmobil bzw. 2WD Fahrzeug auch gut zu fahren, erfordert einfach eine sehr eintönige und lange Fahrt von zehn weiteren Autostunden. Von Broome bis nach Darwin ins Northern Territory verändert sich dann noch einmal alles. Das Klima wird extremer, die endlose Weite noch endloser und die Landschaft wilder und verlassener. Hier erwartet die Mutigen ein echtes Abenteuer. Wildnis, Outback, Einsamkeit. Hier muss man wissen, worauf man sich einlässt. Denn auch wenn der Highway 1 eine geteerte Straße ist, sind die Abstecher zum Purnunulu und Litchfield/Kakadu National Park, sowie die 4wd Fahrt auf der Gibb River Road durch die berühmten Kimberleys die eigentlichen Highlights der knapp 3.000 Kilometer langen Strecke. Die Gibb River Road ist das Sinnbild für eine Reise, bei der „der Weg das Ziel ist“. Holprige dirt roads, Sandpisten, Schotterpisten, mit Schlaglöchern und Flussbett-Durchquerungen. Aber überall einzigartige Natur und traumhafte Schluchten, die man per Wanderung erkundet. Einzigartiges Campinggefühl! Infrastruktur? Nicht viel. Zapfsäulen sind rar, Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung auch. Handyempfang? Oft Fehlanzeige. Dafür einzigartige Naturspektakel, die es so verlockend machen, den Weg auf sich zu nehmen. Hier stehen alle Zeichen auf Natur, Wildnis und Abenteuer.

Wer nicht gerade zur Regenzeit zwischen November und April reist und dann extreme Wetterbedingungen mit Überschwemmungen und extremer Hitze befürchten müsste, kann die Strecke durchaus auch sehr gut mit Kindern bereisen. Für eine volle Erkundung dieser einzigartigen Region ist allerdings unbedingt empfohlen mit einem 4WD Fahrzeug zu reisen.

Was man sonst noch wissen sollte, wenn man eine Westaustralien Rundreise mit Kindern plant

Frühstück mitten in der Natur bei Sonnenaufgang
  • Strecken sind weit und lang. Wirklich lang. Kein Vergleich zum Reisen in Europa. Es ist das, was Westaustralien ausmacht, entsprechend auf manchen Routen aber wirklich stundenlange Fahrten „stur geradeaus“ erfordert.

  • Das Tempolimit auf australischen Landstraßen beträgt maximal 110 km/h. Auch wenn man sich stundenlang allein auf weiter Strecke und in der verlassenen Weite fühlt, unbedingt dran halten. Es tauchen mehr als oft aus dem nichts Speed Controls auf. Und das wird Down Under teuer. Sehr teuer.

  • Unnötige und längere Nachtfahrten vermeiden. Denn in Australien befindet man sich wirklich im dunklen Nirgendwo ohne Lichtverschmutzung. Das ist grundsätzlich total toll, aber für Autofahrten echt anstrengend. Denn zudem kommt die Nachtaktivität der Tierwelt. In den ersten Wochen in Australien sieht man am Straßenrand leider mehr tote, überfahrene Kängurus als lebende. Roadkill gehört leider zum Straßenbild dazu. Und das kann eben auch für die Autos und deren Insassen gefährlich werden.

  • Die Route also lieber entspannter planen. Weniger ist mehr. Mit Kindern mehr Pausen und unerwartete Stopps einkalkulieren; vielleicht auch spontane, längere Stopps, wo es gefällt. Besser weniger, aber intensiver erleben. Oft sind es genau die Strände oder Orte, die in kaum Reiseberichten vorkommen, an denen man zufällig hält und die dann den meisten Charme haben. Einfach entspannt treiben lassen und nicht hetzen. Living the Aussie live - no worries, mate!

  • Gute Ausstattung im Camper oder Wohnmobil ist wichtig für ein komfortables Reisen mit Kindern in Westaustralien. Bei der Auswahl des Campers auf den Platz und den Komfort achten; genügend Schlafplätze und Sitzplätze, auf die Kindersitze befestigt werden können, eine Kochnische, ein ausreichend großer Kühlschrank und im besten Fall eine kleine Nasszelle. Und, am wichtigsten beim Reisen mit Baby und Kind: Genügend Stauraum für Trinkwasser, Benzin, Gas, Windeln, Babynahrung, Medikamente, Spielsachen.

  • Es empfiehlt sich entsprechend auch rechtzeitig und in jeder größeren Stadt (oder auch jedem größeren Supermarkt), wovon es nicht viele gibt, ausreichend und vorausschauend einzukaufen. Weit abseits sind die Auswahl und Preise nicht unbedingt Familien- bzw. Reisekassenfreundlich.

  • Gleiches gilt ebenfalls für Apotheken und ärztliche Versorgung. Eine gute Reiseapotheke ist empfehlenswert. Für absolute Notfälle gibt es in Westaustralien den berühmten per Helikopter anrückenden royal flying doctor service.

In 14 Tagen Margaret River, Albany, Esperance, Kalgoorlie und den Wave Rock entdecken

Diese Rundreise führt euch durch den Süden des Bundesstaates Western Australia. Von Perth aus erkundet ihr den grüneren Süden des eigentlich roten Kontinents. Von der Metropole Perth aus geht es entlang der Küste durchs schöne Fremantle bis in die Margaret River Wine Region. Entdeckt die vielen Felsformationen entlang der Surfstrände zwischen dem Cape Naturaliste und Cape Leeuwin Lighthouse. Von Augusta geht es nun an der Südküste entlang bis nach Albany und Esperance. Wandert inmitten der Wolkenformation in der Stirling Range oder spaziert über den Bäumen im Tree Top Walk im Valley of the Giants. Von Esperance aus könnt ihr dann einige der schönsten Strände Australiens im Cape Le Grand Nationalpark genießen. Weiter geht es zur größten Goldmine Australiens in Kalgoorlie sowie einer Welle aus Stein. Der Süd-Westen des Landes hat unheimlich viel zu bieten und spiegelt sehr gut die Vielseitigkeit Australiens wieder. Im Vergleich zur Strecke von Perth nach Norden Richtung Broome ist diese Rundreise ab Perth in den Süden Western Australiens deutlich grüner und etwas eher auch für Familien mit Kindern geeignet. Hinzu kommt, dass die Etappen dieser Rundreise nicht allzu lang sind, sodass man nicht wie üblich in Australien lange Zeit im Auto sitzt. Einzig die Strecken von Esperance nach Kalgoorlie sowie nach Hyden sind mit knapp 4 Stunden etwas länger. Wie immer könnt ihr euch die Rundreise auch individuell abändern und zusammenstellen. So wie sie unten aufgeführt ist, ist die Rundreise von Perth in 14 Tagen sehr gut machbar.

Hier findet ihr eine Google-Karte der Route mit allen Etappen. Weiter unten findet ihr die einzelnen Etappen genauer beschrieben zum ein- und ausklappen. Hier in der Karte könnt ihr mehr über die einzelnen Etappen erfahren, indem ihr links oben in der Ecke auf das kleine Symbol klickt. Dann öffnet sich ein Menü, in welchem ihr ganz einfach die Highlights der einzelnen Etappen ein- und wieder ausblenden könnt. Klickt einfach auf das jeweilige Icon, um mehr über ein bestimmtes Highlight zu erfahren. Um eine größere Karte zu erhalten, klickt ihr oben rechts auf das Symbol.

1. Perth → Perth - Fremantle - Rockingham
Camper49 km58 min

Perth

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Perth Sehenswürdigkeiten Perth ist die Hauptstadt von Western Australia und somit Dreh- und Angelpunkt für die meisten Reisen im Westen des roten Kontinents. Auch unsere beiden Rundreisen an der Westküste starten und enden in Perth. Mit knapp über 2 Millionen Einwohnern hat Perth alles, was ihr euch von einer Metropole erwartet. Wir zeigen euch, was ihr hier unternehmen könnt.

Swan River
Der Swan River fließt durch Perth und mündet im Indischen Ozean. Er ist so breit, dass er fast schon wie ein See wirkt. Hier könnt ihr viele Bootstouren unternehmen und in die benachbarten Regionen fahren. Eines der beliebtesten Fotomotive in Perth am Swan River sind die Bögen des Kunstwerkes Spanda in der Elizabeth Street. Inmitten des Swan Rivers liegt Heirrison Island, auf welcher ihr Känguruhs sehen könnt.

Kings Park
Der Kings Park ist ein botanischer Garten mitten im Stadtzentrum von Perth. Von hier aus habt ihr einen tollen Blick über die Stadt. Von hier gelangt ihr danach schnell zum Yagan Square - dem Zentrum von Perth. Er verbindet das Central Business District mit dem historischen Teil Perths. Wer shoppen möchte, ist hier genau richtig. Ebenfalls gibt es viele nette Cafés und Restaurants zu finden. Daneben gibt es in Perth natürlich auch Rooftop Bars, in denen ihr bei toller Aussicht einen Drink genießen könnt, z.B. The Standard oder Bob's Bar. Wem nach Geschichte ist, der geht in die "Art Gallery of WA" (AGWA) oder ins WA Maritime Museum.

Rottnest Island
Rottnest Island liegt vor der Küste von Perth und bietet sich wunderbar als Tagesausflug an. Die Insel bietet wunderschöne Natur sowie die Chance die niedlichen Quokkas zu sehen.

Rockingham

2. Perth - Fremantle - Rockingham → Bunbury & Busselton
Camper246 km2 h 30 min

Perth - Fremantle - Rockingham

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Fremantle
Fremantel liegt direkt gegenüber von Perth auf der anderen Seite des Swan Rivers. Die Stadt ist für ihren Hafen und die Gebäude im viktorianischen Stil bekannt. In jedem Fall solltet ihr bei eurer Rundreise über die Fremantle Markets schlendern, wo es vor neben Lebensmitteln auch tolle handgemachte Kunst zu kaufen gibt. An der Fisherman's Whadrf gibt es viele Restaurants und Lokale. Cicerillo's ist für Fish & Chips bekannt.

Rockingham
Von Fremantle führt die Rundreise Western Australia weiter nach in den entspannten Strandort Rockingham. Hier könnt ihr wunderbar am Meer entspannen, über den Boulevard schlendern oder in den öffentlichen Parks grillen. Abends gibt es am Strand hier wunderbare Sonnenuntergänge zu beobachten. Darüber hinaus gibt es hier einige Tiere zu bestaunen. Von der Safety Bay starten viele Fischerboote, weshalb sich hier zur Mittagszeit Pelikane tummeln. Mit einer kleinen Fähre könnt ihr auf Penguin Island übersetzen, wo sich wie der Name schon Pinguine, aber auch Seehunde und andere Vogelarten beobachten lassen. Am Cape Peron könnt ihr euch entlang der Küstenlandschaft auf einem kurzen Rundweg die Beine vertreten.

Yagan Square

Kings Park

Fremantle Markets

Cicerello's Fremantle

Cape Peron

Safety Bay

Penguin Island

Marlston Hill Lookout

Victoria Street

Mangrove Boardwalk

Koombana Bay

Busselton Jetty

3. Bunbury & Busselton → Margaret River
Camper95 km1 h 15 min

Bunbury & Busselton

Bunbury, Perth, Western Australia, Westküste Australien

Bunbury
Am nächsten Tag geht es weiter auf eurer Rundreise in die nach Perth zweitgrößte Stadt an der Westküste Australiens, Bunbury. Die Stadt bietet euch viele Highlights, die ihr euch angucken könnt. Einen guten ersten Überblick erhaltet ihr vom Marston Hill Lookout, wobei es sich um einen ehemaligen Leuchturm handelt. Nicht weit von hier könnt ihr über die Victoria Street laufen, wo es Geschäfte, Cafes und Restaurants gibt.

Mangrove Boardwalk
Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt im Koombana Park bietet euch der Mangrove Boardwalk tolle Aussichten. Hier lauft ihr auf einem Holzsteg über einen Mangroven Wald. Hier brütet übrigens auch der australische Schwarze Schwan. In der Koombana Bay könnt ihr mit Delfinen schwimmen. Mehr Infos dazu gibt es im Dolphin Discovery Centre.

Busselton
Wer heute noch weiter auf dieser Rundreise durch Western Australia fahren möchte, der macht sich von Bunburry auf den Weg nach Busselton. Die Stadt ist vor allem für ihren 2 km langen Holzsteg bekannt - den Busselton Jetty. Dieser Steg reicht 2 km weit in den Indischen Ozean hinaus. Er ist so lang, dass eine kleine Bahn zur Fahrt bis zum Ende des Stegs angeboten wird. Am Ende des Jettys gibt es eine Unterwasser-Beobachtungsstation, welche euch tolle Einblicke liefert.

Meelup Beach

Cape Naturaliste Lighthouse

Smiths Beach

Moses Rock Campsite

4. Margaret River → Pemberton, Walpole & Greens Pool
Camper300 km3 h 30 min

Margaret River

Margaret River Wine Region, Margaret River Strand, Margaret River Surfing

Margaret River Wine Region
Dunsborough ist das Tor zur Margaret River Wine Region und die nächste Station auf eurer Rundreise durch West Australien. Hier solltet ihr euch die Promenade am Ufer sowie den Meelup Beach anschauen. Dieser ist besonders für seine Schönheit bei Mondschein bekannt, da sich dieser hier zauberhaft in der Wasseroberfläche spiegelt. Als nächstes könnt ihr das 13 km entfernte Cape Naturaliste Lighthouse besuchen. Von hier aus habt ihr eine tolle 360-Grad-Aussicht sogar bis zum Cape Leeuwin Nationalpark am südlichen Ende des Festlandes.

Leeuwin Naturaliste Nationalpark
Der Leeuwin Naturaliste Nationalpark zieht sich die gesamte Küste hier in der Margaret River Region entlang. Er ist bekannt für seine traumhaften Strände, Felsformationen und gute Wellen zum Surfen. Wer die gesamte Küste erlaufen will, kann den 135 km Cape to Cape Track laufen. Wer es gemütlicher will, genießt einfach nur die Aussichten beispielsweise am Sugarloaf Rock, Canal Rocks, Smith Beach oder Injidup Beach.

Margaret River & Augusta
Margaret River ist sowohl der Name des Flusses, der hier in den Indischen Ozean fließt, als auch einer kleinen Stadt. Die Region ist international vor allem als Weinregion bekannt. Hier wird rund ein Fünftel der gesamten australischen Weine angebaut. Seid ihr Weinliebhaber, solltet ihr also während dieser Rundreise durch Western Australia auf jeden Fall eines der Weingüter besuchen und euch durch die Sorten probieren.

Auch Höhlenfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Nicht weit von Margaret River liegt die Mammoth Cave, in welcher eindrucksvolle Stalagniten und Stalaktiten gewachsen sind. Weiter im Süden in der Nähe der Stadt Augusta findet ihr die Jewel Cave. Western Australia im allgemeinen und die Augusta-Margaret River Region im speziellen ist sehr bekannt für vielfältige, spannende Höhlensysteme. Hier lest ihr mehr zu den Höhlen in Western Australia. Augusta ist daneben auch für Walbeobachtungen bekannt. Von Juni bis Dezember könnt ihr hier vorbeiziehende Humpback Wale beobachten.

Weitere Infos findet ihr auf der eigenen Website der Margaret River Region.

Mammuthöhlen

Augusta

Jewel Cave

Cape Leeuwin Lighthouse

Hamelin Bay Beach

Valley of the Giants Tree Top Walk

Greens Pool

5. Pemberton, Walpole & Greens Pool → Albany
Camper72 km

Pemberton, Walpole & Greens Pool

Medienbild

Valley of the Giants in Walpole
Von Augusta geht es auf der Rundreise durch Westren Australie wieder ein Stückchen weiter ins Landesinnere. Die nächste größere Stadt ist Albany. Halten solltet ihr auf jeden Fall im Valley of the Giants, wo ihr riesige Karri Bäume bestaunen könnt. Bereits im Örtchen Pemberton gibt es davon einige zu sehen. Hier gibt es auch den Gloucester Tree - ein 60 m hoher Eukalyptus Baum. In der Nähe von Walpole wartet dann der Tree Top Walk auf euch. Dabei handelt es sich um einen 600 m langen Wanderweg - in 40 m Höhe! Spektakuläre Aussichten sind garantiert.

Tickets könnt ihr euch auf der Website vom Tree Top Walk kaufen.

Greens Pool
Der Greens Pool ist ein wunderschöner Strand im William Bay Nationalpark, der seinem Namen aufgrund des grünen Wassers erhalten hat und den ihr auf eurer Rundreise durch Werstern Australia auf keinen Fall verpassen solltet. Die Region ist ruhig und perfekt zum Entspannen und Genießen des Meeres. Da der Strand von Felsen umgeben ist, ist das Wasser hier auch für Kinder geeignet. Für diese ist auch das Herumklettern auf den Felsformationen toll. Mit einem kurzen Fußmarsch erreicht ihr die Elephant Rocks, welche mit etwas Fantasie an Elefanten erinnern. Übernachten kann man z.B. auf einem Campingplatz am Parry Beach.

6. Albany → Esperance
Camper483 km5 h 30 min

Albany

Two Peoples Bay, Two Peoples Nature Reserve, Albany Küste

Albany City
Der nächste Ort auf eurer Rundreise durch Western Australia ist Albany, eine der ältesten Städte Westaustraliens und vor allem für seinen natürlichen Hafen, den Princess Royal Harbour, bekannt. Die Stadt war früher ein wichtiger militärischer Stützpunkt und besitzt durch ihre Gebäude aus der Kolonialzeit einen eigenen Charme. Dazu zählen die Town Hall oder auch dasLondon House. Auf der York Street könnt ihr euch in einem der Restaurants oder Cafes stärken. In der Stadt ist der Dog Rock ebenfalls sehr sehenswert.

Whale World Albany war früher leider auch für den Walfang bekannt. Dieser ist mittlerweile eingestellt. Nur noch die Whale World in der Frenchman Bay erinnert an die Geschichte der Stadt. Nicht weit von hier befindet sich der Torndirrup Nationalpark. Hier könnt ihr ein Schiffswrack bestaunen, welches es 2001 gesunken ist. Von hier oder auch vom Middleton Beach gibt es mit Glück sogar Wale zu sehen.

Stirling-Range-Nationalpark

Hopetoun

Lucky Bay

Coastal Walk Trail

Frenchman Peak

Dog Rock

York Street

Middleton Beach

Albany's Historic Whaling Station

Torndirrup-Nationalpark

7. Esperance → Kalgoorlie
Camper392 km4 h 30 min

Esperance

Lucky Bay, Cape Le Grand Nationalpark, Esperance, Känguruhs

Albany - Esperance
Von Albany bis nach Esperance ist es eine recht lange Fahrt. Wer diese Etappe der Rundreise durch Western Australia nicht am Stück fahren will, kann rund um den Fitzgerald River Nationalpark nochmal einen Halt zum Übernachten einlegen, beispielsweise in Hopetoun. Esperance eine kleine, wunderbar gelegene Küstestadt mit entspanntem Flair. Die Stadt an sich hat nicht allzu viele Highlights zu bieten. Der Twilight Beach westlich der Stadt ist ein schöner Spot um den Sonnenuntergang zu sehen. Am besten ihr ruht euch also in Esperance von eurer Rundreise aus, da das eigentlich Highlight der Region am nächsten Tag ansteht.

Cape Le Grand Nationalpark
Der Cape Le Grand Nationalpark ist eines DER Highlights eurer Rundreise durch Western Australia. Hier warten auf euch einige der schönsten Strände der Welt, felsige Küsten und gemütliches Heideland. Der Park liegt knappe 45 Minuten östlich von Esperance. Insgesamt betrachtet liegt der Cape Le Grand auch eher abseits der verbreiteten Touristenrouten. Im Park selber gibt es nur zwei Campingplätze. Das bedeutet, dass ihr ein Stück Natur hier fast für euch alleine finden könnt. Jedoch sind die Campingplätze inzwischen enorm beliebt. Hier muss man mehrere Wochen im Voraus buchen, so früh wie möglich, um einen tollen Platz für die Nacht zu finden. Außerhalb des Nationalparks und in Esperance gibt es mehr Auswahl. Wer am Lucky Bay Campground stehen kann, hat einen der schönsten Orte dieser Erde gefunden. Wandert von einer Bucht zur nächsten oder genießt einfach nur die Sonne und den paradiesischen Ausblick.

Lucky Bay
Die Lucky Bay ist sicherliche DIE Attraktion im Cape Le Grand Nationalpark. Der Strand gilt als einer der schönsten in Australien. Hier gibt es feinen, weißen Sand und tolle Aussichten aufs klare Wasser. Aber das besonderste an der Lucky Bay ist sicherlich, dass ihr hier direkt am Strand auf Kängurus treffen könnt! Der Lucky Bay Campground ist einer der beiden Campingplätze, der zweite heißt Le Grand Beach. Hier müsst ihr allerdings unbedingt vorab online reservieren. Lucky Bay Campground Website

Frenchman Peak
Im gesamten Cape Le Grand Nationalpark gibt es ein schönes Netz aus Wanderwegen, welche die Buchten miteinander verbinden. Lauft zum Beispiel von der Hellfire Bay über die Thistle Cove bis zur Lucky Bay. Diese Strecke ist ungefähr 7,5 km lang. Hier solltet ihr 3,5 Stunden einplanen. Die beste Rundumsicht über den Park bekommt ihr vom Frenchman Peak. Diesen 263 m hohen Berg könnt ihr auf einer 1,5-stündigen Wanderung erklimmen.

8. Kalgoorlie → Hyden
Camper383 km4 h 30 min

Kalgoorlie

Kalgoorlie, Goldrausch Australien, Mine Kalgoorlie, Goldmine Kalgoorlie

Fahrt ins Outback
Von Esperance geht es auf der Rundreise Western Australia nun landeinwärts Richtung Norden. Sehr schnell wandeln sich die weißen Sandstrände in die felsige Natur des australischen Outbacks - ein toller Kontrast. Die Fahrt ist sehr lang und hat wenige mögliche Zwischenstopps. Deswegen solltet ihr euch in Esperance im Supermarkt nochmal mit Lebensmitteln eindecken. Die Fahrt verläuft über Norseman. Dort beginnt übrigens der Eyre Highway, der Richtung Osten durch die Nullarbor Plain Richtung Adelaide führt. Wir fahren hier jedoch weiter nördlich auf dem Highway 94. Gold in Kalgoorlie In Kalgoorlie dreht sich alles um Gold. Die Stadt wurde während Goldrausches im Jahre 1893 gegründet, nachdem Paddy Hannan hier auf Gold gestoßen war. Hauptattraktion auf der Rundreise heute ist die Super Pit, die größte Goldmine Australiens. Die Größe dieser Mine ist gigantisch. Vom Super Pit Outlook bekommt ihr ansatzweise einen Eindruck. Auch die Hannans North Tourist Mine ist einen Besuch wert. Überall in der Stadt können Klein und Groß viele Dinge über dieses spannende Thema erfahren, sodass sich der Ausflug während der Rundreise durch Western Australia besonders für Familien lohnt.

KCGM Super Pit Lookout

Wave Rock

9. Hyden → Rückfahrt nach Perth
Camper332 km

Hyden

Wave Rock, Hyden Wave Rock, Felsformationen Australien, Camping Wave Rock

Wave Rock
Von Kalgoorlie führt die Rundreise durch Westaustralien nun wieder Richtung Westküste. Ein sehr beliebter Zwischenstopp auf diesem Weg ist Hyden. Hier wartet mit dem Wave Rock eines der ikonischsten Fotomotive Westaustraliens auf euch. Der Felsen entstand über tausende Jahre durch natürliche Erosion und erinnert von seiner Form an eine brechende Welle. Die verschiedenen Gesteinsschichten ergeben ein wunderschönes Farbbild. Direkt am Fuße des Wave Rocks liegt ein Campingplatz. So könnt ihr zum Beispiel morgens auf den Felsen klettern und den Sonnenaufgang über dem Outback genießen - eine tolle Erinnerung.

Rückfahrt nach Perth

Heute steht der letzte Tag unserer 2-wöchigen Rundreise durch Westaustralien an. Von Hyden geht es 332 km zurück in die Haupstadt Westaustraliens Perth. Insgesamt wurden in den letzten 14 Tagen auf unserer Rundreise damit knappe 2500 km zurückgelegt. Wir hoffen, dass ihr gut gelaunt wieder in Perth angekommen seid und Spaß auf der Rundreise durch den Süden von Western Australia hattet. Schaut euch auf jeden Fall auch unsere anderen Routenvorschläge an. Vielleicht können wir euch ja bald schon wieder bei der nächsten Campermiete behilflich sein. Bis dahin - gute Reise!

Heirisson Island

Die Westküste Australiens über Exmouth und den Karijini Nationalpark entdecken

Die Reiseroute entlang der Westküste Australiens ist vielleicht die beste, um einen Eindruck über das ursprüngliche Aussehen des roten Kontinents zu erhalten. Westaustralia ist riesig und bietet euch eine schier unendliche Menge an Sehenswürdigkeiten. Ihr könnt in Westaustralien Stunden fahren ohne einer Menschenseele zu begegnen. Diese Größe und Weite erlebt ihr am besten auf einer Reise mit dem Camper. Wer kein Fan von Touristenorten ist, ist hier an der Westküste Australiens also deutlich besser aufgehoben als an der Ostküste des Landes. Die Landschaft auf der Reiseroute an der Westküste Australiens ist geprägt vom wunderschönen Farbkontrast aus blauem, klarem Wasser, weißen Sandstränden und der roten Felswüste direkt dahinter. Die Landschaft ist zudem überall von Canyons und tiefen Schluchten durchzogen, an deren Boden sich natürliche Swimming Pool gebildet haben.

Unsere Reiseroute an der Westküste Australiens startet in der größten Stadt Westaustraliens - der Metropole Perth. Von hier aus geht es in Richtung Norden entlang der Küste am Indischen Ozean. Surft die weißen Dünen in Lancelin hinunter oder entdeckt ein marsähnlichen Pinnacles im Nambung Nationalpark. Entdeckt die tollen Küsten im Ningaloo Reef oder in der Shark Bay. Hier lassen sich im Ort Monkey Mia auch Delfine von sehr nah zu Gesicht bekommen. Habt ihr auf der Reiseroute durch Westaustralien Exmouth erreicht, habt ihr die Möglichkeit weiter an der Küste zu bleiben und bis ins tropische Broome zu fahren. Alternativ begebt ihr euch auf eurer Reiseroute hier schon weg von der Westküste ins Landesinnere. Hier wartet mit dem Karijini Nationalpark nämlich der zweitgrößte Nationalpark des Westaustraliens und ein absolutes Highlight eurer Reiseroute durch Wetaustralien auf euch. Wandert in den zahlreichen Schluchten entlang beeindruckender Wasserfälle und natürlicher Pools in den Felsen und genießt traumhafte Ausblicke. Unser Kollege Till ist die komplette Strecke von Broome nach Perth mit dem Camper gefahren und hat dabei viele unvergessliche Eindrücke gesammelt.

ACHTUNG: Einige der Straßen in Westaustralien, die von den Hauptwegen abweichen, sind sogenannte Dirt Roads oder auch Schotterstraßen. Einige wenige sind so stark unbefestigt, dass man sie nur mit einem 4WD (Allrad) Camper befahren sollte bzw kann. Der Großteil der Reiseroute von Perth nach Exmouth und Broome ist auf befestigten Straßen, sodass ihr ihn auch mit einem normalen 2WD Camper befahren könnt. Diese sind nämlich meistens deutlich günstiger. Dafür habt ihr mit einem 4WD Camper natürlich gerade in einigen Nationalparks (Francois Peron! Teile von Karijini NP und kleinere Nationalparks verteilt übers Land) und an Stränden/Dünen mehr Freiheiten, da es hier überwiegend Sand- bzw Schotterpisten gibt. Auch einige besonders schöne Campingplätze liegen "abseits der befestigten Wege". Informiert euch vor der Reise über unsere Berater nach den für euch passenden Fahrzeugen und klärt, ob Schotterstraßen bei eurem Vermieter versichert bzw erlaubt sind.

Hier findet ihr eine Google-Karte der Route mit allen Etappen. Weiter unten findet ihr die einzelnen Etappen genauer beschrieben zum ein- und ausklappen. Hier in der Karte könnt ihr mehr über die einzelnen Etappen erfahren, indem ihr links oben in der Ecke auf das kleine Symbol klickt. Dann öffnet sich ein Menü, in welchem ihr ganz einfach die Highlights der einzelnen Etappen ein- und wieder ausblenden könnt. Klickt einfach auf das jeweilige Icon, um mehr über ein bestimmtes Highlight zu erfahren. Um eine größere Karte zu erhalten, klickt ihr oben rechts auf das Symbol.

1. Perth → Cervantes → Geraldton
Camper416 km2 h 20 min

Cervantes (Perth)

Lancelin Dünen, Adventure Sand Dunes Lancelin, Perth Dünen, Sandboarding Australien

Yanchep Nationalpark
Der Yanchep Nationalpark liegt nur 40 Autominuten nördlich von Perth und ist ein toller erster Zwischenstopp auf eurer Reiseroute an der Westküste Australiens, der sich natürlich auch als Ausflugsziel von Perth aus eignet. Der Park bietet euch die Möglichkeit sowohl Koalas als auch Känguruhs zu entdecken. Dazu gibt es eindrucksvolle Kalkstein-Höhlen zu sehen. Ihr könnt aus neun Wanderwegen von verschiedener Länge auswählen, wie zum Beispiel dem Koala Boardwalk.

Lancelin Adventure Sand Dunes
Vom Yanchep Nationalpark sind es knapp 70 km bis nach Lancelin. Dieser Ort ist vor allem für seine riesigen weißen Sanddünen bekannt. Wenn ihr ein 4WD Fahrzeug und Off-Road-Erfahrung habt, könnt ihr die Dünen sogar selbst erkunden. Alternativ werden auch Touren angeboten. Oder aber surft die Dünen auf einem Sandboard hinunter. Alle Infos zu den Aktivitäten findet ihr auf der Website der Lancelin Sand Dunes Egal was ihr euch aussucht, Spaß ist garantiert!

Pinnacles Dessert
Kurz vor Cervantes befindet sich die Pinnacles Wüste im Nambung National Park. Hierbei handelt es sich um Kalkstein-Formationen, die sich höchstwahrscheinlich vor 30.000 Jahren gebildet haben. Ihr könnt auf eurer Reiseroute durch Westaustralien zwischen den Gesteinsformationen hindurch spazieren und werdet euch dabei wie auf dem Mars fühlen.

Cervantes
Cervantes ist ein kleiner Ort an der Westküste auf eurer Reiseroute, in welchem ihr euch ausruhen und in einem der Restaurants an der Küste beim Sonneuntergang das Abendessen genießen könnt. Vorher solltet ihr aber noch einen Stopp beim Lake Thetis machen. Hier gibt es nämlich wie auch später in der Shark Bay Stromatolithen zu sehen. Das sind felsenähnliche Strukturen, welche bei Mikroorganismen hergestellt werden. Diese zählen zu den ältesten Lebewesen unseres Planeten. Wer ist also einen Einblick in das Leben vor unserer Zeit gewinnen möchte, ist hier genau richtig.

Lancelin Sand Dunes

The Pinnacles Desert

Yanchep-Nationalpark

Lake Thetis

Jurien Bay

Leaning Tree

Museum of Geraldton

Ellendale Pool

Yamaji Art Centre

2. Geraldton → Kalbarri → Kalbarri National Park
Camper155 km1 h 45 min

Geraldton

Sun City, Geraldton, Geraldton Australien, Sonne, Westküste Australien

Westküste nach Geraldton Jurien Bay
In diesem Ort an der Westküste mit vielen schönen Stränden könnt ihr die Nacht verbringen, wenn ihr von Cervantes aus noch Energie habt, um weiterzufahren. Ansonsten ist die Fahrt nach Jurien Bay am Morgen natürlich auch möglich. Da die Strecke eurer Reiseroute bis nach Geraldton ansonsten nicht viel hergibt, empfiehlt es sich den Vormittag hier am Strand zu verbringen.

Leaning Tree
Auf dem Weg werdet ihr einige River Red Gum Eucalyptus Bäume sehen, die durch den Wind ausschauen, also würden sie sich zur Seite lehnen. Ein Baum ist hier besonders von betroffen und dient so als bekanntes Fotomotiv.

Geraldton Geraldton ist eine Kleinstadt, welche ein hübsches Stadtzentrum mit Restaurants und Museen sowie einigen Stränden und Möglichkeiten sich auf der Reiseroute durch Westaustralien abzukühlen.

Yamaji Aboriginal Art Centre
Hier gibt es Aboriginal Kunst zu bestaunen. Weitere Infos gibt es auf der Website von Yamaji Art.

Museum of Geraldton
Infos gibt es auf der Website von Western Australia Museum.

Ellendale Pool
Etwas außerhalb der Stadt könnt ihr euch hier im Greenough River bei den Ellendale Pools abkühlen. Wer mutig ist, probiert sich beim Klippenspringen von der schluchtartigen Seite des Flusses.

Abrolhos Islands
Bucht euch eine Bootsfahrt zu den Abrolhos Inseln für Delfine, Robben, indigene Vogelarten sowie Korallen.

Kalbarri

Pink Lake Hut Lagoon
Nach knapp einer Stunde auf dem Weg nach Kilbarri erreicht ihr einen der ikonischen pinken Seen Australiens mit der Hut Lagoon. Die Farbe wird durch Algen, die gewisse Stoffe erzeugen, verursacht. Die beste Aussicht auf den See habt ihr vom Örtchen Gregory aus.

Kalbarri
Vor euch liegt nun der Kalbarri Nationalpark, welcher mit eindrucksvollen Felsformation im Inland als auch an der Westküste mehr als beeindruckt. Der erste Teil des Parks liegt bereits hier an der Küste vor dem Ort. Nach einem Halt im Ort namens Kalbarri geht es dann in den inländischen Teil des Parks. Da dieser etwas längere Wanderungen inkludiert, empfiehlt es sich es an der Küste entspannt anzugehen.

Natural Bridge & Island Rock
Diese beiden Orte sind super Fotomotive auf eurer Reiseroute an der Westküste Australiens, welche ihr direkt zu Beginn des Parks mitnehmen könnt. Es handelt sich um Kalkstein-Felsen direkt vor der Küste. Die Natural Bridge bietet quasi eine kleine Brücke auf den Felsvorsprung. Dies sind auch ideale Spots um den Sonnenuntergang zu genießen.

Mushroom Rock Nature Trail
Dieser knapp 3 km lange Wanderweg bietet euch etwas weiter nördlich spektakuläre Aussichten über die Küste des Red Bluffs. Auch hier bieten sich natürlich zahlreiche Spots zum Schnorcheln (Blue Holes) oder zum Schwimmen (Pot Alley) an.

Kalbarri National Park

Highlights im Kalbarri Nationalpark Kalbarri Skywalk & Nature's Window
Diese beiden Attraktionen an Australiens Westküste befinden sich im inländischen Teil des Nationalparks, welcher sich rund um den Murchison River befindet, der sich durch die rote und weiße Sand-Landschaft in eindrucksvollen Schluchten schlängelt. Der Kalbarri Skywald bietet euch zwei Plattformen, die 17 und 25 m weit hinaus über die 100 m tiefe Schlucht ragen und euch so spektakuläre Aussichten bieten.

Nature's Window ist ein Kunstwerk der Natur, welche hier quasi ein Fenster in die Felsen gekarvt hat. Das Nature´s Window ist nicht weit vom Skywalk entfernt und nach knapp einem Kilometer Fußweg zu erreichen. Wer noch weiter wandern möchte, kann dies auf einem 9 km langen Loop Track tun. Für diesen solltet ihr 3-4 Stunden Zeit einplanen und natürlich ausreichend Wasser dabei haben. Im Sommer kann es hier bis zu 50 Grad heiß werden, weshalb man ihn nur in den Wintermonaten laufen sollte bzw in jedem Fall so früh wie möglich starten sollte (gegen 6-7 Uhr früh). Mehr Informationen gibt es auf der Website von Trails WA.

Z Bend Lookout
Ein moderat bis einfacher 600 m Weg führt euch zu einem Felsüberhang, welcher großartige Aussichten auf den Murchison River in der Schlucht bietet. Wer weiter laufen möchte, nimmt den 2,6 km langen Z Bend River Trail in die Schlucht hinunter oder den Four Ways Trail, welcher 6 km lang ist und besonders zur Wildblumen-Blütezeit beliebt ist.

Hawks Head Lookout
Ein kurzer Pfad führt euch zu einem weiteren tollen Ausblick über den Murchison River. Hier gibt es auch eine kleine Picknick Area, welche zu einem gemütlichen Zwischenstopp auf eurer Reiseroute einlädt. Öffentliche Toiletten sowie Rollstuhl-Zugänglichkeit sind ebenfalls verfügbar. Achtung, der Zugang erfolgt durch eine weiter östlich gelegene Straße in den Park. Hier auf dem Weg findet ihr auch den schönen Ross Graham Lookout.

Abrolhos Island

Pink Lake Lookout

Mushroom Rock Nature Trail

Kalbarri Red Bluff Tourist Park

Island Rock

Natural Bridge Kalbarri

Hawks Head Lookout

Z Bend Walking Trail

The Loop

Kalbarri Skywalk

3. Kalbarri National Park → Shark Bay → Carnarvon
Camper408 km

Shark Bay

Francois Peron Nationalpark, Shark Bay, Monkey Mia, Schotterstraßen Westküste, Westküste 4WD

Shark Bay Highlights
Der Weg auf der Reiseroute durch Westaustralien vom Kalbarri Nationalpark über den Highway ist sehr lang ohne all zu viele Highlights. Da ihr viel Strecke zurücklegen müsst, solltet ihr hier einfach durchfahren. Heutiges Ziel der Reiseroute ist der kleine Ort Denham mit knapp 1000 Einwohnern. Denham bietet euch Restaurants und Unterkünfte und ist zugleich das Tor zur Shark Bay World Heritage Area. Hier könnt ihr einen kompletten Tag verbringen, sodass ihr insgesamt zwei Reisetage für die Etappe von Kalbarri bis zur Shark Bay habt.

Hamelin Pool
Stromatolites In Hamelin Pool biegt eure Reiseroute vom Highway links ab in Richtung Ozean. Hier gibt es an der Westküste wieder Stromatolithen zu sehen, wie auch schon am Lake Thetis in Cervantes. In Hamelin Pool sind die lebenden Fossile aber noch vielzähliger und diverser. Ihr könnt sie vom Boardwalk, der auch ins Meer hinein führt, aus betrachten. Schwimmen und Schnorcheln ist bis zu 300 m hinaus verboten.

Shell Beach
Der letzte Zwischenstopp auf der Reiseroute nach Denham ist beim Shell Beach. Hierbei handelt es sich um weißen Strand, aber nicht aus Sand, sondern komplett aus winzigen Muscheln. Der Strand ist dabei 70 km lang und bis zu 10 m tief. Shell Beach an der Westküste Australiens ist einer von sehr wenigen Orte auf der Welt, wo ihr einen solchen Strand aus Muscheln finden könnt. Aufgrund des hohen Salzgehalts könnt ihr euch vom Wasser hier gemütlich tragen lassen.

Francois Peron National Park
Der François-Péron-Nationalpark ist nach einem französischen Zoologen und Entdecker benannt und befindet sich auf eurer Reiseroute durch Westaustralien am Ende der Péron-Halbinsel in der Shark Bay. Für einen großen Teil des Parks ist ein Allrad-Camper mit hoher Bodenfreiheit zwingend erforderlich, wenn ihr nicht stecken bleiben wollt. Die aktuellen Straßenkonditionen gilt es in Denham im DEC-Büro zu erfragen. Wer die Strecke bis zum Cape Peron wagt, wird mit tollen Bildern belohnt, die den markant roten Sand mit dem weißen Strand und blauem Meer vereinen. Im Park könnt ihr Wandern, Schwimmen, Angeln oder auch Kayaken. Bei der Big Lagoon gibt es einen kleinen Campingplatz. Für 2WD-Fahrzeuge gibt es vor dem Park an der Little Lagoon ebenfalls Möglichkeiten zum Schwimmen.

Monkey Mia
Dieser Ort an der Westküste Australiens auf der anderen Seite der Halbinsel ist besonders für seine Delfine bekannt. Diese kommen am Vormittag mehrmals an den Strand, um sich aus der Hand füttern zu lassen. Hierfür wurde 2001 von Naturschützern ein Visitor Centre eingerichtet, welches das ganze Spektakel überwacht. Der Eintritt kostet 15 AUD. Darüber hinaus gibt es auch hier die roten Sanddünen und jede Menge maritimes Wildlife zu beobachten. Von bunten Fischen, Schildkröten bis zu Haien könnt ihr hier alles entdecken.

Carnavon

Ihr könnt ihr auf eurer Reiseroute durch Westaustralien einen Stopp beim Eagle Bluff einlegen. Von dieser Klippe gibt es tolle Aussichten auf das Meer und den Denham Sound. Fische springen hier aus dem Wasser und wer Glück hat, sieht sogar einen Adler.

Gladstone Scenic Lookout
Wieder auf dem Festland angekommen ist dieser Aussichtspunkt ein schöner Ort für eine Pause. Neben einer tollen Aussicht auf die umliegende Wüste werdet ihr hier auch einige Gartenzwerge finden. Touristen haben hier über die Zeit Gartenzwerge sowie kleine Steine mit den Namen ihrer Geliebten versehen und in Richtung der Shark Bay ausgerichtet. Ein kurioses Bild!

Carnarvon
Rund um diesen Ort werdet ihr viele Obst- und Gemüseplantagen finden. Hier werden Ananas, Avocados, Bananen, Bohnen, Mangos, Melonen, Orangen und Tomaten angebaut. Schaut also auf eurer Reiseroute durch Westaustralien unbedingt bei einem der lokalen Märkte für viele frische Produkte vorbei.

Ein toller Ort um einen Sonnenuntergang zu erleben ist der One Mile Jetty, welcher ein weit ins Meer ragender Steg ist. Auch das Carnarvon Space and Technology Museum, welches zur Unterstützung von NASA-Projekten 1964 erbaut wurde, ist einen Besuch wert.

Shell Beach

Monkey Mia

Hamelin Pool Stromatolites

Denham

Big Lagoon

Eagle Bluff

Gladstone scenic lookout

Red Bluff

Point Quobba

Quobba Station

Red Bluff Campsite

4. Carnarvon → Coral Bay → Exmouth
Camper537 km

Coral Bay

Coral Bay, Korallenriff Westküste, Schnorcheln Australien

Schnorcheln in der Coral Bay
Nach Carnarvon erreicht ihr nach 3-4 Stunden Fahrt auf eurer Reiseroute an der Westküste Australiens das Örtchen Coral Bay. Wie so einige Orte an der Westküste, gibt es hier außer einem tollen Strand nichts zu sehen. Der Strand ist dafür umso schöner. Genießt also am besten einfach das klare Wasser und lasst euch etwas bräunen. Coral Bay ist ebenfalls sehr gut geeignet, um Schnorcheln oder Tauchen auszuprobieren. In der Skeleton Bay könnt ihr Baby-Haie in einer Zuchtstation bestaunen!

Exmouth

Exmouth
Exmouth ist die Stadt rund um das Ningaloo Reef und den Cape Range Nationalpark und liegt als nächstes auf deiner Reiseroute in Westaustralian. Im Ningaloo Visitor Centre könnt ihr euch also erstmal alle Infos einholen, die ihr zum Besichtigen der Nationalparks benötigt. Möchtet ihr euch nach der langen Fahrt erstmal erfrischen, bietet sich der Town Beach für einen schnellen Sprung ins Wasser an. Und zur Stärkung solltet ihr für eine gute Sausage Roll ins Adrift Cafe gehen.

Vlamingh Head Lighthouse
Der Leuchturm am nördlichen Zipfel der Halbinsel ist ein wunderschöner Ort um den Sonnenuntergang zu genießen. Von hier aus habt ihr tolle Aussichten über Exmouth und den Ozean. Wer Glück hat, kann vielleicht sogar Wale draußen im Meer entdecken.

Skeleton Beach

Coral Bay Beach

Ningaloo Visitor Centre

Adrift Cafe

Town Beach

Turquoise Bay

Oyster Stacks Snorkelling Area

Sandy bay

Charles Knife Canyon

Shothole Canyon

Mandu Mandu Gorge

Sal Salis Ningaloo Reef Safari Camp

5. Exmouth → Cape Range National Park → Karijini Nationalpark
Camper570 km

Cape Range National Park

Walhai, Hai, Cape Range National Park

Cape Range Nationalpark entdecken
Nicht weit entfernt von Exmouth wartet eine weitere spektakuläre Naturregion Western Australias auf euch. Der Cape Range Nationalpark bietet euch 50 km Strände, spektakuläre Canyons und Kalkstein-Formationen sowie die Möglichkeit mit Walhaien zu schwimmen. Das Schwimmen mit Haien im Ningaloo Reef ist dabei streng bewacht, sodass die Tiere keinerlei Schaden davon tragen.

Schnorcheln im Cape Range Nationalpark
Auch im Cape Range Nationalpark könnt ihr Schnorchel-Abenteuer der Extraklasse erleben. Erste Anlaufstation dafür ist die Turquoise Bay. Aber auch Oyster Stacks und Sandy Bay bieten die Möglichkeit unter Wasser Schildkröten, Rochen, kleine Haie und viele weitere bunte Fische in ihrem natürlich Habitat zu sehen.

Wandern im Cape Range Nationalpark
Auch für Wanderer hat der Nationalpark an der Westküste Australiens einiges zu bieten. Relativ kurze Wanderwege auf mittlerem Niveau führen euch in eindrucksvolle Schluchten hinab. Unten angekommen könnt ihr euch häufig in den natürlichen Pools abkühlen, nachdem ihr euch den Weg durch die roten Felsen hinabgeschlängelt habt. Zu den nennenswerten Tracks gehören der Mandu Mandu Gorge, der Yardie Gorge sowie der Charles Knife Edge Walk, welche allesamt unter 4 km lang sind. Wer etwas länger unterwegs sein möchte, kann den 24,5 km langen Wanderweg im Shothole Canyon laufen.

ACHTUNG: Die Temperaturen können in dieser Region bis zu 50 Grad Celcius erreichen. Wanderungen sollten nur in den kühleren Monaten zwischen April und September mit ausreichend Wasser und Sonnenschutz unternommen werden.

Vlamingh Head Lighthouse

6. Karijini Nationalpark → Newman
Camper202 km2 h 10 min

Karijini Nationalpark

Camping Karijini, Dales Camping Area, Karijini Eco Retreat, Westaustralien Camper

Karijini Nationalpark Anreise
Nachdem ihr eine ganz schön lange Zeit eurer Reiseroute an der Westküste Australiens mit seinen vielen eindrucksvollen Stränden und Schnorchel-Möglicheiten verbracht habt, geht es nun von Exmouth und dem Cape Range Nationalpark nach Osten ins Inland von Western Australia. Ziel ist der Karijini Nationalpark, welcher der zweitgrößte des gesamten Bundesstaates ist - und als einer der allerschönsten des ganzen Kontinents gilt. Der Weg von Exmouth bis zum Karijini NP ist leider sehr lang und hat quasi keinerlei Highlights. Deswegen solltet ihr euch hier mit reichlich Snacks ausstatten, voll tanken und euch früh auf die Fahrt begeben. Wer eine spezielle Übernachtung sucht, findet in der Regel nur zwischen April und Mitte Oktober geöffnet die Cheela Plains Station. Eine familiengeführte "working cattle station", also eine Art rießiger Outback Bauernhof. Sehr authentisch und für Familien sehr beliebt. Eine tolle Alternative südlich von Exmouth ist die Bullara Station.

Tom Price
Das Örtchen Tom Price ist eurer letzter größerer Stopp bevor es in den Nationalpark geht. Hier könnt ihr euch im Visitor Centre mit Karten sowie weiteren Infos zum Karijini ausstatten. Auch im Coles Supermarkt solltet ihr auf jeden Fall nochmal vorbeischauen und einen großen Einkauf machen! Im Nationalpark selbst gibt es nur sehr sehr wenig Optionen Vorräte aufzustocken. Tom Price ist mit 747 m über dem Meeresspiegel übrigens die höchstgelegenste Stadt in Western Australia und definitiv eine Besichtigung wert.

Camping im Karijini Nationalpark
In der Region Pilbara liegt der zweitgrößte Nationalpark des Bundesstaates Western Australia. Die rote und staubige Steppe liegt auf einem Hochplateau und fällt teilweise in 100 m tiefe Schluchten ab, an deren Grund ihr Wasser und verschiedenste Pflanzen findet. Die Region liegt auf uralten geologischen Formationen und zeigt so perfekt die spektakuläre Natur Westaustraliens. Ihr solltet euch diese besondere Region auf eurer Reiseroute durch Westaustralien nicht entgehen lassen!

Ihr erreicht den Park vom Westen aus über Tom Price oder vom Norden aus über Port Hedland. Die Zufahrtsstraßen sind asphaltiert, während einige der Straßen im Park Sandpisten sind. Größtenteils sind sie aber für 2WD-Fahrzeuge zugänglich. In 2024 werden für 16 Milllionen Dollar weitere 41km Straßen geteert sowie ein neuer Lookout an der Knox Gorge gebaut. Camping ist im Nationalpark an zwei Orten möglich: dem Dales Campground sowie dem Karijini Eco Retreat. Beide recht günstige Campingplätze solltet ihr in der Hauptsaison online vorbuchen. Es gibt zahlreise kostenlose und sehr schöne Campingplätze in der näheren Umgebung des Nationalparks.

Im Park könnt ihr kurze, aber teilweise auch anspruchsvolle und längere Wanderungen in die Schluchten hinab unternehmen und euch dann am Fuße in den natürlichen Pools abkühlen. Die besten Spots wollen wir euch im Folgenden vorstellen:

Hamersley Gorge
Diese Gorge liegt am westlichen Ende des Karijini Nationalparks und bietet euch einen wundervollen ersten Morgenspaziergang. Achtung, ein Allradcamper wird benötigt für den Zugang

Jeffrey & Knox Gorge
Diese beiden Schluchten liegen nicht weit voneinander entfernt und können so super an einem Tag kombiniert werden. Danach könnt ihr im schönen Karijini Eco Retreat, welches direkt bei der Joffre Gorge liegt, die Nacht verbringen. Sie gehören allerdings zu den schwierigeren Schluchten im Park, weshalb ihr mit steilen und rutschigen Abschnitten rechnen müsst.

Weano & Hancock Gorges
Die Weano und Hancock Gorges bieten euch eine Vielzahl an Wanderwegen unterschiedlicher Länge, welche aber ebenfalls allesamt nicht einfach sind. Unten findet ihr die kleinen teilweise türkisen Pools, in denen ihr euch perfekt in der Mittagssonne abkühlen könnt. Die Wanderungen gelten als mit die schönsten in ganz Australien. Die Zufahrtsstrecke wird 2024 geteert werden.

Dales Gorge
Auf dem Weg zur Dales Gorge kommt ihr am Visitor Centre vorbei, wo ihr euch nochmal mit Infos ausstatten könnt. Bei der Dales Gorge findet ihr dann die zweite Camping-Area neben dem Karijini Eco Retreat. Besonders von Juni bis September herscht hier sehr hohe Nachfrage. Euren letzten Tag könnt ihr dann mit einer kurzen Wanderung entlang der Dales Schlucht starten, ehe ihr es euch am Fuße der Fortescue Falls oder des Circular Pools gemütlich macht und nochmal badet.

Hamersley Gorge

Knox Gorge Lookout

Karijini Eco Retreat

Weano Gorge

Karijini Visitor Centre

Dales campground

Auski Tourist Village

Port Hedland

7. Newman → Meekatharra
Camper421 km4 h 30 min

Newman

Rückfahrt vom Karijini nach Perth
Vom Karijini Nationalpark geht es auf unserer Reiseroute durch Westaustralien wieder in Richtung Westküste und Perth. Diese Strecke umfasst insgesamt knappe 1400 Kilometer. Diese Strecke ist wie viele in Australien sehr lang und nicht von vielen Highlights geprägt. In den nächsten Abschnitten haben wir euch deswegen unsere Empfehlungen für Strecken-Abschnitte aufgeführt, sodass ihr euch in sinnvollen Abständen ausruhen könnt. Natürlich könnt ihr die Strecke auch schneller fahren. Denn die Sehenswürdigkeiten Westaustraliens sind eindeutig mehr an der Küste verteilt.

Newman
Newman ist die nächste Stadt östlich des Nationalparks. Hier findet ihr Supermärkte, Geschäfte und Hotels, möchtet ihr euch beispielsweise nach mehreren Tagen Natur mal eine feste Unterkunft gönnen, entspannen und vor allem Vorräte auffrischen. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn ihr Newman und den Karijini National Park an den Anfang eurer Reise stellt.

Meekathara

Meekatharra ist ein 750-Einwohner-Dorf auf dem Great Northern Highway. Von hier aus sind es noch knapp 750 km bis Perth. Der Name ist ein Aboriginie-Wort und bedeutet so viel wie "Ort ohne Wasser". Auf eurer Reiseroute durch Westaustralien bietet sich dieser Ort hauptsächlich zur Reiseunterbrechnung an. Campen könnt ihr zum Beispiel am Lake Mason. Mehr Informationen zu diesem Campingplatz findet ihr auf der Seite des Department of Parks and Wildlife (DPAW) des Lake Mason Conservation Park.

8. Meekatharra → Paynes Find → Perth
Camper757 km4 h 30 min

Paynes Find

Auf diesem Abschnitt der Reiseroute passiert ihr Lake Austin sowie den Ort Mount Magnus, wo es eine Abzweigung an die Westküste nach Geraldton gibt. Ihr folgt allerdings weiter dem Great Northern Highway bis nach Paynes Find. Diese ehemalige Goldgräber-Stadt ist nach Thomas Payne benannt, welcher hier im 19. Jahrhundert als erster Gold entdeckte. Die gesamte Region wimmelt nur so von Spuren der Pioniere, die diese Ecke Westaustraliens im Rahmen des Murchison Gold Rushes besiedelten.

Besonders beeindruckend ist dabei die Geisterstadt Big Bell. Diese liegt etwa 30 km südwestlich der Stadt Cue. Die Stadt Big Bell wurde 1936 gegründet als Basis für die Arbeiter der Big Bell Gold Mine. Ungefähr 20 Jahre später wurden die Arbeiten in der Mine und die Eisenbahn Linie eingestellt und seitdem verfallen die Überreste zu Ruinen. Diese sind zwar großteils abgesperrt, aber ein Besuch lohnt sich dennoch und man kann in der Stadt sogar kostenlos campen.

Ein weiteres Highlight der Region: Von Juli bis September verwandelt sich die Natur rund im Paynes Find in ein Meer aus Farben. Dann blühen nämlich unzählige Arten von Wildblumen aus. Wie wäre es hier also mit einem paradiesischem Picknick umgeben von gelben, rosa und roten Blüten?

Übernachten könnt ihr in der Region beispielsweise im Karara Rangeland Park.

Perth

Von Paynes Find sind es mit Pausen "nur" noch knappe 5 Stunden auf eurer Reiseroute zurück in die Metropole der Westküste Perth. Am besten ihr begebt euch also früh auf den Weg und ruht euch dann in Perth aus, wo es genug zu entdecken gibt. Hier endet das Abenteuer eurer Reiseroute entlang der Westküste Australiens. Wir hoffen, ihr hattet eine tolle Reise und habt Lust bekommen, auch unsere anderen Routen zu entdecken!

Lake Mason Station campground

Karara Rangeland Park

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