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Die Erfahrungen unserer Kunden
Erfahrungsbericht Namibia - Familienurlaub mit Gracious Whisp
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- Personen
- 4
- Reisezeit
- Oktober – November 2025
- Dauer
- 4 Wochen
- Route
- Windhoek – Namib-Naukluft – Swakopmund – Etosha – Windhoek
- Land
- Namibia
- Reiseroute
- Rundreise durch Namibia für 2-4 Wochen
- Fahrzeug
- STANDARD Toyota Hilux 2.4 GD6
- Vermieter
- Gracious Whisp Car Rentals
1. Reisedaten- und Route
Für unsere Kunden, eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Alter von fünf und acht Jahren, gehört das Reisen fest zum Familienleben. Nach vielen Reisen mit Fahrrad und Camper durch Europa erfüllten sie sich im Oktober und November 2025 einen besonderen Traum: ihre erste Reise nach Namibia und gleichzeitig ihre erste Reise auf den afrikanischen Kontinent.
Vier Wochen lang erkundeten sie das Land als Selbstfahrer mit einem 4WD-Camper mit Dachzelten von Gracious Whisp. Die Route führte von Windhoek über Rehoboth und die spektakulären Landschaften des Namib-Naukluft-Parks bis an die Küste nach Swakopmund. Weitere Stationen waren Cape Cross mit seiner beeindruckenden Robbenkolonie, Twyfelfontein mit seinen Felsgravuren sowie der Etosha-Nationalpark, der mit zahlreichen Tierbeobachtungen zu den Höhepunkten der Reise zählte. Anschließend ging es weiter in den Norden bis in den Caprivi-Zipfel mit Stopps in Rundu und am Okavango, bevor die Reise über den Waterberg und Mount Etjo zurück nach Windhoek führte.
Mit großer Vorfreude, aber auch etwas Respekt vor den weiten Entfernungen und den ungewohnten Bedingungen startete die Familie in dieses Abenteuer. Sie wurde mit beeindruckenden Landschaften, faszinierenden Tierbegegnungen, unvergesslichen Camping-Erlebnissen und vor allem mit viel gemeinsamer Familienzeit belohnt – Erinnerungen, die noch lange bleiben werden.
2. Gracious Whisp und der Toyota Hilux 2.4L mit zwei Dachzelten
Das Fahrzeug haben wir über die Camperoase gebucht und fühlten uns dort super beraten. Unser Vermieter vor Ort war Gracious Whisp, der uns vom Hostel in Windhoek abholte und zum Depot fuhr. Hier wurden wir sehr freundlich und herzlich empfangen und unser Auto stand schon bereit: ein Toyota Hilux 2.4L mit zwei Softshell Dachzelten.
Der Toyota Hilux war in sehr gutem Zustand, hatte rund 83.000 Kilometer auf dem Tacho und war kurz zuvor noch einmal vom Händler durchgecheckt worden. Gracious Whisp hatte das Auto mit mobilem WiFi ausgestattet, was die Navigation erleichterte – ein wirklich tolles Extra, das unterwegs sehr gut funktionierte.
Die Einweisung war ausführlich, gut strukturiert und ließ keine Fragen offen. Uns wurde alles gezeigt: vom Aufbau der beiden Dachzelte über das komplette Camping-Equipment bis hin zu Ersatzrad, Werkzeug und Allradantrieb. Besonders hilfreich waren die vielen praktischen Hinweise, zum Beispiel zum Reifendruck. Aufgrund des Gewichts der zwei Dachzelte, wurde uns ein Druck von 2,0 bar empfohlen. Das Camping-Equipment umfasste zwei Kochboxen: eine mit Kochutensilien (Topf, Pfanne, Wender und Wasserkocher, etc.), die zweite mit Geschirr für sechs Personen (Teller in zwei Größen, Schüsseln, Gläser, Becher und Besteck) - alles eher einfach, aber absolut ausreichend. Die Pfanne haben wir unterwegs ersetzt und am Ende der Reise dem Anbieter überlassen. Auf Nachfrage erhielten wir eine zusätzliche Box für Vorräte – eine super Hilfe und definitiv empfehlenswert, um die Sachen im Kofferraum gut zu verstauen. Der große Kühlschrank, zwei im Auto verbaute Batterien und die Möglichkeit, auf dem Campingplatz Strom anzuschließen, sorgten für zusätzlichen Komfort.
Insgesamt hatten wir nach der Übergabe das Gefühl: Wir wissen, was wir tun – und wenn nicht, wissen wir zumindest, wo wir nachschlagen können. Wir fühlten uns bestens vorbereitet und bereit, Namibia auf eigene Faust zu entdecken.
Die Schlafplätze wechselten während der Reise. Anfangs schliefen jeweils ein Kind mit einem Erwachsenen, später dann die Kinder gemeinsam in einem Zelt und die Erwachsenen im anderen. Beim Aufbau der Dachzelte halfen alle mit, wobei die Zelte insgesamt sehr einfach zu handhaben waren: Leiter ausfahren, Zelt aufklappen, Zeltstangen einstecken, Schlafsäcke ausbreiten und schon war alles fertig. Praktisch war außerdem, dass die Schlafsachen im Dachzelt bleiben konnten. Der Schlafkomfort war gut: Die Zelte waren groß genug und die Matratzen in Ordnung. Die Schlafsäcke waren schon etwas älter, aber sauber und hielten nachts warm. Außerdem erhielten wir Kopfkissen. Zusätzlich hatten wir dünne Schlafsack-Inlets dabei, die sich als sehr praktisch erwiesen.
Der Kofferraum bot viel Platz für unser Gepäck. Wir reisten mit großen Rucksäcken, die sich sehr gut verstauen ließen. Mehr Komfort hätten ausziehbare Kisten geboten, da wir doch häufig räumen mussten. Kindersitze bietet Gracious Whisp gegen Aufpreis an. Wir haben zwei Sitzerhöhungen aus Deutschland mitgebracht. Hierfür muss im Flugzeug kein Aufpreis gezahlt werden, die Sitze werden mit dem Gepäck aufgegeben. Für unsere Route und Ansprüche war der Toyota Hilux eine gute Wahl.
Fahrzeug und Vermieter aus diesem Bericht

Gracious Whisp Car Rentals
ca. 95–120 € / Tag
Details zum FahrzeugDer STANDARD Toyota Hilux 2.4 GD6 im Überblick Der STANDARD Toyota Hilux 2.4 GD6 von Gracious Whisp ist ein robuster 4WD Camper mit klassischer…
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3. Das Reisen mit der Familie
Namibia mit Kindern – ein großes Abenteuer
Namibia mit Kindern zu bereisen war für uns eine spannende, herausfordernde und unglaublich intensive Entdeckungsreise. Sowohl für die Kinder als auch für uns Erwachsene war es ein großes Abenteuer voller unvergesslicher Erlebnisse.
Unterkünfte und Verpflegung
Die meisten Campingplätze lagen an wunderschönen Orten und waren gut ausgestattet. Besonders gefallen haben uns das Lake Oanob Resort, die Camps in Rundu, das Dinosaur Camp der Mount Etjo Safari Lodge sowie das Etosha Safari Camp. Die Campsites des Namibia Wildlife Resort (NWR) waren zwar eher funktional, dafür aber oft hervorragend gelegen, insbesondere in den Nationalparks.
Da wir überwiegend selbst kochten, war eine gute Planung der Einkäufe wichtig. Die Versorgung war jedoch problemlos, solange wir in abgelegenen Regionen rechtzeitig unsere Vorräte auffüllten.
Aktivitäten für die ganze Familie
Bei den Aktivitäten legten wir Wert darauf, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen. Zu den absoluten Höhepunkten zählten die Safaris in der Kalahari, im Etosha-Nationalpark und auf Mount Etjo. Begeistert haben uns aber auch Erlebnisse wie die „Skorpion-Tour“ in der Kalahari, die Suche nach den „Little 5“ im Bushman Camp, eine Bootstour auf dem Okavango, das Paddeln auf dem Lake Oanob oder die Besteigung der Düne 45 in der Namib-Wüste. Auch das Jumphouse in Swakopmund sorgte für Abwechslung und Spaß.
Unsere Highlights
Zu unseren persönlichen Highlights gehörten das Lake Oanob Resort mit seiner schönen Lage am Stausee und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, das spontan besuchte Dinosaur Camp mit einer beeindruckenden Safari und Löwensichtungen aus nächster Nähe sowie die Dinosaurierspuren in der Umgebung.
Besonders spannend fanden wir auch den Besuch des Marktes in Rundu, der uns einen authentischen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort gab. Der Caprivi-Zipfel überraschte uns mit seiner grünen Landschaft entlang des Okavango und bildete einen faszinierenden Kontrast zu den trockenen Wüstenregionen Namibias.
Im Caprivi-Zipfel lernten wir eine ganz andere Seite Namibias kennen. Der Okavango prägt hier eine überraschend grüne Landschaft, die einen faszinierenden Kontrast zu den sonst so weiten und trockenen Wüstenregionen des Landes bildet.
Auch Twyfelfontein hat uns sehr beeindruckt. Die dortigen Felsgravuren führten uns auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Begegnung mit den Wüstenelefanten. Diese majestätischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, war einfach magisch. Die Tour konnten wir direkt über unser Camp buchen, das zwar etwas außerhalb von Twyfelfontein lag, dafür aber wunderschön gelegen war.
Ein ganz besonderes Highlight unserer Reise war der Etosha-Nationalpark, eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Afrikas. Die riesigen Ebenen, die vielfältigen Tierbeobachtungen und das Gefühl, der Natur ganz nah zu sein, haben uns nachhaltig beeindruckt. Unsere erste Nacht verbrachten wir im Etosha Safari Camp am Anderson Gate. Dort konnten wir sogar Zebras beobachten, die nachts über den Campingplatz zogen. Ganz spontan buchten wir eine Safari für den nächsten Morgen, die sich als perfekter Einstieg in den Nationalpark erwies. Anschließend übernachteten wir auf dem Okaukuejo Campingplatz direkt im Etosha-Nationalpark. Der Platz selbst war eher einfach und eng, doch das berühmte Wasserloch machte dies mehr als wett. Besonders am Abend konnten wir dort zahlreiche Tiere beobachten und verbrachten lange Zeit damit, das Geschehen zu verfolgen. Safaris können in Okaukuejo ebenfalls gebucht werden, allerdings erst für Kinder ab sechs Jahren. Deshalb waren wir froh, bereits zuvor eine Safari unternommen zu haben, bei der das Alter keine Rolle spielte. Am nächsten Tag erkundeten wir den Park mit unserem eigenen Fahrzeug weiter und setzten unsere Reise anschließend mit einer Übernachtung außerhalb des Parks im Osten fort.
Auch die Namib-Wüste begeisterte uns. Der Aufstieg auf die Düne 45, die roten Dünen rund um Sesriem, der Sonnenuntergang an der Elim-Düne und der Besuch des Sesriem Canyons waren eindrucksvolle Erlebnisse. Die berühmten Dünen „Big Daddy“ und „Big Mama“ ließen wir bewusst aus, da die Wanderung für unsere Kinder zu anstrengend gewesen wäre. Im Naukluftgebirge unternahmen wir zudem eine schöne Wanderung mit Badestopp im Natural Pool.
Herausforderungen und unsere Erfahrungen
Eine der wichtigsten Erfahrungen auf dieser Reise war, flexibel zu bleiben. Wir planten nur grob vor und buchten die meisten Campingplätze erst wenige Tage im Voraus. Das funktionierte hervorragend, auch wenn einzelne Plätze in beliebten Regionen bereits ausgebucht waren. Die Kinder bezogen wir stets in unsere Entscheidungen ein und passten unsere Pläne bei Bedarf an.
Natürlich gab es auch andere Herausforderungen: Ein Pavian stahl uns am Waterberg das Frühstück direkt vom Tisch, was die Kinder ziemlich erschreckte. Dank unserer Flexibilität konnten wir jedoch spontan ins Dinosaur Camp wechseln, was sich als Glücksfall herausstellte. Auch ein platter Reifen gehörte zum Abenteuer, ließ sich dank der zwei Ersatzräder von Gracious Whisp aber problemlos bewältigen.
Reisen in der heißen Jahreszeit
Da wir während der heißen und trockenen Jahreszeit unterwegs waren, verlegten wir Aktivitäten möglichst in die Morgen- oder Abendstunden. Die langen Fahrten überbrückten wir mit Hörspielen und Musik, und die Pools auf den Campingplätzen sorgten immer wieder für willkommene Abkühlung und jede Menge Spaß für die Kinder.
4. Unser Fazit: Absolut Empfehlenswert!
Diese Reise war für uns als Familie etwas ganz Besonderes. Namibia hat uns mit seinen endlosen Weiten, der beeindruckenden Tierwelt und seiner einzigartigen Ruhe tief beeindruckt. Gleichzeitig haben wir das Reisen im eigenen Tempo, das Campen inmitten der Natur und die vielen abwechslungsreichen Erlebnisse sehr genossen.
Besonders wertvoll war die intensive gemeinsame Familienzeit, die diese vier Wochen zu einem unvergesslichen Abenteuer gemacht hat. Die Mischung aus spektakulären Landschaften, faszinierenden Tierbegegnungen und der Freiheit einer Selbstfahrerreise hat uns nachhaltig begeistert.
Wir würden die Reiseform als Selbstfahrer mit Dachzelt, die Betreuung durch CamperOase, den Vermieter Gracious Whisp sowie den Toyota Hilux 2.4L jederzeit weiterempfehlen – insbesondere Familien, die Lust auf Abenteuer haben und bereit sind, sich auf Neues und Ungeplantes einzulassen.
Wichtig sind dabei eine realistische Routenplanung, genügend Zeit für die einzelnen Etappen und die Bereitschaft, unterwegs flexibel zu bleiben. Genau diese Flexibilität hat unsere Reise in vielen Situationen bereichert und dazu beigetragen, dass sie für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis wurde.
von und nach Windhoek über Waterberg, Etosha und Sossusvlei National Park
Unsere kleinere Rundreise für Selbstfahrer mit Start- und Zielpunkt Windhoek führt euch ca. 2200km durch das Herz von Namibia zu einigen der bekanntesten und beeindruckensten Naturschauspiele des Landes. Für die Route solltet ihr mindestens zwei Wochen Reisezeit einplanen, wobei es an den verschiedenen Stopps auch genug für drei oder vier Wochen zu bestaunen gibt.
In der untenstehenden Routenführung reisen wir von Windhoek aus zunächst gen Norden zum geschichtsträchtigen Waterberg National Park. In gleicher Himmelsrichtung setzten wir die Reise fort, wobei wir zur Verminderung der Entfernungen einen eintägigen Halt am Hoba Meteoriten empfehlen, bevor zum wohl berühmtesten Highlight Namibias geht: Dem Etosha National Park mit seiner atemberaubenden Tiervielfalt. Vom Etosha geht es weiter zum mystisch anmutenden Inselberg Spitzkoppe im Damaraland, bevor euch in den Küstenstädten Swakopsmund und Walvis Bay neben einem Temperatur- bzw. Wetterwandel auch ein breites Angebot an Aktivitäten und Ausgehmöglichkeiten erwartet. Letztes Highlight bildet die bilderbuchartigen Wüstenlandschaften der Namib mit dem weltberühmten Death Valley im Sossusvlei.
Auf allen Etappen gibt es viel zu entdecken, sodass sich in jeder Region auch ein längerer als von uns vorgeschlagener Aufenthalt lohnt. Zudem haben wir hier die Route zwar von Windhoek aus gen Norden begonnen, aber natürlich könnt ihr die Strecke südlich von Windhoek gelegenene Namib zuerst ansteuern.
Ein kleiner Tipp: Bei der genauen Routenplanung gibt es viele Punkte zu beachten, beispielweise sind die Mondphasen hochrelevant für die Aussicht auf einen faszinierenden Sternenhimmel. In unserem Blog-Eintrag Campen in Namibia haben wir wichtige Informationen zur besten Reisezeit, Kosten, Straßenverhältnissen und vielen weiteren Themen zusammengestellt. Zu weiteren Fragen beraten wir von der CamperOase dich gern jeder Zeit - kostenlos und unverbindlich.
Hier findet ihr eine Google-Karte der Route mit allen Etappen. Weiter unten findet ihr die einzelnen Etappen genauer beschrieben zum ein- und ausklappen. Hier in der Karte könnt ihr mehr über die einzelnen Etappen erfahren, indem ihr links oben in der Ecke auf das kleine Symbol klickt. Dann öffnet sich ein Menü, in welchem ihr ganz einfach die Highlights der einzelnen Etappen ein- und wieder ausblenden könnt. Klickt einfach auf das jeweilige Icon, um mehr über ein bestimmtes Highlight zu erfahren. Um eine größere Karte zu erhalten, klickt ihr oben rechts auf das Symbol.
1. Windhoek (Anreise) - WaterbergCamper300 km3 h 30 min
Windhoek (Anreise)

Wie für die meisten Reisen aus Europa beginnt auch diese Route Windhoek, der Hauptstadt Namibia's. Von der Gründungssiedlung aus dem Jahre 1840 entwickelte sich Windhoek mit heute ca. 480.000 Einwohnern zugleich zu der mit Abstand größte Stadt des Landes. Damit lebt fast jeder fünfte der ca. 2,6 Mio Namibia in der Hauptstadt. Unter diesen Rahmenbedingungen sollte es nicht überraschen, dass Windhoek auch das wirtschaftliches Zentrum Namibias bildet und einen Großteil der nicht landwirtschaftsbezogenen Arbeitsplätze bietet. Viele junge Namibia migrieren daher vom Land in die Hauptstadt auf der Suche nach einem Job. Auch aus diesem Grund wächst die Stadt stetig.
Nach Landung in Windhoek empfehlen wir einen Aufenthalt in der Stadt von ein bis zwei Nächten, abhängig von den genauen Flugdetails und natürlich deinen Interessen. Die erste Nacht ist dabei zum 'Ankommen' gedacht. Schließlich dauert die gesamte Anreise -(also Anfahrt zum Flughafen, Einchecken, eventueller Umstieg, Ankunft und Kontrollen in Windhoek, etc. mit einberechnet) schnell 12-18 Stunden. Obwohl man von der Anreise in der Regel sehr erschöpft ist und nur schnell zur Unterkünft möchte, empfehlen wir, sich die Zeit für den Kauf einer SIM-Card am Flughafen (nach der Gepäckannahme und noch vor der Zoll-Kontrolle) zu nehmen. Anschließend könnt ihr mit einem Taxi für ca. 30-35 EUR ins Stadtzentrum zu eurer Unterkunft fahren.
Ausgeruht kann dann am ersten vollen Tag Windhoek erkundet werden. Ein Pflichtstopp auf einem Stadtspaziergan ist definitiv die Christuskirche, das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Außerdem befindet sich direkt neben der Christuskirche das kostenlose Independence Memorial Museum, welches auf mehreren Etagen die geschichtlichen Entwicklungen rund um die Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 nachzeichnet. In der obersten Etage gibt es zudem ein Restaurant mit gutem Essen zu moderaten Preisen - und einem unbezahlbaren Blick über die Stadt!
Daneben bietet Windhoek mehrere Möglichkeiten, die Handwerkskunst verschiedener Volksgruppen zu bewundern und als Souvenir zu erwerben. Beispielweise sind nach einem Besuch der Christuskirche und des Independence Memorial Museum der Craft Market in der Independence Ave und das Namibia Craft Centre zwei fußläufige Alternativen. Darüber hinaus besuchen viele Touristen die Fleischmärkte der Stadt, insbesondere den Single Quarters Meat Market.
Waterberg National Park
Tipp für die Routenplanung: Die Fahrzeugübernahme und der obligatorische erste große Einkauf nehmen in der Regel jeweils 1-2h in Anpsruch, weshalb man häufig erst gegen Nachmittag die Stadt im gerade erst übernommenem 4WD Camper verlässt. Zugleich wird von Nachtfahrten allgemein abgeraten, weshalb eine erste Etappe direkt bis zum Waterberg sehr stressig werden kann. Falls du etwas mehr Zeit mitgebracht hast, ist eine Übernachtung auf einem Campingplatz auf halber Strecke definitiv eine Überlegung wert.
Das Herzstück des Waterberg National Parks bildet der gleichnamige Tafelberg, welcher auf einer Länge von ca. 48km und Breite von ca. 15km knapp 200m aus dem Umland herausragt. Im Schutze dies massiven Plateaus hat sich eine artenreiche Flora und Fauna herausgebildet. Bewunderswert sind beispielweise die riesigen, roten Termitenhaufen, welche ohne Probleme eine Person oder eine kleine Hütte überragen können. Ein Highlight der Tierwelt am Waterberg National Park sind ohne Frage die sieben Breitmaul-Nashörner.
Gleichzeitig ist der Waterberg ein geschichtsträchtiger Ort: Im August 1904 standen sich hier in der sogennannten Schlacht am Waterberg Deutsche und Herero gegenüber. Nach Gefechten ohne klare Sieger wichen die Hereroin Richtung Kalahri Wüste / Omaheke Wüste auswichen. Die Deutschen hingegen besetzten die Wasserlöcher - und ließen so tausende Menschen in der Wüste verdursten. Heute wird mit designierten Denkmahlen und Wanderwegen an diese und weitere Ereignisse der düsteren deutschen Kolonialzeit am Waterberg erinnert.
Wir haben auf unserer Reise im Herbst 2024 die Plateau Campsite des Waterberg Wilderness Private Nature Reserve gewählt und können die Anlage für einen Aufenthalt am Waterberg empfehlen. Hier befindet ihr euch für 20-25 EUR pro Nacht pro Person mitten im Nationalpark und könnt eigenständig kostenlose Wanderungen unternehmen. Dabei ist ein kleinerer Rundweg - der sogenannte History Path - den Spuren der Kolonialgeschichte gewidmet. Daneben werden geführte Wanderungen zum Plateau angeboten, welches man auf eigene Faust nicht besteigen darf. Unser Highlight war definitiv das Guided-Rhino-Tracking, bei welchem wir die sieben Breitmaul-Nashörner (inkl. eines sechs Monate alten Kalbs) aus ca. 25-30m Entfernung bewundern durften. Nach aufregenden Wanderungen bietet die Anlage eine Bar mit unbeschreiblichem Ausblick durch eine offene Seitenwand.
Um den Waterberg National Park angemessen zu erkunden, empfehlen wir einen Aufenthalt von mindestens zwei (besser drei) Nächten, wobei es auch für vier oder mehr Nächte genug zu erkunden gibt.
Aktivitäten
Etappe 01: Windhoek
2. Waterberg National Park → Etosha National ParkCamper325 km4 h 45 min

Nach einigen spannenden und abwechslungsreichen Tagen am Waterberg geht es weiter zu einem der beiden bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Namibia: Dem Etosha National Park, einer der besten Orte für Selbstfahrersafaris!
Etosha National Park
Der Etosha National Park und seineatemberaubende Tierwelt ist wohl insbesondere für 'Namibia-Neulinge eines DER Highlightsauf einer ersten Reise. Mit über 22.000 km2 ist er einer der größten Nationalparks in ganz Afrika. Knapp ein Viertel der Fläche bedeckt die namensgebende Etosha-Pfanne. Dabei entspringt das Wort 'Etosha' der Sprache der Ovambo und bedeutet in etwa 'Großer weißer Platz'.
Der Etosha National Park blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Noch unter deutscher Kolonialherrschaft wurde 1907 ein ungefähr fünf mal so großes "National Game Reserve" gegründet. (Die Spuren der deutschen Kolonialzeit sind wohl am offensichtlichsten im wiedererbauten Fort innerhalb des Namutoni Resort zu sehen.) Über die Dekaden wurde die Fläche des Reservats mehrfach neu definiert und 1967 unter südafrikanischer Vorherrschaft zum National Park ausgerufen. Im Verlaufe der 1970er einigte man sich auf die heutige Fläche, welche zuvor als Kern bereits stets Teil war. Während der von Dürren und Krieg geprägten 1970er und 1980er reduzierte sich der allgemeine Tierbestand auf dem Gebiet des Parks dramatisch. Dank umfangreicher Erhaltungs- und Schutzmaßnahmen seit den 1990er bis in die Gegenwart konnten sich große Teile der Tierbestände erholen, sodass der Etosha National Park heute wieder eine der besten Möglichkeiten zur Beobachtung der faszinierenden afrikanischen Tierwelt bietet.
Mit eignenem 4WD Camper hat man im Etosha National Park die Möglichkeit, auf eigene Faust beliebig vielen Selbstfahrer-Safaris die großen und kleinen Tiere Namibia's zu entdecken. Dabei fährst du ruhig von Wasserloch zu Wasserloch und hälst permanent nach Elefant, Löwe, Giraffe und Co. ausschau. Für eine Rast zur MIttagszeit eignen sich die Campingplätze mit kleinen Shops, Restaurants und Pools.
Für Reisende ohne eigenes Fahrzeug werden von den Campingplätzen aus startend üblicherweise dreimal pro Tag (Morgens, MIttags, Abends) zwei bis drei stündige Touren in kleinen Safari-Bussen, sogenannte Game-Drives, angeboten. Der große Vorteil der Touren ist die Ortskenntnis des jeweiligen Tour-Guides, welche zudem untereinander während der Fahrt in permanentem Konakt stehen und die Sichtung eines Tieres wechselseitig weitermelden. Großer Nachteil der Touren ist neben dem Preis von ca. 35-40 EUR pro Fahrt und Person ein geringerer Komfort sowie weniger Selbstbestimmung.
Hinsichtlich der Game-Drives empfehlen wir Reisenden mit eigenem 4WD Camper über eine Fahrt am Abend nachzudenken. Diese starten in der Abenddämmerung kurz nach Schließung der Gates des jeweiligen Campingplatzes. In der Dunkelheit sind private Safaris untersagt, weshalb die späten Game-Drives neben den Waterholes direkt am Campingplätz die einzige Möglichkeit sind, die Tierwelt des Etoshas bei Nacht zu erkunden. Dabei sind einige der selten zu sehenden Tiere, beispielweise Löwen, nachtaktiv.
Tipp für die Routenplanung: Auf seiner imensen Fläche bietet der Etosha National Park insgesamt sechs Resorts, wovon vier Anlagen eine Campingoption anbieten. Die Resorts in einer ost-west Linie jeweils mit einem Abstand von ca. 60-80km angeordnet. Es bietet sich daher an, während des Aufenthalts im Etosha National Park im Sinne der Route mehr als einen Campingsplatz zu besuchen. In der vorliegenden Route entern wir den Park von Grootfontein kommend über das Von Lindequist Gate im Osten und verbringen die erste Nacht im Namutoni Resort halt. Für die zweite Übernachtung ziehen wir weiter zum Halali Resort. Nach der dritten und letzten Übernachtung imOkaukuejo Resortverlassen wir den Park über das südlich-zentraleAnderson Gate in Richtung Spitzkoppe. Da der Etosha National Park zu den beliebtesten touristischen Zielen in Namibia zählt und entsprechend eine hohe Nachfrage für die verhältnismäßig begrenzten Übernachtungsöglichkeiten besteht, empfehlenwir, dieÜbernachtungen im Etosha National Park möglichst früh zu buchen.
Aktivitäten
Etappe 03: Etosha National Park
Waterberg Wilderness - ONE Namibia
Namutoni Camp (Camping Area)
Halali Camp
Pick n Pay
Metro Namibia, Grootfontein
Hoba Meteorite
Grootfontein
3. Etosha National Park → Spitzkoppe National ParkCamper430 km5 h 45 min

Auf dem Weg vom Etosha zur Spitzkoppe
Spitzkoppe National Park
Die Spitzkoppe ist ein 1728m hoher Inselberg im Damarland, welcher seine Artgenosse in unmittelbarer Umgebung weit überragt. Zugleich ist die Region Teil der Namib Wüste und daher von Dürren geplagt.
Die Spitzkoppe sowie die Berge der Umgebung sind ein anspruchsvolles Paradis für erfahrene Bergsteiger. Die Spitzkoppe selbst wurde dabei seit der Erstbesteigung in 1946 erst von rund 600 Seilschaften erklommen. Zugleich bietet umliegende (kostenpflichtige) Park auch Wanderrouten für weniger geübte 'Kletterer', wenngleich auch diese schnell eine gewisse körperliche Fitness und Freiheit von Schwindel voraussetzen. Allerdings darf man sich unseres Wissens ohne Tour-Guide im kostenpflichtigen Park nur in der Ebene aufhalten, da eine Wanderung bergaufwärts Gefahren für Mensch und Tier biergt.
Großer Bekanntheit genieß außerdem die natürliche Felformation** Rock Arch.** Zudem gibt es in der Gegend um die Spitzkoppe 2000-4000 Jahre alte Felsmalereien, die allerdings durch Vandalismus leider teilweise zerstört wurden. Häufig wird auf den ansässigen Campingplätzen ein Besuch der Höhlenmalereien und des Rock Arch als Cultural-Tour in Kombination mit einem Stopp zum traditionellen Leben der Volksgruppe der Bushmen(auchSaanoderSan people) angeboten wird.
Allgegenwärtiges Highlight bleibt jedoch die Landschaft an sich mit samt ihren vereinzelt steil aus dem Nichts herausragenden Felsbergen. Schon auf dem Camping hat man in der Regel eine malerische Umgebung, sodass selbst ein leichter Spaziergang vieler Pausen bedarf, um die überwältigende Umgebung aufzusaugen. Nicht umsonst wurden die Spitzkoppe und ihr Umlan bereits mehrfach für berühmte Filme, wie "2001: A Space Odyssey" und "10.000 B.C.", als Drehort gewählt.
Okaukuejo Camping Area
Spitzkoppe Tented Camp and Campsites
Otjihaenamparero (Dinosaurier Spuren)
Kristall Kellerei
Erongo Mountain Winery
Omaruru
4. Spitzkoppe National Park → Coastal Area: Swakopmund, Walvis Bay und Long BeachCamper150 km2 h 15 min

Von der Spitzkoppe zur Coastal Area
Coastal Area: Swakopmund, Walvis Bay und Long Beach
Mit rauer Meeresluft bei durchschnittlich deutlich kühleren Temperaturen und urbanem Flair bildet die Coastal Area mit den beiden Küstenstädten Swakopmund und Walvis Bay ein starken Kontrast zum sonstigen Ambiente der Route. Zusammen sind die nur knapp 35km von einander entfernten Städte mit über 175.000 Einwohnern ein wichtiges Ballungszentrum in Namibia. Beide Städte sind für Touristen jeweils eine gute Option für einen Zwischenstopp und bieten viele Einkaufsmöglichkeiten, um bei Bedarf die Vorräte vor der Weiterreise aufzustocken.
Swakopmund ist mit über 75.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Namibia. Benannt nach dem Fluss Swakop kann sie historische Gebäude, wie das Hohenzollernhaus, sowie eine aktive Nachtszene mit vielen Bars vorweisen. Daher wird Swakopmund von Einheimischen häufig als schönste und lebendigste Stadt des Landes bezeichnet, was jedoch tendenziell auch höhere Preise (insbesondere für die Unterkunft) nach sich zieht. Heute ist Swakopmund stark vom Tourismus durchdrungen. So werden von verschiedenen Agenturen viele Outdoor-Aktivitäten, von Quad-Bike Fahrten bis Sky Diving, sowie Ausflüge zu nahegelegenen Orten, etwa entlang der berüchtigten Skeleton-Coast oder zum berühmten Sandwich Harbour, angeboten. Bekannt sind außerdem die Camel Farm vor den Toren der Stadt Richtung Walvis Bay für Kamel-Reiten sowie die Living Desert Touren, auf welchen man mit der Little Five faszinierende Tiere der Wüste aufspührt. Und natürlich finden sich in Swakopmund auch mehrere Museen.
Walvis Bay ist nach Windhoek und Rundu die drittgrößte Stadt in Namibia und beherbergt den bedeutendsten sowie natürlichen Tiefseehafen des Landes, welcher als großer Arbeitgeber das Bild der Stadt prägt. Außerdem gibt es südlich des Stadtzentrum ein Salzwerk, dessen pinke Salzseen sind vielen Touristen die kurze Fahrt wert. Zumal sich der kleine Ausflug gut mit einem Halt an der Flamingo Lagoon kombinieren lässt, in welcher hunderte Exemplare des namensgebenden Vogels zu bewundern sind. Abwechslung verspricht ebenfalls ein Besuch der Dunes Mall, einem der größten und bekanntesten Einkaufszentren in ganz Namibia. Für den Abend bietet die Waterfront mehrer Restaurants und Bars, in denen man bei moderaten Preisen den Sonnenuntergang am Meer genießen kann.
Auch in Walvis Bay werden viele Outdoor-Aktivitäten und Touren angeboten, wobei es teilweise Überschneidungen mit dem Angebot in Swakopmund gibt. Wer eine kostenlose, sportliche Herausforderung sucht kann die Dune 7 besteigen, wobei eine kommerzielle Tour die Wanderung auf die Düne häufig mit Sandboarding verbindet. Für uns ein Highlight unter den Aktivitäten in Walvis Bay sind die Katamaran-Touren, auf welchen man 3-4h in und vor der Bucht verbringt. Wie der Name Walvis Bay (zu deutsch: Walfischbucht) bereits verrät, ist die Bucht (je nach Saison) ein guter Ort zumWhale Watching. Neben den Giganten der Meere sichtest du mit etwas Glück auch Delphine und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hunderte Robben der nahegelegenen Robbenkolonie.
Beide Städte bieten für Touristen ihre Vor- und Nachteil. Zugleich kann man aufgrunde ihrer Nähe zueinander bei einem Aufenthalt in einer Stadt gut einen Tagesausflug zur jeweils anderen unternehmen. Außerdem bietet der Long Beachzwischen den beiden Städten weitere attraktive Unterkünfte direkt am Strand, wenngleich diese insbesondere zu den (gut ausgestatteten und sauberen) Hostels in Walvis Bay im Schnitt deutlich teurer sind. Doch egal ob du eine Unterkunft in Swakopmund, Walvis Bay oder Long Beach wählst, die Coastal Area verspricht große Abwechslung mit aufregenden Aktivitäten an spannenden Orten!
Aktivitäten
Swakopmund
Langstrand
5. Coastal Area: Swakopmund, Walvis Bay und Long Beach → Sossusvlei, Dead Vlei & Sesriem CanyonCamper410 km6 h 45 min

Von der Coastal Area zum Sossusvlei
Sossusvlei, Dead Vlei & Sesriem Canyon
Endlose Sandwüste, eine Salzpfanne im Zentrum, und vereinzelt verdürrte Bäume - die unwirkliche Landschaft von Sossusvlei und Dead Vlei sind neben dem Etosha für viele Reisende das Highlight auf einem ersten Namibia Roadtrip. Im Namib-Naukluft-Park gelegen, sind sie Bestandteil des UNESCO-Weltnaturerbes Namib-Sandmeer. Die Campingplätze der kleinen Siedlung Sesriem direkt vor den Gates und dem Ticketoffice des Sossusvlei sind ein hervorragender Ausgangspunkt für Erkundungstouren in dem Gebiet. Eure Tagesausflüge in der Gegend solltet ihr frühstmöglich starten, denn um die Mittagszeit herscht eine für nicht wenige Leute unerträglich Hitze. Außerdem solltet ihr euch vorab gut Vorbereiten und lieber einen Liter Wasser mehr als zu wenig mitschleppen. Doch die Mühen einer kleinen Wanderung lohnen sich, denn das Sossusvlei bietet mit seiner unwirkliche Landschaften ein faszinierendes Natuschauspiel.
Die Strecke von der Küste zum Sandmeer ist eine sehr lang Schotterstraße in gutem Zustand, für die du einen ganzen Fahrtag einplanen solltest. Ein Zwischenstopp kann Sinn ergeben, zumal die Naturschönheit nicht auf die Touristenattraktion begrenzt ist und sich einige Campingplätze für eine Übernachtung anbieten.
Aktivitäten
Etappe 05: Coastal Area
Walvis Bay
Namib Desert Campsite, Gondwana Collection Namibia
Sea Lions
Flamingo Lagoon
Walvis Bay Waterfront
Viewpoint
Sun Sail Catamarans Namibia
Dune 7
Aktivitäten
Dunes Mall
6. Sossusvlei, Dead Vlei & Sesriem Canyon → Windhoek (Abreise)Camper300 km5 h
Windhoek (Abreise)

Mit dem Besuch des Sossusvlei und Sesriem-Canyon neigt sich die Rundreise langsam dem Ende entgegen. Die Rückfahrt bis nach Windhoek ist jedoch recht lang, weshalb ein weiterer Zwischenstopp mit (mindestens einer) Übernachtung sinnvoll ist.
Dabei bietet sich das Lake Oanob Resort an, dessen Stausee frei von Krokodilen und somit zum Schwimmen geeignet ist. Im Resort herrscht eine entspannte Atomsphäre und es gibt einige (eher ruhigere) Aktivitäten. Mit einer Entfernung zu Windhoek von ca. 90km (überwiegend sehr gute Teerstraße, ca. 1:15h Fahrzeit) ist es eine perfekte letzte Station, um in Ruhe das Abenteur ausklingen zu lassen.
Daneben gibt es auf der Strecke vom Sossusvlei nach Windhoek weitere geeignete Campingplätze mit unterschiedlichem Angebot. Bei Bedarf kann hier also vielleicht noch eine Aktivität nachgeholt werden. Beispielsweise ist die Rooisand Desert Ranch als (selbsternannte) Astrofarm mit entsprechendem Angebot eine gute Wahl, um den beeindruckenden Sternenhimmel der Wüste zu erkunden.
Am letzten Nachmittag/Abend solltet ihr euer Gepäck für die Rückreise und das Fahrzeug für die Abgabe vorbereiten. In Windoek schließt sich der Kreis und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck könnt ihr die Heimreise antreten.
Etappe 06: Sossusvlei
Rooisand Desert Ranch
Lake Oanob Resort
Big Mamma Dune
Aktivitäten
Deadvlei Hiking Trail
Aktivitäten
Big Daddy Dune
Aktivitäten
Rooisand Observatory
Rehoboth
Volkswinkel Spar
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