CamperOase im Outback
Die Gibb River Road – das Outback-Abenteuer in den Kimberleys
- Australien
- Kundenreisen
- Reisebericht zur Gibb River Road - Nordwesten Australien
- Personen
- 2
- Reisezeit
- September 2026
- Dauer
- 23 Tage
- Route
- Broome nach Darwin über die Gibb River Road
- Land
- Australien
- Fahrzeug
- D-MAX Family+
Und so nahm das Abenteuer seinen Lauf
Wir sind Moritz und Sarah und Sales Agents für Neuseeland und Australien.
Da uns die Reise entlang der australischen Ostküste im Jahr 2025 bereits von dem Land überzeugt hatte, entschieden wir uns, dieses Jahr noch einmal nach Australien zu reisen. Diesmal wollten wir Australien allerdings auf eine etwas andere Art erleben – nicht mit einem klassischen 2WD und entlang der üblichen beliebten Strecken. Wir entschieden uns für die Gibb River Road und damit ganz konkret für eine Reise von Broome bis nach Darwin.
Wir waren vom 5. bis 27. September 2026 unterwegs und damit bereits am Rande der Saison. Ab Oktober beginnt langsam die Regenzeit, sodass viele Campingplätze und Attraktionen entlang der Gibb River Road nur noch eingeschränkt zugänglich sind.
Die Gibb River Road ist eine rund 660 km lange Outback-Piste durch die Kimberley-Region im Nordwesten Australiens, die Derby und Kununurra miteinander verbindet. Die Strecke ist vor allem für eine abenteuerliche 4WD-Reise bekannt. Statt einer normalen asphaltierten Straße erwartet uns hier größtenteils eine unbefestigte und teilweise raue Piste mit Schlaglöchern, Wellblech bzw. sogenannten Corrugations, Flussdurchquerungen und steinigen Abschnitten.
Perfekt also für unsere erste große 4WD-Reise!
Für unsere Reise hatten wir das großartige Fahrzeug von Defender Adventure, den Family+.
Der Isuzu D-Max ist ein Fünfsitzer mit einer großen Ladefläche (Tray), auf der wir jede Menge Platz für persönliches Gepäck, Lebensmittelvorräte und Getränke hatten. Gerade auf dieser Strecke ist viel Stauraum besonders wichtig, denn entlang der Gibb River Road gibt es kaum Möglichkeiten, einzukaufen. Lediglich die wenigen Roadhouses bieten eine kleine Auswahl an den nötigsten Dingen. Diese sind jedoch nicht besonders zahlreich, weshalb eine gute Planung und ausreichende Vorräte hier besonders wichtig sind.
Neben dem großzügigen Stauraum hatte das Fahrzeug alles, was wir für unsere Reise benötigten: einen verhältnismäßig großen Kühlschrank, umfangreiches Camping-Equipment und zusätzlich ein Solarpanel zur Unterstützung der Batterien. Außerdem waren zwei separate Dachzelte, eine 360-Grad-Markise sowie ein Duschzelt mit an Bord.
Wenn ihr noch mehr über das Fahrzeug erfahren möchtet, schaut gerne mal in unseren Fahrzeugbericht oder auf die Fahrzeugseite.
Von Thailand nach Westaustralia
Anreise nach Broome
Hier sollte unsere Reise beginnen. Da wir zum Reisezeitraum in Thailand gewohnt haben, hatten wir im Vergleich zu Deutschland eine verhältnismäßig kurze Anreise. Einen Direktflug nach Broome gab es allerdings nicht, sodass wir die Strecke aufteilen mussten: Zunächst ging es in etwa 6,5 Stunden von Phuket nach Perth und anschließend noch einmal rund 2,5 Stunden von Perth nach Broome.
Da unser Flug kurzfristig um ganze 24 Stunden vorgezogen wurde, hatten wir sogar zwei Nächte in Perth und damit einen zusätzlichen ganzen Tag gewonnen. Wir kamen nachts an und übernachteten im The Great Southern Hotel am Rand der Innenstadt. Zu unserer Überraschung mussten wir dabei allerdings feststellen, dass der australische Frühling deutlich kälter war als erwartet. Darauf waren wir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorbereitet. 😅
Am nächsten Tag erkundeten wir Perth komplett zu Fuß. Unsere Route führte uns zu einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – vom London Court über Elizabeth Quay und den John Oldham Park bis hinauf über die Jacob's Ladder zum Kings Park. Dort verbrachten wir noch einige Zeit und erkundeten den Park ausgiebig, bevor es mit dem Bus wieder zurück Richtung Elizabeth Quay ging. Für uns war die Busfahrt an diesem Tag sogar kostenlos, bevor wir von dort zu Fuß zurück zum Hotel liefen.
Ein ziemlich ereignisreicher Tag, an dem wir überraschend viele Kilometer zu Fuß zurücklegten – so viel waren wir inzwischen gar nicht mehr gewohnt. Ein bisschen müde zu sein, war allerdings perfektes Timing, denn am nächsten Morgen mussten wir schon wieder früh los.
Am nächsten Tag bestellten wir uns ein Uber und machten uns erneut auf den Weg zum Flughafen. Von Perth ging es schließlich weiter nach Broome.
Die Arrival Card hatten wir bereits im Flugzeug ausgefüllt und da wir nur Handgepäck dabeihatten, ging die Abwicklung am doch eher kleinen Flughafen von Broome unglaublich schnell. Vom Aussteigen aus dem Flugzeug bis vor die Flughafentür vergingen gerade einmal etwa zehn Minuten – selbst für uns ein persönlicher Rekord. 😄
Von dort ging es mit dem Taxi weiter, da die Uber-App leider keinen Fahrer finden konnte. Für etwa 18 doller fuhren wir mit 12cabs direkt zum Depot. Broome ist nicht sehr groß, sodas wir in nicht mal 10min da waren.
Und damit waren wir endlich dort, wo unsere eigentliche Reise beginnen sollte.
Die Fahrzeugübergabe – Unser neues Zuhause
Am Depot von Defender Adventurer angekommen, wurden wir erst einmal nett begrüßt und konnten in Ruhe unsere Sachen ablegen. Nachdem die Dokumente gecheckt waren, ging es direkt mit der ausführlichen Einweisung in unser neues Zuhause auf vier Rädern los.
Da im Depot gerade nicht viel los war, konnten wir uns alles ganz in Ruhe anschauen. Uns wurde erklärt, wie das Fahrzeug funktioniert und worauf man beim Fahren mit einem 4WD besonders achten sollte – zum Beispiel, welcher Gang sich für welchen Untergrund eignet und wie der Reifendruck an die jeweiligen Bedingungen angepasst wird.
Gemeinsam gingen wir die komplette Ausstattung durch und besprachen, was alles dabei war. Besonders wichtig war natürlich auch die Bedienung der beiden Dachzelte. Wir ließen uns genau zeigen, wie man sie auf- und wieder zusammenklappt, damit später beim ersten eigenen Aufbau alles problemlos funktioniert.
Nach etwa 15–20 Minuten waren wir bereits startklar. Wir hatten zusätzlich noch einen Grill und Starlink gebucht, die wir zunächst im Fahrzeug verstauten. Es gab im Depot noch einen Schrank wo man Sachen der anderen Mieter mitnehmen konnte. Wir nahmen noch zwei Eiswürfel Formen mit und dann war es endlich so weit: Wir konnten mit unserem neuen 4WD losfahren und die ersten Besorgungen für unsere Reise erledigen.
[Fahrzeug] – unser Camper
[Rückgabeort / Abschluss der Reise]
[Camperrückgabe und die letzten Tage der Reise.]
Meinungen, Erfahrungen, Feedback
[Euer Fazit: Was war großartig, was würdet ihr anders machen, welche Tipps habt ihr für andere?]
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