Sydney Australien opera view

Sydney bis Melbourne

Erfahrungsbericht Australien mit Kindern - Teil 4

Royal National Park oder auch „The Royal“ oder „Nasho“

Royal National Park

Campingplatz: Bonnie Vale Campground
Tipp: Buchung nur online möglich – Vorbuchung wird empfohlen, da dies der einzige Campground für Wohnmobile im National Park ist und durch die Nähe zu Sydney ist hier meist viel los; v.a. am Wochenende.
Anzahl der Übernachtungen: 1
Distanz ab Umina: 112 km, Fahrzeit: 2 h
Warum hier her? Wegen diesem Gefühl von abgeschiedener Natur mit den Geräuschen einer Millionenmetropole im Hintergrund.

Ausstattung:

  • Einfache, saubere Waschräume mit richtigen Toiletten
  • Fließend Wasser, Trinkwasser
  • Je nach Stellplatz powered oder unpowered ohne Stromanschluss, teilweise mit Meerblick
  • BBQ und Picknick-Tische

Things to do:

  • Bei einem Tag würden wir den Platz hier nicht verlassen. Unbedingt den Strand genießen, bei Ebbe zur Sandbank wandern, bevor der Fluss zurück ins Meer fließt; kayaken, schwimmen, sonnenbaden.
  • Bei mehr Zeit: Wandern im Royal National Park. Es gibt viele Hiking-Trails, für Familien mit kleinen, selbst wandernden Kindern aber viele zu schwer oder zu lang, z.B. zu den landschaftlichen Highlights des Parkes, wie den Wedding Cake Rock oder zu die Figure Eight Pools (Achtung: Hier zusätzlich auf die Gezeiten achten!)
  • Abstecher in Richtung Süden: die Blowholes in Kiama. Tipp: das Little Blowhole kann direkt angefahren werden und ist für kleine Kinder spannend genug. Wartet einige Minuten – es lohnt sich! (Fahrzeit ab Bonnie Vale ca. 1:20h) Sehr idyllisch ist auch der Spaziergang entlang des Coastal Walks.

Jervis Bay und der berühmte Hyams Beach

Jervis Bay

Campingplatz: Jervis Bay Holiday Park
Anzahl der Übernachtungen: 2
Distanz ab Royal National Park: 180 km, Fahrzeit: 2:22h
Warum hier her? Um ins Meer zu hüpfen am angeblich weißesten Strand der Welt.

Ausstattung:

  • Lage: direkt am Fluss mit Zugang zum Wasser, außerhalb der Stadt
  • Kleiner, sehr gut aufgeteilter, gepflegter Campingplatz mit sehr freundlichen Mitarbeitern
  • Saubere Waschhäuser, eine coole Camp Kitchen, gute Waschmaschinen
  • Kleiner Spielplatz und ein schöner Pool mit Kinderbereich, Whirpool und Rutsche
  • Kayaks, SUPs und Go-Karts gegen Gebühr
  • Kaffee aus dem Oldtimer Coffee Van

Things to do:

  • Kayaken, Stand-up-paddeln oder angeln direkt vom Campingplatz aus bis in die Jervis Bay
  • Richtig gutes Brot gibt’s beim Bäcker im Industriegebiet; ca. 5-10 Minuten zu Fuß entfernt
  • Ebenfalls dort: Die Jervis Bay Brewing Co – leckeres Bier, gutes Essen und an manchen Abenden Live-Musik. Kinder sind ausdrücklich willkommen! Hach, Australien.
  • Top Highlight: der Hyams Beach mit dem weißesten Sand der Welt – so fein, dass er beim Laufen quietscht.
  • Good Vibes only: die Umgebung um Jervis Bay ist einfach lebenswert. Hier will man bleiben. Bleibt also und genießt das Leben! Perfekte Auszeit vom „busy life on the road“.

Depot Beach - mit Kängurus einschlafen und aufwachen im Murramarang National Park

Depot Beach

Campingplatz: Depot Beach Campground
Anzahl der Übernachtungen: 1
Tipp: Buchung nur online möglich – Vorbuchung wird empfohlen. Eine sehr gute Alternative zum (noch) bekannteren Pebbles Beach mit deutlich älterem Campground.
Distanz ab Jervis Bay: 135 km, Fahrzeit: 1:50 h
Warum hier her? Um mit den Kängurus einzuschlafen und aufzuwachen

Ausstattung :

  • Stellplätze mit Strom direkt im Regenwald. Hinweis: einige Sites sind sehr uneben und könnten, v.a. bei Nässe, für Wohnmobile schwierig zu befahren sein.
  • Neue, moderne, saubere und viele Duschen und richtige Toiletten.
  • Eigene Feuerstelle auf den Stellplätzen, Community BBQs und sogar ein Pizzaofen
  • Lage: Direkt im Regenwald am Depot Beach, erreichbar über eine Treppe
  • Kängurus, Bilbies, Wildvögel, Schlangen, Echsen – willkommen in der Wildnis.
  • Es gibt einen Wassertank für fließendes Wasser, das ist aber KEIN Trinkwasser. Also entweder vorher abkochen oder ausreichend Trinkwasser mitbringen.

Things to do:

  • Beachlife am Depot Beach – ein ursprünglicher Naturstrand
  • Aktivurlaub
  • In Laufdistanz startet der kurze, einfache
  • Zu Besuch bei den Tieren:
  • Am
  • Tipp für den Weiterweg in Richtung Süden

Passende Podcastfolgen und Videos zu dieser Reise

Eden – mit den Killern im Paradies

Campingplatz: Garden of Eden Caravan Park
Anzahl der Übernachtungen: 2
Distanz ab Depot Beach: 220 km, Fahrzeit: 2:50 h
Highlights: Um die Pinnacles von Ostaustralien anzuschauen und Wale zu sehen, mindestens im Museum.

Ausstattung:

  • Ganz viel Persönlichkeit: denn dieser Platz ist zwar älter, aber super gepflegt und mit viel Liebe zum Detail dekoriert; in den täglich gereinigten, sehr sauberen Toiletten- und Duschräumen läuft Musik aus den 80ern.
  • Ein schöner Pool, eine Minigolf-Bahn und ein Tennisplatz for free, ein kleiner -etwas in die Jahre gekommener Spielplatz und zur Hauptsaison gibt’s wohl auch ein Jumping Pillow.
  • Auf dem Platz leben permanent residents in einem separaten Bereich und ein sprechender Papagei. Hello!
  • Eine tolle Wohnküche: hier fanden wir die am besten ausgestattete Camp Kitchen der ganzen Reise, Couch, TV-Ecke sowie Kinderecke mit Kindertisch, Malsachen, Bücherschrank und Spielen.
  • Zusätzlich gab einen weiteren Cinema-Room.
  • Lage: ca. 10-15 Minuten zu Fuß zum Strand, inkl. neuem, sehr großen Spielplatz

Things to do:

  • Eden ist bekannt für seine Walbeobachtungen – direkt von den Lookouts an der Küste aus zur oder mit Touren, für die wir leider -mal wieder- zu spät waren.
  • Einen guten Überblick gibt das Eden Killer Whale Museum
  • Wer gerne angelt und fischen geht: Eden is the place to be
  • Einmal schwimmen oder zumindest gucken: Der
  • Wandern im Ben Boyd National Park
  • Tipp : Unsere Kinder haben hier das Bücherregal und englischsprachige Bücher für sich entdeckt. Ob was hängen bleibt? Wir werden sehen, sie erzählen jedenfalls heute noch Geschichten aus diesen Büchern.
  • Hinweis : Als Alternative zur Route entlang der Küste besteht auch die Möglichkeit über das Inland von Sydney in Richtung Melbourne zu fahren und so der Hauptstadt von Australien einen Besuch abzustatten. Wusstet ihr überhaupt, dass nicht Sydney oder Melbourne, sondern Canberra die Hauptstadt Australiens ist?

Paynesville & Raymond Island – der erste Stopp im Bundesstaat Victoria

Campingplatz: Paynesville Holiday Park
Anzahl der Übernachtungen: 2
Distanz ab Eden: 286 km, Fahrzeit: 3:20h
Warum hier her? Für die Koalas auf Raymond Island

Ausstattung:**

  • Ein typischer, voll ausgestatteter Holiday Park mit allem Komfort und guten Stellplätzen
  • Ein schöner Pool mit Kinderbereich und ein großer Spielplatz
  • Saubere, moderne Waschräume
  • Eine sehr gut ausgestattete Camp Kitchen
  • Das Indoor-Spielzimmer, war -verglichen mit anderen Campingplätzen- eher spärlich ausgestattet für die Kleinen. Immerhin gab es bei Regen einen Zufluchtsort.
  • Auch hier leben permanent residents, mit denen wir lustige Gespräche führten. Viele ziehen sich sehr zurück, hier waren ein paar nette ältere Herren, die sehr interessiert an uns Besuchern waren.
  • Hinweis: Warum wir das mit den permanent residents erwähnen? Weil es für uns im ersten Moment völlig überraschend, seltsam und auch ein bisschen schräg war. Von Campingplätzen in Europa kennt man das nicht. Die meisten wohnen in Wohnwägen mit festem Vorzelt oder kleinen Mobile Homes, häufig übrigens, weil sie sich kein richtiges Haus mehr leisten können oder weil sie einfach in Gesellschaft sein wollen. Manchmal gibt es eigene Bereiche auf dem Campingplatz, die für uns nicht zugänglich waren, mal mischen sie sich mitten ins Geschehen. Wir hatten damit nie schlechte Erfahrungen, finden aber, dass man das wissen sollte.

Things to do:

  • Das Highlight und ein Geheimtipp für die Ostküste: die Koala Insel Raymond Island:
    Mit der kostenlosen Ferry in wenigen Minuten auf die kleine Insel und beim Spaziergang über den 2 km langen Koala-Trail (ausgeschildert) bis zu 300 wilde Koalas beobachten.
  • Achtung: Auf der Insel leben unsagbar viele Fliegen und Moskitos – unbedingt an Mückenschutz denken!). Und es gibt keine Verpflegung. Wir empfehlen davor oder danach auf dem Festland das Café PaintsVille Arts Hub – ein Kunstcafé mit leckeren Speisen und gutem Kaffee.

Übrigens:
Victoria befindet sich in der gemäßigten Klimazone, man spricht hier häufig von „4 seasons in a day“, da das Wetter stark wechselhaft ist. Zwiebellook und auf alles vorbereitet sein, lautet also die Devise!

Wilsons Promontory National Park – der Vorgarten Melbournes

Wilsons Promontory National Park

Campingplatz: Tidal River Campground
Tipp: Analog zum Royal National Park in Sydney ist der Wilsons Prom das Pendant in Melbourne. Gefragt, beliebt und v.a. an Wochenenden schnell ausgebucht. Also unbedingt rechtzeitig reservieren. Buchung ist auch hier nur online möglich.
Anzahl der Übernachtungen: 1
Distanz ab Paynesville: 262 km, Fahrzeit: 3:10 h
Warum hier her? Weil nicht nur die wilden Wombats einzigartig sind, sondern das Ökosystem rund um den Tidal River.

Ausstattung:

  • Es gibt wenige Stellplätze mit und sehr viele ohne Strom. Mit Strom solltet ihr früh vorbuchen. Wer eher Wildnis-Feeling bevorzugt, sollte eine unpowered site buchen, die liegen deutlich idyllischer.
  • Trinkwasser ist vorhanden und es gibt viele BBQ-Stellen.
  • Ausreichende Waschhäuser mit normalen Toiletten; der Zustand war leider eher nicht so sauber, wie wir es sonst von Australien kennen. Da es aber starke Unwetter gab und alles nass und matschig war, vermuten wir, dass es daran lag.
  • Lage: direkt am Tidal River und am Strand

Things to do:

  • Den Tag am Strand und am Fluss verbringen: für die Kids der schönste Sandkasten der Welt.
  • Übrigens, das braun-gefärbte Wasser im Tidal River zeugt von einer besonders GUTEN Wasserqualität, verursacht durch herunterfallende Tee-Blätter.
  • Kurze und kurzweilige Wanderung über den Boardwalk Loo-Erm-Track direkt am Fluss entlang.
  • Generell Wandern im weitläufigen Wilsons Prom National Park: hier gibt es unzählige, auch mehrtägige Wanderrouten in allen Schwierigkeitsstufen.
  • Surfen lernen im Meer, Kayakan oder Stand up paddeln auf dem Fluss
  • Eine Bootstour durch den Marine-Park – diese Naturgewalt vom Wasser aus erleben, Blauwale spotten oder Robben und Delfine.
  • Wildlife an Land beobachten: unzählige Vögel, Kängurus, Wallabys, Koalas und vor allem Wombats leben hier im National Park und kommen nicht selten am Wohnmobil vorbei.

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Australien als Traumreiseland
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Phillip Island und die Penguin Parade

Penguin Parade

Campingplatz: Anchor Belle Holiday Park Family-Friendly Phillip Island Accommodation
Anzahl der Übernachtungen: 2
Distanz ab Tidal River: 150 km, Fahrzeit: 2 h
Warum hier her? Wegen den kleinsten Pinguinen der Welt – die Penguin Parade von Phillip Island

Ausstattung:

  • Ein typischer, gut ausgestatteter Holiday Park: mit sauberen Waschräumen, guten Waschmaschinen und einer richtig coolen Camp Kitchen im Holzhütten-Style.
  • Hallenbad mit separatem Kinderbecken – perfekt für die Wetterschwankungen im Süden
  • Spielplatz, Ball-Spielfeld und Jumping-Pillow und bei schlechtem Wetter einen Games Room mit Spielautomaten sowie einen Aufenthaltsraum mit Billiard-Tisch, TV, Airhockey & Co.
  • Für die wichtigsten Dinge des Alltags befindet sich bei der Rezeption ein kleiner Kiosk.
  • Bei Bedarf gibt es „ensuite powered sites“ (mit eigenem Waschhäuschen direkt auf dem Stellplatz), die wir hier nicht als nötig empfinden, da die Wege relativ kurz und die Waschräume sehr gepflegt waren.

Things to do:

  • Das absolute Highlight von Phillip Island ganz klar: die Penguin Parade – alle Infos, Preise, Öffnungszeiten, Ablauf dazu findet ihr >hier
  • Tipp: Zwiebellook is the key! Selbst an warmen Tagen viele Schichten anziehen, denn nach Sonnenuntergang wird es kalt am Pazifik. Nehmt zusätzlich eine Picknickdecke oder ein Strandtuch mit, so könnt ihr direkt in der ersten Reihe im Sand sitzen, wenn die Pinguine an Land watscheln. Unvergesslich! Stellt euch aber auf viele Touristen ein.
  • Ansonsten bietet Phillip Island sehr viele Vergnügungsoptionen vom Kletterpark, über die inseleigene Brauerei bis hin zur Chocolate Factory.
  • Ein persönliches Highlight für uns: Kart fahren (Kinder dürfen im Zweier-Kart mitfahren!) oder nur Zuschauen beim freien Training auf dem Phillip Island Grand Prix Circuit . Tickets für Go Karts solltet ihr unbedingt online Tickets reservieren, die Strecke ist sehr gefragt.
  • Eine Bootstour : Hier starten Wildlife Cruises um Seelöwen, Delfine oder zur richtigen Zeit auch Wale zu beobachten

Anglesea – Gateway zur Great Ocean Road

Great Ocean Road Eagle Rock

Campingplatz: BIG4 Anglesea Holiday Park
Achtung: Vor allem zum Wochenende wird’s hier voll. Durch die Nähe zu Melbourne nutzen v.a. junge Familien den Campingplatz als Weekend Getaway.
Anzahl der Übernachtungen: 4
Distanz ab Phillip Island: 250 km, Fahrzeit: 3:10 h
Warum hier her? Weil dieser Campingplatz einer der top 3 besten Campingplätze auf der ganzen Reise war und die Great Ocean Road direkt vor der Tür beginnt.

Ausstattung:

  • Die Messlatte hängt hier ganz oben, denn hier bleiben keine Wünsche offen und kein einziger Kritikpunkt übrig.
  • Die Highlights: ein großes, neues Hallenbad mit Schwimmbecken, Abenteuerdusche und Rutsche, ein Kinderbecken, in dem Kinder hüfthoch stehen können und ein separates Babybecken mit Wasserspielplatz für die ganz Kleinen.
  • Der riesengroße Holzspielplatz mit Piratenschiff
  • Ein überdachter, separater Sandkasten und ein riesen Schachspiel direkt neben der BBQ und Picknick Area vor der Camp Kitchen.
  • Ein komplettes kleines Haus für Regentage: mit Tischfußball, Darts, Automaten, Kino-Zimmer und einem mit Liebe eingerichteten Spielzimmer für die Kleinen.
  • Statt klassischer Männlein-Weiblein-Waschräume gibt es Einzel-Badezimmer mit Dusche, WC, Waschbecken, die man per Lichtschalter durch eine Wärmelampe aufheizen kann. Für diese Gegend, in der auch im Sommer mal ein kalter Wind pfeift, absolut hervorragend. Die sanitären Anlagen waren zudem neu und wurden täglich gereinigt.
  • In der stylischen Rezeption gab es frischen Kaffee, eine kleine Auswahl an Lebensmittel und einen ganzen Schrank voll DVDs, die man ausleihen konnte (hat uns an einem Regentag als Joker den Tag gerettet, da wir im Wohnmobil einen Kino-Nachmittag machen konnten).
  • Last but not least: wilde Kängurus, die regelmäßig vorbeihüpfen.

Things to do:

  • Runterkommen, ankommen, den Campingplatz genießen. Wer war nochmal diese Great Ocean Road?
  • Ein bisschen City-Life in Anglesea schnuppern.
  • Ein Abstecher zum Anglesea Beach
  • Und dann last but not least -natürlich auch- an die Great Ocean Road fahren!

Great Ocean Road mit Kleinkindern Ja, die Great Ocean Road ist als einzigartiges UNESCO Weltnaturerbe eines der top 10 Sehenswürdigkeiten in ganz Australien.
Als Familie mit zwei kleinen Kindern im Alter von 3 und 5 haben wir uns trotzdem dagegen entschieden, die ganze Strecke zu fahren. Wir hätten immerhin Hin- und Rückfahrt, also knapp 500 Kilometer, in unsere letzten Tage quetschen müssen. Das hätte zeitlich vermutlich gereicht, aber: Nach über 6.000 gefahrenen Kilometern waren wir alle etwas Roadtrip-müde. Vor allem für Kinder bedeutet die GOR, eigentlich nur im Auto zu sitzen, bei kurzen Fotostopps am besten gar nicht erst aussteigen, denn wer will dann direkt wieder weiterfahren? Deshalb haben wir uns auf Empfehlung der Menschen vor Ort auf den ersten, angeblich schönsten, Abschnitt der GOR von Anglesea bis Apollo Bay konzentriert und sind dort wieder umgekehrt. Damit haben wir Highlights wie die Twelve Apostels zwar verpasst, aber dafür ein paar entspannte letzte Tage mit unseren Kindern verbracht. Das ist natürlich sehr individuell, wir haben es aber bis heute nicht bereut.
In Lorne haben wir nach einem Frühstück direkt am Strand eine längere Pause eingelegt und den Strand genossen. Fährt man die ganze Strecke durch, bleiben solche Momente oft auf der Strecke. Auf dem Rückweg empfehlen wir den Split Point Lookout am Eagle Rock, einer Felsformation direkt im Meer, die den Twelve Apostels immerhin nahekommt. Generell macht es vor allem mit einem großen Wohnmobil auf der engen Küstenstraße Sinn, die Fotostopps auf dem Weg von Melbourne in Richtung Westen nach Adelaide einzuplanen, da das Anhalten und wieder Losfahren im Linksverkehr so deutlich einfacher ist auf dieser beliebten und belebten Straße.

Last Stopp: Melbourne Coburg

Campingplatz: BIG4 Melbourne Holiday Park
Anzahl der Übernachtungen: 2
Distanz ab Anglesea: 130 km, Fahrzeit: 1:30 h
Warum hier her? Zum Campen vor den Toren einer Millionenmetropole.

Ausstattung:

  • Pool mit Kinderbereich, schöner Spielplatz, Indoor Games Room für Schlechtwettertage
  • Laundry, eine neue Camp Kitchen & moderne sanitäre Anlagen
  • Lage : sehr ruhig in Coburg, einem lebenswerten Vorort von Melbourne
  • Einziger Nachteil : Bis nach Melbourne ins Zentrum dauert es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln knapp 1 Stunde

Things to do:

  • Packen, saubermachen, aufräumen. Die meisten Camper hier befinden sich auf dem letzten Stopp vor Camper-Rückgabe. Wer genügend Zeit hat, sollte nach einer langen Reise mit Kindern zwei Nächte einplanen, um das möglichst entspannt machen zu können.
  • Zwischendurch gerne einmal durch das Wohngebiet von Coburg spazieren, ab und zu erhascht man einen Blick auf die Skyline der Weltmetropole.
  • Wir haben Melbourne erst besucht, nachdem wir den Camper zurückgegeben haben, um eben solch langen Anfahrten zu vermeiden. Gehen tut es natürlich trotzdem.

Fazit

Ein Roadtrip im Wohnmobil entlang der Ostküste ist mit Kindern eine wunderbare Art des Reisens in Australien. Insgesamt ist diese Region absolut auf Camping ausgelegt; so gibt es teilweise explizit RV-friendly ausgezeichnete Städte entlang der Route. Es gibt für jeden Geschmack außergewöhnliche Camping-Optionen; vom Freistehen, über tiefe Natur in National Parks bis hin zu vollausgestatteten Ferienparks.

Entlang der Ostküste bieten sich so viele Stopps und Ausflugsmöglichkeiten; gerade mit Kindern. Insgesamt ist das Land sehr kinderfreundlich und Kinder überall willkommen. Spielplätze gibt es in den abgeschiedensten Gegenden und fast immer bieten sie ausreichend Spielgeräte in jedem Alter.

Ob wir einen Abschnitt zwischen Cairns bis Brisbane, Brisbane bis Sydney oder Sydney bis Melbourne favorisieren oder doch lieber weggelassen hätten? Auf keinen Fall, jede Reiseroute hat ihren Charme und ihre Höhepunkte. Oft sind es die unerwarteten Dinge, die Australien so besonders machen.

Erlebe die lebendigen Metropolen Melbourne und Sydney und erkunde die wunderschöne Küstenlandschaft Australiens

Die Strecke von Melbourne nach Sydney bietet die perfekte Abwechslung zwischen sehenswerten Großstädten, traumhaften Stränden und wunderschönen Nationalparks. Melbourne gilt als lebenswerteste Stadt der Welt und hat auch für Besucher einiges zu bieten:
Beeindruckende Hochhäuser mit toller Architektur, schöne Strände, interessante Kunst- Kultur- und vor allem Sporthighlights wie Formel 1, Australien Open und Pferderennen. Von Melbourne aus startet man mit dem Campervan und kommt als erstes durch die Dandenongs, eine sehr grüne Wanderlandschaft mit schönen Wäldern und Wasserfällen. Ein Abstecher auf die bei Einheimischen sehr beliebte Mornington Peninsula lohnt sich ebenso wie Philipp Island. Diese Halbinsel ist besonders berühmt für die abendliche „Pinguin-Parade“, bei der teilweise über 1000 der possierlichen Tierchen über den Strand an den Touristen vorbei zu ihren Höhlen watscheln. Auch andere Tiere wie Koalas, Robben und viele Vogelarten finden sich auf der vor allem für Familienurlaub bekannten Philipp Island.

Danach fährt man durch die liebliche Hügellandschafts Gippslands bis zu Wilsons Promontory. Das ist der südlichste Teil von Australiens Festlands. Nur an sehr wenigen anderen Orten kann man so tolle Wanderungen machen, hat wunderschöne Aussichten und tolle Strände und sieht überall typisch australische Tiere. An einer schönen Seenlandschaft vorbei führt der Weg zu den Städtchen Lakes Entrance und Mallacoota, die sich für eine Bootstour anbieten. In Mallacoota findet man endlose Sandstrände und Wälder bis zum Wasser, auch hier ist Tierbeobachtung gut möglich. Danach erreicht man Eden und Merimbula und sollte hier einige Zeit an den wunderbaren Stränden und Flussmündungen verbringen, auch viele australische Familien mit Kindern verbringen in dieser Gegend ihren Urlaub. Die Region um Tuross Head oder Batemans Bay bietet sich dafür ähnlich an. Immer wieder findet man schier unendliche Sandstrände, tolle Bademöglichkeiten und schöne Natur. Es lässt sich wunderbar entspannen und abschalten. Wer etwas mehr Bewegung will, findet tolle Spaziergänge und Wanderwege.

Bei der Stadt Nowra lohnt sich ein Abstecher durch das Kangaroo Valley. Dort findet man ganz leicht die namensgebenden Kängurus und auch viele Wombats und andere australische Tiere. Auf dem Kangaroo River lässt sich gut Kanufahren und vom Wasser aus die schöne Architektur der alten Hampden Bridge fotografieren.Nach einem Zwischenstopp bei den Fitzroy Falls Wasserfällen fährt man die letzten 150 km Richtung Sydney. Es lohnt sich ein Abstecher über die bekannte Sea Cliff Bridge, eine Autobrücke direkt am Meer bei Clifton mit grandiosen Ausblicken. Der sehr grüne Royal National Park direkt südlich von Sydney ist überraschend ruhig und bietet eine tolle Abwechslung zum hektischen Trubel der Millionenstadt. Sydney selbst ist natürlich weltweit berühmt für seine Skyline mit der Harbour Bridge und dem sehenswerten Opernhaus. Am besten bereist man die Stadt per günstiger Fähre und fährt zb zu dem Zoo mit grandiosem Blick über die Stadt oder zum Manly Beach. Auch der Bondi Beach ist sehr empfehlenswert, allgemein kann man für die Stadt 2-4 Tage einplanen.

Hier findet ihr eine Google-Karte der Route mit allen Etappen. Weiter unten findet ihr die einzelnen Etappen genauer beschrieben zum ein- und ausklappen. Hier in der Karte könnt ihr mehr über die einzelnen Etappen erfahren, indem ihr links oben in der Ecke auf das kleine Symbol klickt. Dann öffnet sich ein Menü, in welchem ihr ganz einfach die Highlights der einzelnen Etappen ein- und wieder ausblenden könnt. Klickt einfach auf das jeweilige Icon, um mehr über ein bestimmtes Highlight zu erfahren. Um eine größere Karte zu erhalten, klickt ihr oben rechts auf das Symbol.

1. Melbourne → Wilsons Promontory
Camper215 km3 h 14 min

Melbourne

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Melbourne - Der perfekte Start für deinen Roadtrip
Melbourne ist die Hauptstadt des australischen Bundesstaats Victoria und bildet den Startpunkt der Route. Die zweit größte Stadt Australiens bietet sich als Start oder Ziel an, da die Stadt eine gute Anbindung an den Rest des Landes besitzt und viele Campervanfirmen hier ansässig sind. Melbournes Innenstadt ist voller Sehenswürdigkeiten und Aktivitätsmöglichkeiten. Abhängig von deiner Planung empfehlen wir dir bis zu 3 Tage in Melbourne zu verweilen, um die Stadt zu erkunden. Jedes Jahr zieht die Metropole unzählige Besucher in ihren Bann. Neben der interessanten Geschichte der Stadt, ist es die florierende Musikszene, welche Melbourne neben den vielen Sehenswürdigkeiten besonders macht. Täglich finden zahlreiche, verschiedene Musikveranstaltungen statt. Hier lohnt es sich zumindest kurzweilig in die musikalische Welt Melbournes einzutauchen. Auch das Nachtleben ist in Melbourne lebendig und alternativ.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Melbourne gehören die National Gallery of Victoria, das Royal Exhibition Building, das Melbourne Museum und der Federation Square. Des Weiteren kannst du vom Eureka Tower eine besondere Aussicht auf die Stadt erhalten. Der etwas außerhalb gelegene Brighton Beach ist bekannt für sein bunte Häuschen am Strand und den vielen Touristen, welche gern das sonnige Wetter nutzen und ihre Tage am Strand verbringen. Eine besondere Tagestour führt dich auf Phillip Island.

Eine besondere Sicht auf die Stadt bekommst du mit einer Heißluftballonfahrt. Die Skyline wirkt aus dem Ballon noch mächtiger und imposanter als vom Boden aus. Egal aus welcher Perspektive du Melbourne erlebst, die Metropole wird dich in ihren Bann ziehen.

Highlights in Melbourne
Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten in Melbourne ist enorm. Wir stellen dir die Highlights der Stadt vor!

Federation Square
Der Federation Square ist ein Veranstaltungsort für Kunst, Kultur und öffentliche Veranstaltungen. Hier finden das ganze Jahr über verschiedenste Veranstaltungen statt. Schaut bei eurer Australien Reise auf hier vorbei, um zu erfahren, welche Events auf dem Federation Square stattfinde.

Eureka Tower
Der Eureka Tower ist ein Wolkenkratzer im Stadtzentrum Melbournes. Von hier aus hast du einen perfekten Blick über die Stadt. Das Skydeck ist besonders kurz vor Sonnenuntergang zu empfehlen. Da der Ausblick sehr beliebt ist, lohnt es sich im Vorhinein ein Online-Ticket zu buchen.

National Gallery of Victoria
Die National Gallery of Victoria ist ein Museum und eine Kunstgalerie und befindet sich im Stadtteil South Bank. Sie ist die älteste und größte, öffentliche Galerie Australiens. Die Galerie gehört zu den meistbesuchten Kunstmuseen der Welt.

St. Kilda
St. Kilda ist eine Backpacker Hochburg. Der Vorort der Stadt bietet Gründerzeitvillen, historische Seebäder und die besonderen Fahrgeschäfte von Luna Park. In St. Kilda befindet sich eine große Restaurantszene, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und ein lebendiges Nightlife.

Brighton Beach
Sonne, Strand und Meer… und bunte Badehütten. Das ist der Brighton Beach in Melbourne. Die verschiedenen bunten Häuschen sind ein beliebtes Fotomotiv und befinden sich direkt am Brighton Strand. Hier kannst du einen wunderschönen Strandtag verbringen.

Phillip Island
Die Insel liegt unmittelbar vor der australischen Südküste und eignet sich als perfektes Tagesziel aus Melbourne. Eine Besonderheit der Insel ist der Summerland Beach. Hier versammeln sich täglich viele Zuschauer, um der Pinguinparade zu folgen. Die kleinen Zwergpinguine spazieren gemütlich aus dem Wasser in Richtung Land. Zudem gibt es verschiedene Ausblicke auf die große Kolonie von Seebären.

Royal Exhibition Building

Melbourne Museum

Phillip Island

Federation Square

Eureka Tower

Brighton beach

Luna Park Melbourne

Yarra-Ranges-Nationalpark

Meeniyan

Squeaky Beach

Mount Oberon

2. Wilsons Promontory → Gippsland Lakes
Camper274 km3 h 26 min

Wilsons Promontory

Wilsons Promontory Nationalpark , Australien Nationalpark,

Wilsons Promontory Nationalpark
Die zweite Etappe führt dich in Richtung Süden und heraus aus der Metropole Melbourne. Nachdem du ein paar Tage die wuselige Stadt erkunden konntest, begibst du dich nun auf eine reise entlang der Küste. Dein Etappen Ziel ist der Wilsons Promontory Nationalpark. Dein erster Stopp sollte noch vor der Halbinsel liegen, denn auf Wilsons Promontory gibt es zwar Einkaufsläden, diese sind aber nur sporadisch geöffnet. Zudem solltest du je nach Lage vorher auch deinen Tank auffüllen, denn auch Tankstellen gibt es auf der Halbinsel nicht. Ein geeigneter Stopp dafür ist die Kleinstadt Meeniyan. Der auf dich wartende Wilsons Promontory Nationalpark hat eine Menge zu bieten. Die Halbinsel ist der südlichste Festland Punkt Australiens. Eine ca. 30-minütige Wanderung am Squeaky Beach bringt dich zu einem großartigen Aussichtpunkt in einer wunderschönen Umgebung. Zudem kannst du den Mout Oberoon besteigen und wirst mit einer spektakulären Aussicht belohnt. Der Anstieg ist etwas steiler, aber die einstündige Tour lohnt sich. Um dienen Tag abzurunden, kannst du am Abend den Sonnenuntergang in der Whisky Bay genießen. Egal wo du dich im Wilsons Promontory aufhältst – dich erwartet eine wundervolle Natur.

Whisky Bay

Wilsons-Promontory-Nationalpark

Walhalla

Walhalla Goldfields Railway

3. Gippsland Lakes → Croajingolong National Park
Camper184 km2 h 34 min

Gippsland Lakes

Gippsland Lakes, Lake Entrance, Ostküste Australien

Gippsland Lakes
Die Gippsland Lakes sind eine besondere Naturattraktion. Sie bilden eine Seenlandschaft von über 400 Quadratkilometern und sind damit das größte Netz an Seen und Lagunen in Australien. Der Komplex reicht bis zum Ozean und wird letztlich durch die Dünen des Ninety Mile Beach abgeschlossen. In der Region befindet sich die beliebten Urlaubsorte Paynesvilla und Lakes Entrance. Von dort aus kannst du zu Fuß zum Strand laufen oder ein Boot mieten. Am besten lässt sich das Gebiet auf dem Wasser erkunden. Wenn du kein eigenes Boot mieten möchtest, kannst du auch an einer Tour teilnehmen. Die regionale Firma Riviera bietet dir nicht nur die Möglichkeit, Boote auch ohne Führerschein auszuleihen, sondern auch Touren mit erfahrenen Guides. In den Seen tummeln sich auch hin und wieder Delfine. Auch angeln ist in den Gippsland Lakes verbreitet. Zudem gibt es verschiedenste Möglichkeiten für Wassersport. Ein Paradies für Natur- und Koalafans ist die kleine Insel Raymond Island bei Paynesville.

Riviera Nautic

Lakes Entrance

Kosciuszko-Nationalpark

Mount Kosciuszko

4. Croajingolong National Park → Eden
Camper126 km1 h 53 min

Croajingolong National Park

Croajingolong National Park, Australien Ostküste

Croajingolong National Park
Der Croajingolong National Park steht für riesige Dünen und verwunschene Buchten. Outdoorfans kommen hier auf ihre Kosten. Die weißen Sandstrände kombiniert mit dem dichten Regenwald und den hoch gewachsenen Eukalyptusbäumen bieten eine abwechslungsreiche Natur, welche es zu entdecken gilt. Der Nationalpark ist eine langgezogene Fläche entlang der Küste. Zu den beliebtesten Zielen im Croajingolong National Park gehören der Point Hicks und sein Leuchtturm, Tamboon Inlet (eine kleine Siedlung im Park), die spektakulären Dünen am Thurra River, Lake Elusive, Mount Everard und das Kap Rame Head. Die vielen Wanderpfade und Entdeckungsmöglichkeiten sind ein Must-Do für Outdoorfans. Auf eurem Australien Roadtrip sollten Touristen, die Ruhe, Abgelegenheit und unberührte Natur suchen, hier unbedingt einen Stopp einlegen, um die Landschaft zu erleben und wandernd zu genießen.

Croajingolong-Nationalpark

Point Hicks Lighthouse

Tamboon Inlet

Thurra River

Elusive Lake

Mount Everard

Ben-Boyd-Nationalpark

5. Eden → New South Wales Südküste
Camper207 km2 h 25 min

Eden

Ben-Boyd-Nationalpark, Australien Ostküste,

Ben-Boyd-Nationalpark
Der Ben Boyd Nationalpark ist in zwei Abschnitte geteilt: im Norden von Eden und im Süden von Eden. Der Nationalpark protzt mit Farben und zeigt die Saphire Coast von ihrer abwechslungsreichsten, leuchtenden Seite. Die Natur hat hier mit Hilfe von Wind und Wasser eine außergewöhnliche Umgebung geschaffen. Hier kannst du eine kurze Wanderung vom Haycock Point zum Barmouth Beach machen, den Pinnacles Loop Walk ausprobieren oder die Strände im Norden genießen. Der nördliche Teil des Ben Boyd Nationalparks ist kostenfrei, für den südlichen Teil fällt eine Eintrittsgebühr von AUD 8,00 pro Fahrzeug an.

Eden - Ein Naturparadies
Weiter entlang der Küstenstraße und überquerst du die Grenze von Victoria nach New South Wales, bevor du die Stadt Eden erreichst, ein Ziel, das so glücklich ist, wie der Name schon sagt. Diese Küstengemeinde befindet sich in einer unbestreitbar schönen Umgebung und du kannst das Beste der sogenannten Saphirküste genießen. Es gibt lange Strände und türkisfarbenes Wasser. Im örtlichen Museum erfährst du mehr über die frühere Walfanggeschichte der Stadt und ihre ungewöhnliche und freundschaftliche Beziehung zu Orcas. Von Mitte August bis Anfang November kommen viele Wale in Bucht und du kannst sie aus Eden prima beobachten. Einer der besten Orte dafür ist Twofol Bay. Von dort aus organisieren Einheimische Bootstouren, welche dich den Meeresgiganten besonders nahebringen.

Eden Killer Whale Museum

Eden Wharf

Aslings Beach

Aslings Beach Rock Pool

Eden Lookout and Rotary Park

Captain Sponges Magical Oyster Tours

Australia Rock

Tuross Head

Batemans Bay

Barunguba

6. New South Wales Südküste → Canberra
Camper149 km1 h 58 min

New South Wales Südküste

Montague Inseln, Seerobben, Schwimmen mit Robben

Batemans Bay Das Ziel der nächsten Etappe ist der Küstenort Batemans Bay. Der Weg führt dich entlang der Küste des Südpazifiks im Bundesstaat New South Wales. Die vielen kleinen Küstendörfer und Städte haben alle ihren eigenen Reiz. Die ganze Küstenregion bietet landschaftlich immer wieder ein faszinierendes Bild und zieht Besucher in ihren Bann. Auf deinem Roadtrip von Melbourne nach Sydney, bekommst du hier garantiert ein besonderes Sommerurlaubsfeeling.

Pambula
Der nächste Zwischenstopp ist in Pambula. Hier gibt es einiges zu erleben und zu sehen. Eine Empfehlung können wir für Captain Sponge’s Magical Oysters Tour aussprechen. Die Region ist bekannt für ihre Austern. Bei der Tour wirst du entlang der Austern Farmen geführt und bekommst interessantes Insiderwissen. Zudem kannst du die regionalen, frischen Austern kosten.

Narooma
Weiter nördlich liegt dann der verwunschene Küstenort Narooma. Der Ort eignet sich für einen Zwischenstopp. Der Australia Rock gehürt zu den Sehenswürdigkeiten der Region und hat eine ganz eigene Form. Von hier aus hast du eine schöne Aussicht auf das Meer und die Küste. Zudem kannst du von hier aus die Montague Insel besuchen, welche das Zuhause von hunderten Seerobben ist. Besonders cool – auf der Montague Insel kannst du mit den Meeresbewohnern zusammen schwimmen!

Tuross Head
Dann führt dich dein Weg weiter in Richtung Norden nach Tuross Head und Batemans Bay. Die Region um Tuross Head und Batemans Bay ist bei vielen Familien zum Urlaub machen beliebt. Immer wieder stößt man auf schier unendliche Sandstrände, gemütliche Badestellen und einzigartige Natur. Das Gebiet ist für einen Australien Roadtrip der perfekte Ort, um abzuschalten und zu entspannen. Wer etwas mehr Bewegung sucht, kann eine der vielen Wanderungen oder Spaziergänge unternehmen.

Die Region erkundest du am besten mit einem Camper, hier befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, welche bei Touristen nicht auf der Bucketlist stehen und dementsprechend nicht überlaufen sind und dennoch ein echtes Abenteuer bieten.

Nationalmuseum von Australien

Australisches Parlament

7. Canberra → Booderee Nationalpark
Camper

Canberra

Canberra, Parlament Australien

Canberra
Nachdem du in Batemans Bay angekommen bist, hast du zwei verschiedene Optionen. Zum einen kannst du deinen Roadtrip abkürzen und entlang der Küste weiter nach Sydney fahren. Wir empfehlen dir allerdings noch einen Abstecher zur Hauptstadt Australiens – Canberra – zu machen. Canberra ist zwar nur die achtgrößte Stadt des Kontinents, hat dafür aber eine weitreichende Geschichte und viel Kultur zum Erleben. Die Kleinstadtatmosphäre macht die Stadt übersichtlich und einfach zu erkunden. Die Einheimischen lieben ihre Stadt und sind unter anderem Stolz auf die exquisite Restaurantszene, die vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Angebot an Kultur. In der Stadt gibt es Museen, Galerien, Brauereien und moderne Architektur. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Canberra gehören die National Galerie Australiens, das Australien War Memorial, das Nationalmuseum Australiens und das australische Parlament. Zudem ist man schnell in der Natur und kann auch abseits des Stadtkerns viel entdecken. Das bewaldete Tal im Tidbinbilla Nature Reserve liegt nur eine halbe Stunde von Canberra entfernt und ist die Heimat vieler Emus, Kängurus und Kakadus. Noch näher gelegen ist das Uriarra Crossing, welches sich besonders für kleine Spaziergänge in der Natur anbietet.

Kangaroo Valley
Weiter zur Endstation Sydney kommst du durch das Kangaroo Valley. Dort findest du ganz leicht den Namensgeber des Gebiets. Zudem befinden sich hier viele Wombats und andere australische Tiere in freier Wildbahn. Auf dem Kangaroo River kannst du eine Tour mit dem Kanu unternehmen und die Umwelt genießen. Abseits des Trubels der Städte und der Küste kannst du hier auch mehr Zeit verbringen und ruhige Tage verbringen.

National Gallery of Australia

Australian War Memorial

National Arboretum Canberra

Shepherds Lookout

Tidbinbilla-Naturreservat

8. Booderee Nationalpark → Shellharbour
Camper98 km1 h 31 min

Booderee Nationalpark

Murrays Beach, Booderee Nationalpark, Australien Roadtrip

Booderee Nationalpark - natürliche Schönheit genießen
Der Booderee Nationalpark ist einer der beliebtesten Parks Australiens. Auf der einen Seite findest du hier atemberaubend schöne, raue Küstenlandschaft, mit einem klaren und weiten Blicken über die Wellen und Klippen. Auf der anderen Seite sind es die grünen, verzauberten Landschaften, welche den Park ausmachen. Die zugehörigen Gärten bieten eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Im Booderee Nationalpark kannst du verschiedensten Aktivitäten nachgehen. Unternehme einen gemütlichen Spaziergang durch die schattigen Wege des Botanischen Gartens oder füll deinen Rucksack mit Essen, Wasser und einer Kamera für eine ganztägige Wanderung um Steamers Head. Zudem gibt es verschiedene Wassersport Angebote, Wal und Vogelbeobachtungen, Campingplätze mitten im Park, und die Möglichkeit zu angeln. Die Strände im Booderee Nationalpark sind Weltklasse. Der weiche, weiße Sand lädt zum Hineinlegen ein und den Tag zu genießen. Zu den besten Spots gehören der Murrays Beach, Streamers Head Beach und der Cave Beach.

Kangaroo Valley

9. Shellharbour → Sydney
Camper107 km3 h 4 min

Shellharbour

Killalea State Recreation Area - ein beliebter Surfspot in Australien

Hafen von Shellharbour
Es überrascht nicht, dass das Zentrum von Shellharbour angesichts seines Namens der charmante, zeitlose Hafen mit seinem schmalen Strand, schaukelnden Booten, Parklandschaften, dem Kinderpark und der Promenade ist. 1895 wurde im Rahmen eines lokalen Verschönerungsprojekts Norfolk Kiefern gepflanzt, um Urlauber anzulocken. Gleichzeitig wurde der Felsenpool gebaut. Die lokalen Verbindungen zu den ursprünglichen Wodi Wodi sind so stark, dass der Bassett Park, der südlich des Hafens liegt, einen zentralen Standort der Aborigines einnimmt. Das Meer war offensichtlich reich an Krebstieren und Fischen und die Menschen lagerten hier schon früh in Strandnähe. Zudem kannst du in der Region besonders gut in der Killalea State Recreation Area Surfen, den Blackbutt Forest Reserve besuchen oder einen Besuch in das örtliche Eisenbahnmuseum unternehmen.

Bass Point Reserve
Der Stamm der Wodi Wodi waren vor 17.000 Jahren am Bass Point, als der Meeresspiegel so niedrig war, dass er 14 km landeinwärts lag. Erst vor 6.000 Jahren stieg das Meer auf sein aktuelles Niveau und um diese Zeit ließen sich die Wodi Wodi am Meer nieder, damit sie Fische fangen und von den Schalentieren leben konnten, die sie auf den Felsen fanden. Bass Point ist ein seltenes Beispiel für einen Standort aus dem Pleistozän im Südosten Australiens. Heute ist das Bass Point Reserve, das nach George Bass benannt ist, der mit Matthew Flinders der erste Europäer in der Region war, ein beliebtes Ziel für alle, die ein Picknick machen möchten, einen Fisch fangen wollen, Schnorcheln, Surfen, Tauchen oder einen Buschspaziergang machen möchten. Buschwanderungen an den Ufern sind besonders beliebt, da die nordöstliche Spitze der Landzunge um Boston Point sehr beliebt ist. Es gibt auch ein ungewöhnliches Denkmal für vier australische Soldaten, die 1943 starben, als sie zur Rettung der Besatzung eines amerikanischen Tankers, des Cities Service Boston, beitrugen, der ein Offshore-Riff traf und auf die Felsen von Bass Point gefahren wurde.

Sea Cliff Bridge
Auf eurer Weiterfahrt kommt ihr an die Sea Cliff Bridge, die 660m lange Brücke führt euch in ca. 41m Höhe über den Ozean. Hier erwartet euch eine besondere Aussicht. Dieser Streckenabschnitt ist einer der schönsten eures Roadtrip von Melbourne nach Sydney

Sydney(Sydney)

Sydney - wunderschöne Metropole Sydney ist eine der beeindruckendsten Städte der Erde und zählt zu den größten Städten Australiens. Die Stadt ist in vielen teilen der Welt bekannt und gilt als Sinnbild des australischen Kontinents. Die Surfkultur spielt eine entscheidende Rolle im Lifestyle Gefühl der Stadt. Bis zu 10 Millionen Touristen zählt die Stadt pro Jahr. Diese können sich auf ein entspanntes Lebensgefühl freuen und erleben eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten. In Sydney solltest du 2-5 Tage bleiben - egal ob zu Beginn oder am Ende deines Roadtrips.

Sydney bietet eine große Breite an Sehenswürdigkeiten. Wir wollen die die bekanntesten vorstellen. Es ist ein besonderes Erlebnis durch die Innenstadt und die verschiedenen Stadtbereiche zu laufen und diese zu entdecken. Ganz oben auf der Liste der bekanntesten Sydney Sehenswürdigkeiten steht das weltweit bekannte Opernhaus von Sydney. Des Weiteren befindet sich unter anderem die Sydney Harbour Bridge und die Royal Botanic Gardens im Stadtzentrum. Hier starten auch verschiedene Whale Watching Touren. Die Restaurants und Bars im Zentrum sind so vielfältig wie ihre Besucher. Hier kannst du dich von Sydney inspirieren lassen.

Etwas weiter außerhalb befindet sich der Stadtteil Bondi Beach mit einem der bekanntesten Strände Australiens. Aber auch außerhalb von Sydney gibt es vieles zu entdecken. Südlich der Stadt liegt der Royal Nationalpark. In der Region kannst du die Küstenlandschaft und das umliegende Land sehr gut bei einer Wanderung erkunden. Etwas weiter nördlich von Sydney befindet sich dann der Palm Beach. Der Strand bietet eine Möglichkeit für einen entspannten Aufenthalt am Meer, während du schon deinen nächsten Roadtrip Stopp planen kannst.

Sehenswürdigkeiten
Sydney Opernhaus
Das Opernhaus von Sydney ist das Wahrzeichen der Stadt und eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Australien. Jährlich strömen ca. 6 Millionen Besucher zum UNESCO Weltkulturerbe. Das ganze Jahr über kannst du hier Kunstaufführungen sowie Musikkonzerte erleben. In das Gebäude gelangst du kostenlos. Eine Tour oder ein Konzert macht den Besuch zu einem besonderen, unvergesslichem Erlebnis.

Sydney Harbour Bridge
Die Sydney Harbour Bridge wurde 1932 offiziell eröffnet. Sie bildet die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste. Besonders zu Silvester, wenn das Feuerwerk über der Brücke abgeschossen wird, ist die Sydney Harbour Bridge ein äußerst begehrtes Ziel für Touristen und Einheimische. Aber auch an allen anderen Tagen finden viele Touristen den Weg zu der imposanten Brücke.

Royal Botanic Garden
Der Royal Botanic Garden ist der größte botanische Garten in Sydney. Die Oase im Kern Sydneys ist einer der größten Naturhäfen weltweit. Hier kannst du dich auf spektakuläre Aussichten, unvergessliche Fotomotive und ein entspanntes Klima freuen. Im Park befinden sich tausende Pflanzenarten und verschiedene Tiere. Zudem wird durch verschiedene Ausstellungen die Kultur Australiens nahbar gestaltet. Die vielen Entdeckungsmöglichkeiten machen den Park auch für Familien mit Kindern sehr interessant.

Bondi Beach
Bondi Beach ist einer der bekanntesten Strände Australiens und sollte unbedingt auf deiner Bucketlist stehen. Nicht nur Touristen sondern auch Einheimische Menschen sind hier an warmen Tagen zahlreich vertreten und genießen die wunderschöne Gegend. Der Stadtteil ist bekannt dafür ein Gegenstück zum stressigen Alltag in Sydney zu sein. Der zuverlässige Wellengang zieht täglich Surfer an und ist einer der beliebtesten Surfspots in der Region rund um Sydney.

Sydney Harbour Bridge

Opernhaus Sydney

Bondi Beach

Whale Watching Sydney

Royal Botanic Gardens

Royal-Nationalpark

Von Melbourne aus Torquay, Anglesea und die Zwölf Apostel entdecken

Die Great Ocean Road ist eine der Hauptattraktionen in Australien und sicherlich die beliebteste Reiseroute des Landes. Es handelt sich bei der Great Ocean Road um einen 243 km langen Abschnitt der Küstenstraße süd-westlich von Melbourne. Startpunkt ist dabei die Surfmetropole Torquay. Von hier geht es nach Westen bis nach Warrnambool. Das absolute Highlight und sicherlich bekannteste Fotomotiv sind die 12 Apostel. Dabei handelt es sich um zwölf riesige Felsformationen, die östlich von Port Campbell am Ende der Route im türkisblauen Ozean thronen. Jährlich hat die Great Ocean Road schätzungsweise 6,5 bis 7,5 Millionen Besucher.

Das Gute an der Great Ocean Road im Vergleich zu vielen weiteren Routen in Australien sind die geringen Entfernungen. Hier könnt ihr viele tolle Sehenswürdigkeiten mitnehmen ohne dazwischen mehrere Stunden im Auto sitzen zu müssen. Theoretisch kann man die gesamte Route auch an einem Tag abfahren. Möchte man aber alle Sehenswürdigkeiten in ihrer Fülle mitnehmen, empfehlen wir dafür eher 3-5 Tage. Wir haben euch die Route in 5 Abschnitte unterteilt und zeigen euch unten alle Highlights. Möchtet ihr die Route verlängern und den Grampians Nationalpark besuchen oder möchtet ihr weiter nach Adelaide fahren, so solltet ihr einige Extratage mit einplanen.

Hier findet ihr eine Google-Karte der Route mit allen Etappen. Weiter unten findet ihr die einzelnen Etappen genauer beschrieben zum ein- und ausklappen. Hier in der Karte könnt ihr mehr über die einzelnen Etappen erfahren, indem ihr links oben in der Ecke auf das kleine Symbol klickt. Dann öffnet sich ein Menü, in welchem ihr ganz einfach die Highlights der einzelnen Etappen ein- und wieder ausblenden könnt. Klickt einfach auf das jeweilige Icon, um mehr über ein bestimmtes Highlight zu erfahren. Um eine größere Karte zu erhalten, klickt ihr oben rechts auf das Symbol.

1. Melbourne - Anglesea
Camper122 km

Melbourne - Anglesea

Torquay Surfen, Great Ocean Road Surfen, Australien Surfen

Torquay - die Surfhauptstadt Australiens
Von Melbourne aus beginnen wir den Great Ocean Road trip und fahren wir nach Westen. Erster Halt ist Torquay, was als Surfmetropole des Landes gilt. An Ostern findet am Bells Beach jedes Jahr der Rip Curl Pro Surf Cup statt. Hier treten die weltweit besten Surfer in einem riesigen Event gegeneinander an. Im Ort selber findet ihr zudem zahlreiche Läden der bekannten Surf-Marken sowie das Australian National Surfing Museum.

Anglesea
Anglesea ist ein schöner Ferienort an der Great Ocean Road, der sich super zum Baden eignet. Hier gibt es breite Sandstrände und auch die Strömung ist nicht allzu stark, sodass ihr auch mit Kindern ins Wasser gehen könnt. Neben dem Hauptstrand der Stadt ist der Point Roadknight Strand etwas weiter westlich ebenfalls sehr als Strand für Familien beliebt. Bekannt ist der Ort auch für seine vielen Kängurus. Von denen werdet ihr sicherlich einige sichten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde Golf im Anglesea Golf Club. Hier tummeln sich die Kängurus nämlich ziemlich gerne. Möchtet ihr euch die Beine vertreten, könnt ihr einen Teil des Surf Coast Walks laufen.

Melbourne

Bells Beach

Torquay

Australian National Surfing Museum

Surf Coast Walk

2. Anglesea - Kennett River
Camper90 km1 h 30 min

Anglesea - Kennett River

Koalas Kennet River, Kennet River, Koalas Great Ocean Road

Von Anglesea entlang der Küste nach Apollo Bay
Dieser Abschnitt ist für viele der schönste der gesamte Great Ocean Road. Die Straße verläuft hier kurvig immer direkt am Meer und führt euch von einem kleinen wunderschön eingebetteten Ort zum nächsten. Die Ausblicke über die kurvige Straße auf das blaue Meer sind atemberaubend. Ziel der heutigen Etappe ist Kennett River. Einen ersten Halt können wir in Aireys Inlet für eine geführte Tour in einem Leuchtturm machen, von welchem ihr tolle Panoramaaussichten habt.

Weiter geht es in den Ferienort Lorne, welcher mit vielen Cafés, Restaurants, Hotels und einem schönen Sandstrand glänzt. Einen tollen Blick über die Region erhaltet ihr am Teddy's Lookout am Ortseingang. Am Lorne Pier werden Angler ihre Freude haben. Begebt ihr euch etwas weiter ins Landesinnere, werdet ihr bereits nach kurzer Zeit dichten Regenwald finden. Mit eurem Fahrzeug zum Parkplatz oder alternativ mit einer 7,5 km langen Wanderung von Lorne durch tollen Wald könnt ihr die sehr sehenswerten Erskine Falls erreichen.

Koalas in Kennett River
Habt ihr den schönen Ort Lorne verlassen, erwartet euch in Kennett River ein besonderss Naturschauspiel. Überall in den Bäumen könnt ihr nämlich die niedlichen Koalas sehen. Auch einige Papageien werden hier oft per Hand gefüttert von Rangern und Touristen. Es gibt einen Campingplatz passenderweise direkt dort, wo ihr auch die Tiere finden werdet.

Point Roadknight

Split Point Lighthouse Tours

Lorne

Erskine Falls

Teddy's Lookout

3. Kennett River - Melba Gully
Camper47 km45 min

Kennett River - Melba Gully

Cape Otway Lightstation, Cape Otway Leuchtturm, Great Otway Nationalpark

Cape Otway
Von Kennett River fahrt ihr in Richtung Apollo Bay entlang der wunderschönen Küstenstraße. Apollo Bay ist ein weiterer schöner Küstenort. Ein Highlight dort ist das Wildlife Sanctuary "Wildlife Wonders". Hier kann man nur mit einem Ranger durch das offene Gelände voller australischer Tiere laufen. Alle Eintrittspreise gehen direkt in den Schutz australischer Tierarten! Ein weiteres beliebtes Zwischenziel an der Strecke der Great Ocean Road ist die Regenwald-Wanderung Maits Rest. Danach geht es in den Great Otway Nationalpark. Am Ende einer unasphaltierten Seitenstraße liegt das Cape Outway. Der Eintrittspreis zum Gelände liegt bei 20 AUD, weshalb viele Reisende diesen Stop überspringen. Hier gibt es einen Leuchtturm als Fotomotiv, kurze Wanderwege und mit Glück ein paar Robben zu entdecken. An der Cape Otway Lightstation könnt ihr euch im Lightkeeper's Cafe einen Snack und Kaffee holen.

Glühwürmchen in Melba Gully
Nach dem Besuch des Cape Otway Leuchtturms geht es wieder ins Landesinnere nach Melba Gully. Dies ist einer der Orte im Bundesstaat Victorica mit der höchsten Feuchtigkeit. Aufgrunddessen kann man hier eine tolle Tier- und Pflanzenwelt beobachten. Am besten ihr lauft den Madsen’s Track Nature Walk. Hier gibt es Wallabies, Possums und viele bunte Vögelchen zu sehen. Kommt ihr in der Dämmerung nach Melba Gully könnt ihr Glühwürmchen sehen - ein besonders leuchtendes Highlight des Great Ocean Road Abenteuers!

Maits Rest Rainforest Walk

Cape Otway Lighthouse

4. Melba Gully - Port Campbell
Camper62 km50 min

Melba Gully - Port Campbell

Zwölf Apostel, Twelve Apostels, Great Ocean Road, Port Campbell

Zwölf Apostel In diesem Teil der Great Ocean Road nach Port Campbell gelangt ihr zu DER Sehenswürdigkeit schlechthin auf der Great Ocean Road. Die Rede ist von den 12 Aposten. Dabei handelt es sich um eindrucksvolle Felssäulen direkt vor der Küste im türkisen Ozean. Neben dem Uluru und dem Whitehaven Beach zählen die 12 Apostel zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Australiens - und das völlig zu recht. ABER das ist leider auch vielen anderen Touristen bewusst, weshalb es hier sehr voll wird. Geht daher am besten schon früh morgens oder spät abends, gerade Sonnenauf- und untergang sind besondere Highlights! Über die Gibson Steps könnt ihr bis zum Strand hinunter und zwischen den Felsen durch den Sand laufen. Etwas weiter gen Westen wartet mit dem Loch Ard Gorge eine weitere eindrucksvolle Felsformation auf euch, viele weitere spannende Ausblicke, wie zB die Bay of Islands folgen. Diese Region ist ein MUST-SEE auf eurer Australien-Reise an der Great Ocean Road!

Port Campbell - Warrnambool

Warrnambool - Ende der Great Ocean Road
Im kleinen Örtchen Warrnambool endet die Great Ocean Road. Nach einer kurzen Fahrt von Port Campbell - mit Zwischenstopps an eindrucksvollen Felsformationen und Aussichten wie London Bridge, The Grotto und Bay of Islands - könnt ihr euch hier am Logan Beach nochmal ins kühle Nass werfen. Zur richtigen Jahreszeit könnt ihr vom Logan Beach von einer Plattform sogar Wale und ihre Jungen beobachten. Damit endet die Reise auf der Great Ocean Road. Möchtest du mit dem Camper weiter nach Adelaide fahren, stehen sicherlich der Grampians Nationalpark (nördlich von Warrnambool, absolut lohnenswert) oder Kangaroo Island (bei Adelaide) auf eurem Plan. Egal was ihr vorhabt, wir wünschen euch viel Spaß und eine gute Reise!

Tower Hill Reserve - Geheimtipp
Zum Abschluss 15km Kilometer neben der Stadt Warrnambool befindet sich der „Tower Hill Wildlife Reserve“. Dies ist ein großer Vulkankrater, der bis 1960 vor allem als Mine benutzt und leider zerstört wurde. Seit dem jedoch ist der Nationalpark wiederbelebt worden und komplett mit Bäumen bepflanzt worden. Er gilt als absolutes Paradies für Tiere aller Art. Koalas, Emus, Kängurus und Papageien wird man hier ganz sicher sehen, aber auch viele weitere australische Tiere kann man mit Glück sehen. Um den Krater rund herum führt die „lake view road“, die genau das bietet: Tolle Aussichten auf und über den See und den Krater. Der Tower Hill ist perfekt für ein paar Fotos, Spaziergänge oder ein gemütliches BBQ im Zentrum des Parks, bei den Parkplätzen und dem Visitor Centre.

Madsens Track

Twelve Apostles

Loch Ard Gorge

London Bridge Great Ocean Road

Logans Beach Whale Watching Platform

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