Worauf ihr bei einer Camperreise durch Schottland achten solltet


5 Bilder: Was euch eine Schottland-Reise mit dem Wohnmobil alles bieten kann
Sagenumworbene Seen, grasbedeckte Hügel, zauberhafte Burgen und verregnete mystische Landschaften – das und noch viel mehr hat Schottland im Norden Großbritanniens zu bieten. Mit 70 Einwohnern pro Quadratkilometern ist Schottland dabei um mehr als dreifache weniger besiedelt als Deutschland. Deswegen eignet sich ein Camper oder ein Wohnmobil am besten, um die Weite des Landes hautnah zu erleben. Die CamperOase hilft euch den Traum der Schottlandreise zu verwirklichen. Hier sind die wichtigsten Facts zu Schottland, die ihr zu Beginn der Planung eurer Rundreise benötigt.

Schottland ist ein Teil des Königreiches Großbritannien und Nordirland. Somit ist das Staatsoberhaupt Queen Elisabeth II.. Das Land ist weitestgehend allerdings ein autonomer Landesteil und hat mit Alisteir Jack einen eigenen Minister, welcher sich um die Anliegen der knapp 5,5 Millionen Einwohner kümmert. Hauptstadt des Landes ist Edinburgh. Mit 625.000 Einwohnern führt allerdings Glasgow die Liste der Städte mit den meisten Einwohnern knapp vor Edinburgh an. In der Region rund um diese beiden Städte gibt es die meisten Wohnmobil-Vermietungen, weshalb eine der beiden Städte meist als Ausgangspunkt für den Roadtrip genutzt wird. Die lange Anreise sowie der Linksverkehr sind in Schottland starke Argumente für eine Miete vor Ort. So spart ihr euch eine lange Fahrt und habt ein Fahrzeug mit dem Lenkrad auf der richtigen Seite.
Hauptstadt Edinburgh

Bevölkerungsanzahl 5,4 Millionen

Landesfläche 77.910 km2

Bevölkerungsdichte 70 Einwohner / km2

Landessprache Englisch, Schottisch-Gälisch, Scots

Währung Pfund Sterling (GBP)

Beste Reisezeit Mai-Juni

Jahresdurchschnittstemperatur 8,7 Grad C

Waldfläche 18 %

Wasserfläche 1 %

Küstenkilometer 16.500 km

Karte Schottland
1 Bild: Die kleine Ortschaft Glencoe in den Highlands wird dem einen oder anderen sicherlich aus den James Bond Filmen mit Daniel Craig bekannt vorkommen.


Schottland ist in seinen Attraktionen sehr vielfältig und bietet somit die perfekte Balance aus Action und Entspannung. Was ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet, ist eine Besichtigung einer der vielen mystischen Burgen des Landes. Diese gibt es bereits in den Ankunftsorten wie Edinburgh zu bestaunen. Wer etwas mehr Zeit hat, macht einen Roadtrip oder eine Zugfahrt Richtung Nordwesten des Landes in die Highlands. Hier findet ihr unberührte Natur, verlassene Schlösser und Burgen sowie große Seen (Man denke nur an die Hogwarts-Kulisse). Die Highlands sind also perfekt für Freunde von herber Natur und super fürs Wandern und Mountainbiken geeignet.

1 Bild: Ein Scotch Whiskey gilt nur als solcher, wenn er für mindestens drei Jahre in einem Holzfass in Schottland gelagert wurde.


Feinschmecker werden sicherlich herausfinden wollen, was es mit dem schottischen Whisky Scotch auf sich hat. Viele der unzähligen Brennereien im Lande bieten geführte Touren an. Weitere Informationen zum Scotch findet ihr hier.

Wer etwas mehr Zeit hat, sollte auf jeden Fall die schottischen Inseln erkunden. Diese geben nochmal einen ganz eigenen Einblick in die schottische Kultur und zudem spektaluläre Atlantik- und Nordsee-Szenerien. Mehr Infos zum Thema Inseln findet ihr weiter unten.
1 Bild: Seen heißen in Schottland Lochs.
Schottland ist ein Land voller Mythen aus vergangenen Zeiten und wunderschöner Natur. Diese ist dabei vor allem von den vielen Seen, welche in Schottland Lochs heißen, sowie Schlössern und Burgen geprägt. Viele dieser atemberaubende Naturszenerien befinden sich in den berühmten Highlands – dem schottischen Hochland. Dies ist der nordwestliche Teil des Landes, welcher dank geringem englischen Einfluss neben der Natur auch kulturell seinen ganz eigenen Reiz hat. Die berühmtesten Seen sind wohl der Loch Lomond und der Loch Ness mit seinem sagenumworbenen See-Ungeheuer „Nessi“. Der Loch Lomond liegt nur knapp 25 km von Glasgow entfernt ist der größte See des Landes. Der Loch Ness befindet sich weiter im Landesinneren knapp eine halbe Autostunde von der Stadt Inverness entfernt. Fort Augustus und Drumnadrochit sind zwei ideale Startpunkte für Erkundungen des Loch Ness. Die vielen Seen in den Highlands sind ideal für Naturliebhaber und bieten viele tolle Wanderungen sowie Mountainbike-Tracks. Auch der höchste Berg des Landes, der Ben Nevis mit 1345 Metern, befindet sich in den Highlands und wartet nur darauf von euch erklommen zu werden. Wer es gemütlicher angehen möchte, bucht sich eine Bootstour über einen der Lochs.

1 Bild: Das Edinburgh Castle steht auf dem Castle Rock, dem Basaltkegel eines erloschenen Vulkans.


Ein wichtiger Teil der schottischen Szenerie sind die Schlösser und Burgen. Das wohl berühmteste Schloss findet man direkt in der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Mitten im Stadtzentrum thront das Wahrzeichen auf dem erloschenen Vulkan Castle Rock. Für eine Besichtigung des märchenhaften Schlosses solltet ihr auf jeden Fall Tickets im Vorhinein kaufen. Belohnt werdet ihr mit einer tollen Aussicht über die Stadt. Weitere berühmte Schlösser sind das Urquhart Castle direkt am Loch Ness sowie das Stirling Castle in der Nähe von Edinburgh. Harry Potter Fans dürfte der Glenfinnian-Viadukt bekannt vorkommen. Die eindrucksvolle Eisenbahnbrücke ist Schausplatz einer wilden Verfolgungsjagd von Harry, Ron und dem Hogwarts-Express.

1 Bild: Mit dem Zelt dürft ihr mit Rücksicht auf den Verhaltenskodex überall in Schottland campen.
Schottland ist sehr dünn besiedelt. Besonders in den Highlands im Norden des Landes findet man vor allem wunderschöne und unberührte Natur. Um die Weitläufigkeit der Highlands in seiner vollen Intensität zu erleben, eignet sich der Urlaub im Camper, Wohnmobil oder einfach mit dem Zelt am besten. In ganz Schottland gibt es dafür viele idyllisch gelegene Campingplätze aller Preisklassen. Neben öffentlichen Campingplätzen ist in Schottland auch das Wildcampen mit dem Zelt legal. Diesbezüglich gibt es einen Verhaltenskodex, den es zu befolgen gilt, um die Flora und Fauna des Landes bestmöglich zu schonen. Beim Wildcampen sollte man keine all zu große Gruppe sein und auch nicht länger als drei Nächte am selben Ort bleiben. Hinzu kommt natürlich das Mitnehmen von Müll und Spuren jeglicher Art. Campingkocher umgehen das Risiko eines Waldbrandes durch ein Lagerfeuer. Das Parken eines Wohnmobils oder Campervans über Nacht am Straßenrand ist generell nicht erlaubt, wobei es in einzelnen Gebieten Ausnahmen geben kann. Generell wird sollen Campingplätze und Caravanparks so oft wie möglich genutzt werden. Weitere Infos findet ihr unter ScottishCamping oder auch VisitScotland .

1 Bild: Im Westen des Landes lohnt sich regenfeste Kleidung.
Bereisen kann man Schottland in der Zeit von März bis Oktober. Von November bis Februar ist Off-Season was mit der Schließung vieler Unterkünfte und Lokalitäten einhergeht. Absolute Hochsaison ist in den Monaten Juli und August. Hier ist es ratsam Campingplätze im Voraus zu buchen, da es sehr voll werden kann. Empfehlenswert sind die Monate Mai und Juni sowie teilweise auch September und Oktober. Hier ist in Schottland Nebensaison und somit bedeutend leerer. Zudem sind dies die regenärmsten Monate.

Ein schottisches Sprichtwort besagt „Gefällt dir das Wetter nicht? Warte eine Minute!“ Das Wetter in Schottland ist vor allem vielseitig und überraschend. Dank des Golf-Stroms und seiner Insellage ist das Klima durchgehend recht mild ohne Wetterextreme. Regnen kann es auf jeden Fall, besonders an der Westküste am Atlantik. Wer sich hier mit den einmaligen Szenerien der westlichen Highlands und der Hebriden belohnen möchte, sollte in jedem Fall regenfeste Kleidung parat haben. Schottland liegt im Durchschnitt auf der selben geografischen Breite wie Dänemark. Somit sind die Wintertage in Schottland sehr kurz und die Sommertage dafür umso länger. Ein Sommertag auf den Shetland Inseln im Norden hat bis zu vier Stunden mehr Sonne als London.
Nach Schottland reist man am einfachsten mit dem Flugzeug. Internationale Flughäfen gibt es in Edinburgh, Glasgow, Aberdeen und Inverness. Die meisten Mietstationen für Wohnmobile unserer Partner in Schottland liegen um den Flughafen in Edinburgh, was wir deswegen als Startpunkt für eure Schottlandreise empfehlen. Möchte man mit dem eigenen Fahrzeug oder sogar per Zug nach Schottland, ist dies zwar möglich, jedoch sehr mühselig. Der Weg führt hier durch den Eurotunnel oder per Fähre über das Meer. Wir empfehlen euch euch in jedem Fall die Anreise per Flug plus ein Mietfahrzeug vor Ort. Mit einem Reisepass der EU ist die Einreise für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten Länge problemlos möglich. Der Brexit hat bis zum 31.12.2020 für die Einreise ins Land keine weiteren Auswirkungen.
Beim Fahren in Schottland gilt es in erster Linie auf den Linksverkehr hinzuweisen. Wer vielleicht schon in England, Australien oder Neuseeland unterwegs war, wird dies bereits kennen. Besonders im Kreisverkehr und natürlich auch generell gilt es deswegen zu Beginn besonders achtsam zu sein. Wer vor Ort ein Fahrzeug mietet, wird auch das Steuer auf der anderen Seite finden. Führerscheine aus der EU sind auch in Schottland ohne Weiteres zugelassen. Führerscheine von außerhalb der EU sind für das Fahren in Schottland für bis zu 1 Jahr ohne Weiteres zugelassen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Schildern sind in Meilen pro Stunde angegeben. Eine Mile per Hour (mph) entspricht circa 1,6 km/h. Sind keine Schilder zu finden, ist von folgenden Geschwindigkeitsbegrenzung auszugehen:
Autobahnen & Schnellstraßen: 70 mph (112 km/h) für Autos und Kleinbusse; 60 mph (96 km/h) für Wohnmobile und LKW
Innerorts: 30 mph (48 km/h)
Außerorts: 60 mph (96 km/h) für Autos; 50 mph (80 km/h) für größere Fahrzeuge
Mautgebühren gibt es auf schottischen Straßen und Brücken nicht! Tankstellen haben in der Regel 24 Stunden lang geöffnet. Besonders in ländlicheren Regionen empfiehlt es sich allerdings vorrausschauend mit seinem Tank umzugehen, da die nächste Tankstelle oftmals weit entfernt ist. In ländlicheren Gebieten können auch sehr enge einspurige Straßen öfter vorkommen. Hier gilt es besonders achtsam zu fahren und die in regelmäßigen Abständen vorhandenen Passing Lanes zu nutzen. Auch auf Schafe oder Fasane sowie natürlich Tiere jeglicher Art sollte man hier achten. Auf den Straßen rund um die Großstädte herscht dagegen Berufsverkehr am Morgen sowie am späten Nachmittag.

In Schottland gilt für Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren oder einer Größe von 1,35 eine Kindersitzpflicht. Dies sollte bei einem Mietfahrzeug unbedingt im Vorhinein abgeklärt und schriflich auf der Buchungsbestätigung festgehalten sein.

1 Bild: Schottland bietet im Nord-Westen einzigartige Panorama-Straßen.
Beim Fahren in Schottland gilt es in erster Linie auf den Linksverkehr hinzuweisen. Wer vielleicht schon in England, Australien oder Neuseeland unterwegs war, wird dies bereits kennen. Besonders im Kreisverkehr und natürlich auch generell gilt es deswegen zu Beginn besonders achtsam zu sein. Wer vor Ort ein Fahrzeug mietet, wird auch das Steuer auf der anderen Seite finden. Führerscheine aus der EU sind auch in Schottland ohne Weiteres zugelassen. Führerscheine von außerhalb der EU sind für das Fahren in Schottland für bis zu 1 Jahr ohne Weiteres zugelassen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Schildern sind in Meilen pro Stunde angegeben. Eine Mile per Hour (mph) entspricht circa 1,6 km/h. Sind keine Schilder zu finden, ist von folgenden Geschwindigkeitsbegrenzung auszugehen:
Autobahnen & Schnellstraßen: 70 mph (112 km/h) für Autos und Kleinbusse; 60 mph (96 km/h) für Wohnmobile und LKW
Innerorts: 30 mph (48 km/h)
Außerorts: 60 mph (96 km/h) für Autos; 50 mph (80 km/h) für größere Fahrzeuge
Mautgebühren gibt es auf schottischen Straßen und Brücken nicht! Tankstellen haben in der Regel 24 Stunden lang geöffnet. Besonders in ländlicheren Regionen empfiehlt es sich allerdings vorrausschauend mit seinem Tank umzugehen, da die nächste Tankstelle oftmals weit entfernt ist. In ländlicheren Gebieten können auch sehr enge einspurige Straßen öfter vorkommen. Hier gilt es besonders achtsam zu fahren und die in regelmäßigen Abständen vorhandenen Passing Lanes zu nutzen. Auch auf Schafe oder Fasane sowie natürlich Tiere jeglicher Art sollte man hier achten. Auf den Straßen rund um die Großstädte herscht dagegen Berufsverkehr am Morgen sowie am späten Nachmittag.

In Schottland gilt für Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren oder einer Größe von 1,35 eine Kindersitzpflicht. Dies sollte bei einem Mietfahrzeug unbedingt im Vorhinein abgeklärt und schriflich auf der Buchungsbestätigung festgehalten sein.


1 Bild: Möchtet ihr die Shetland Inseln besuchen, erreicht ihr diese per 8-12-stündiger Fähre oder dem Flugzeug.
Entlang der schottischen Nord- und Westküste ziehen sich 790 Inseln, wovon 130 von Menschen bewohnt sind. Viele der Inseln haben ihren ganz eigenen Charakter und bieten Sehenswürdigkeiten, die es so auf dem Festland nicht gibt. Besonders interessant sind die verschiedenen Kultureinflüsse Schottlands, welche sich in den Inseln wiederspiegeln. Während die Inseln im Norden größtenteils durch Wikinger aus Norwegen geprägt sind, hat die Kultur auf den Inseln im Südwesten gälischen Einfluss.

Mitten im Atlanktik auf Höhe der norwegischen Stadt Bergen liegen die Shetland Islands. Hier gelangt man per Northlink-Fähre (8-12 Stunden) oder Flugzeug aus Schottland hin. Die Inselgruppe gehört erst seit Ende des 15. Jahrhunderts zu Schottland und war vorher ein Teil Norwegens. Dementsprechend sind hier vor allem nordische Einflüsse zu finden. Direkt oberhalb des schottischen Festlands liegen die Orkneys, welche vor allem Spuren aus der Jungsteinzeit wie beispielsweise die Rings of Brodgar berherbergen. Auch auf die Orkneys gelangt man am besten per Northlink-Fähre von Aberdeen aus.
1 Bild: Das Neist Point Lighthouse ist der westlichste Punkt auf der Isle of Skye.


Westlich vom Festland befinden sich im Atlantik die äußeren Hebriden - die Inselgruppe, auf welcher das gälische Erbe Schottlands noch am lebendigsten ist. Die äußeren Hebriden erstrecken sich über 208 Kilometer vom Butt of Lewis im Norden bis hin zu Barra Head im Süden. Hauptstadt ist der 8000-Einwohner Ort Stornoway auf der Insel Lewis and Harris. Neben den äußeren gibt es zudem auch die inneren Hebriden. Von diesen ist die Isle of Skye mit ihrer spektakulären Natur die bekannteste. Mehr Infos zur Isle of Skye gibt es bei VisitBritain.
1 Bild: Bei Haggis handelt es sich um gefüllten Schafsmagen.
Bei diesem Thema kommen einem zu Schottland zu aller erst wohl Whiskey und Haggis in den Sinn. Der klassische Haggis ist eine Art herzhafter Pudding aus Rind- und Lammfleisch mit Zwiebeln, Haferflocken und Gewürzen. Abgefüllt wird dieser in einen Schafsmagen. Obwohl dies vielleicht nicht all zu appetitlich klingt, überzeugt der Geschmack schon seit Jahrhunderten, weshalb die Schotten sehr stolz auf ihren Haggis sind. Für Vegetarierer gibt es auch Versionen gefüllt mit Linsen, Bohnen und Nüssen. Darüber hinaus gibt es in Schottland besonders gutes Angus Rindfleisch sowie in den Küstenregionen natürlich Fisch und Meeresfrüchte jeglicher Art. Weitere Spezialitäten sind Black Pudding, Scones, Shortbread. Von edlen Bistros bis zu den herzhaften Pubs oder Snacks in Cafes sollte jeder auf der Schottland-Reise versorgt sein.
Neben schottischem Bier ist es vor allem der schottische Whiskey Scotch, der Feinschmecker ins Land zieht. Der Kauf und Genuss von Alkohol ist in Schottland generell ab 18 Jahren erlaubt. Pubs und Bars haben bis Mitternacht geöffnet, während Nachtclubs in der Regel länge geöffnet haben. Da Schottland über besonders sauberes Trinkwasser verfügt, ist dies ohne Bedenken trinkbar.
Die Währung in Schottland ist der Pfund Sterling oder kurz GBP (Great British Pound). Der Pfund zwar gilt zwar sowohl für Schottland als auch für England, Wales und Nordirland, allerdings drucken einige schottische Banken ihre eigenen Banknoten. Dazu zählen die Clydesdale Bank, die Royal Bank und die Bank of Scotland. Diese Scheine sollten im Normalfall auch in allen weiteren Ländern des Königreiches aktzeptiert werden. Bei kleineren Geschäften oder Food Trucks kann es aber auch mal vorkommen, dass die schottischen Scheine nicht angenommen werden. Nutzt deswegen bestmöglich das schottische Geld in Schottland.

Geschäfte haben in Schottland meist von 9 bis 17 Uhr, Supermärkte bis 20 Uhr und in seltenen Fällen bis 22 Uhr geöffnet. In so gut wie jedem kleinen Dorf gibt es zumindest einen Spar oder einen Coop. In größeren Städten findet man dann eher sehr große Warenhäuser (vgl. Warehouse/Walmart). Trinkgeld ist in schottischen Restaurants kein Muss, aber natürlich sehr gerne gesehen. Zehn Prozent des Preises sind dabei eine gute Orientierung.
Für die Länder England, Wales und Schottland gilt hinsichtlich der Terrorbedrohung aktuell die Stufe 3 von 5. Seit 2017 kam es in Manchester und London zu meheren Terroranschlägen. Die Behörden rufen dazu auf, besonders an beliebten Orten in Großstädten wachsam zu sein. Hinsichtlich Kriminalität gilt es sich vor Taschendiebstählen zu schützen. Dazu gehört besondere Achtung auf seine Wertsachten in dichtem Gedräng wie beispielweise der U-Bahn. Für die aktuellsten Informationen empfehlen wir auch hier die Website des Auswärtigen Amtes .
1 Bild: Die Lowlands mit ihren saftig-grünen Wiesen wird stark landschaftlich genutzt.
Schottland bildet den nördlichen Teil der Insel Großbritanniens. Geografisch lässt sich das Land in drei weitere Regionen einteilen – die nördlichen Highlands, die zentralen Lowlands sowie die südlichen Uplands. Die Uplands an der Grenze zu England sind vor allem durch grasbedeckte Hügel und Flussläufe geprägt. Dies zieht viele Angler in diese Region. Die Küstengebiete dieser Region werden aufgrund ihrer hohen Fruchtbarkeit sehr stark landwirtschaftlich genutzt. Die Region der Lowlands ist die am dichtesten besiedelte. Hier liegen mit Edinburgh und Glasgow die größten Städte des Landes. Das für Schottland typische Landschaftsbild der erwartet Reisende dann im Norden des Landes. Die Highlands sind geprägt durch unberührte Natur und ein zerklüftes Gebirge. Die vielen Seen und weit ins Landesinnere hineinragenden Fjorde bestehen schon seit der Eiszeit. Wasserflächen werden in Schottland generell als Loch bezeichnet. Die prominentesten Vertreter befinden sich mit dem Loch Ness sowie dem Loch Lomond ebenfalls in den Highlands.

1 Bild: Neben Robben und Seehunden könnt ihr an Schottlands Küsten mit Glück auch Delfine und Wale beobachten.


Die Tierwelt Schottlands ist typisch für den Nordwesten Europas. Neben einigen Wildkatzen gibt es an den Küsten vor allem Robben und Seehunde zu bestaunen. Wer Glück hat, sichtet vielleicht auch einen Tümmler-Delfin. Mit dem schottischen Mohrschneehuhn oder dem Birkhuhn gibt es einige seltene Vorgelarten. Auch Seevögel oder Greifvögel wie der Steinadler nutzen Schottland als Brutgebiet. Erwähnenswert ist zudem die hohe biologische Produktivität der an Schottland grenzenden Meeresgebiete. In den Flüssen des Landes laichen über 400 unterschiedliche Polulationen des Altantischen Laches.
Für die direkte Einreise aus Deutschland nach Schottland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es wird empfholen die Standardimpfungen auf dem aktuellen Stand zu halten. Wir empfehlen vor Reiseantritt den Abschluss einer privaten Reisekranken- und Rückholversicherung .
1 Bild: Der Dudelsack ist in Schottland als "Great Highland Bagpipe" bekannt.
Zurecht gehört Schottland zu den beliebtesten Reiseländern in Nordeuropa. Das Land hat einige Eigenheiten zu bieten, die es von Nachbarstaaten abgehen. Die schottische Kultur umfasst alles vom schottischen Whisky Scotch, dem Dudelsack, Männern in karierten Röcken, auch genannt Kilt. Auf ihre Kulturgüter sind die Schotten sehr stolz, weshalb sie diese unter anderem auch jedes Jahr im Rahmen der Highland Games zur Schau stellen. Diese gehen auf vergangene Zusammenkommen der schottischen Clans zurück. Nachdem die politischen Punkte von der Agenda abgearbeitet waren, wurde sich in sportlichen Spielen und Wettkämpfen gemessen. Baumstammwerfen ist eine der schottischen Sportarten, die hier beispielweise ausgetragen wurden. So haben die Spiele auch dazu gedient die stärksten und schnellsten Männer zu finden, welche dann als Krieger im Kampf gegen die Engländer eingesetzt wurden.

In Berührung kommt man mit den Schotten am besten wie mit fast allen Menschen im Vereinigten Königreich und Irland – in den Pubs. Hier stellt man schnell fest, dass sowohl die Menschen in den Städten als auch die Menschen in ländlicheren Gebieten ein herzliches Volk sind. Je weiter man abseits der großen Städte Richtung Nord-Westen man unterwegs ist, desto mehr Berührungsängste könnten die Bewohner teilweise mit Touristen haben. Hinzu kommt die Sprachbarriere, da neben schottischem Englisch mit dem (Lowland) Scots sowie dem Schottisch-Gälischem noch zwei weitere Sprachen offiziell gesprochen werden. Schottisches Englisch sowie Scots sind nah mit dem britischen Englisch verwandt und variieren in ihrer Stärke des eigenen Dialektes. Während das Schottische Englisch als schottischer Aktzent verstanden wird, gilt Scots bereits als eigene Sprache. Gälisch dagegen ist eine keltische Sprache, welche nur sehr distanziert mit dem heutigen Englisch verwandt ist. In jedem Fall sollte man auch in Schottland zu später Stunden in den Pubs einem Einheimischen nicht als Engländer bezeichnen. Ähnlich wie in Irland beruht dies auf jahrhundertelangen Spannungen mit der britischen Krone.
1 Bild: Der Freiheitskämpfer William Wallace wurde 1305 hingerichtet und ist seitdem Nationalheld Schottlands.
Die Geschichte Schottland begann mit dem Ende der letzten Eiszeit als Sammler, Jäger und Fischer vom europäischen Festland übersiedelten. Etwa 3000 v.Chr. entstanden die sagenumworbenen Steinkreise wie die Stones of Stennes. Wenige Jahrzehnte nach Christ Geburt kamen die Römer nach Großbritannien und gelangen mit ihren Eroberungen bis in den südlichen Teil Schottlands. Die Besatzung der britischen Insel durch die Römer dauerte knapp 400 Jahre. Nach Abzug dieser siedelten Sachsel und Angeln in das Gebiets Schottlands aus nördlicheren Teilen Mitteleuropas. Ab dort war Schottland in die vier Reiche der Pikten, der Skoten, der Angeln und der Briten unterteilt. Im darauffolgenden Zeitalter waren es vor allem die dänischen Wikinger gegen die sich komplett Europa zur Wehr setzen musste. So eroberten sie mit dem Königreich York große Teile Englands und drohten auch nach Schottland vorzudringen. Die Pikten und Skoten schlossen sich zum Königreich Alba zusammen. Im Jahr 927 wurden die Wikinger vom neu geformten Königreich von England besiegt. Dieses drang dann allerdings weiter Richtung Norden nach Schottland vor. Die darauffolgenden Jahrhunderte bis ins 14. waren gerpägt vom Krieg des Königreiches Alba gegen England. Ein gewisser William Wallace wehrte sich gegen König Edward von England und wurde dafür 1305 hingerichtet. Im Jahre 1357 konnte Schottland seine Unabhängigkeit gegenüber England durchsetzen. Seit der Einführung der Reformation durch Martin Luther im Jahre 1560 war Schottland ein protestantisch geprägtes Land. 1603 wurde König James VI aufgrund des Fehlens eines Thronfolgers ebenfalls zum König von England und Lord of Ireland ernannt. Seine Bestrebungen nach Einigkeit und die gleichzeitig existierenden Unterschiede aller Völker resultierten in einem chaotischen 17. Jahrhundert inklusive dem englischen Bürgerkrieg sowie dem Krieg der drei Königreiche. Mit dem den Acts of Union wurden England und Schottland 1707 zu einem Königreich vereint, wobei Schottland zu einem gewissen Grad autonom blieb.
Schottland ist Teil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirlands. Staatsoberhaupt ist somit die britische Krone. Seit 1999 hat Schottland aber ein eigenes Parlament. Seit 1996 ist Schottland in 32 Verwaltungsbezirke aufgeteilt. Seit dem 1.2.2020 ist das Königreich Großbritannien und Nordirland inklusive Schottland kein Teil der Europäischen Union mehr. Bis zum 31.12.2020 hat dies keinerlei direkte Auswirkungen auf Reisende. Für aktuelle Infos verweisen wir auf die britischen Behörden in Deutschland.
1 Bild: Schottlands Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich bleibt ein aktuelles Thema.
Schottland ist das Ursprungsland des Golfes.
Der berühmteste Schauspieler des Landes ist Sean Connery.
Die erste Feuerwehr der Welt stammt aus Edinburgh, was im 19. Jahrhundert als einer der modernsten Städte der Welt galt.
Knap of Howar ist das älteste noch erhaltenen Steinhaus in Nordeuropa.
Das erste internationale Fußballspiel fand 1872 in Glasgow zwischen Schottland und England statt. Das Spiel ging 0:0 aus.
Der 30. November ist St. Andrews Day - Schottlands Nationalfeiertag.
Die Silversternach wird in Schottland auch Hogmanay genannt und massiv gefeiert.
Am 25. Januar, wird am Geburtstag von Robert Burns das Burns Supper (oder die Burns Night) gefeiert.