Worauf ihr bei einer Camperreise durch die Alpen achten solltet


10 Bilder: Hier findest du einige Alpenimpressionen aus Österreich und der Schweiz
Die Alpen sind ein wahres Naturspektakel. Im Sommer wie auch im Winter lohnt es sich hier mit dem Wohnmobil Urlaub zu machen. Die beiden Länder Österreich und Schweiz sind durch ihre Lage eng mit einander verbunden. Neben den vielen Gemeinsamkeiten in Sprache, der Landschaft und dem Urlaubsflair sind die Länder doch sehr verschieden. Beide Nationen haben ihre ganz eigenen Reize, die man unbedingt erlebt haben sollte.

Wer im Sommer einen Wanderurlaub mit fantastischer Natur sucht, wird hier fündig. Die einzigartige Flora und Fauna kann man sehr gut zu Fuß, mit dem Rad oder dem eigenen Gefährt erkunden. Zusätzlich gibt es unzählige Aktivitätsmöglichkeiten. Hier findet sich für jeden etwas. Besonders Urlauber aus flachen Regionen staunen über die Mächtigkeit der Berge, die malerischen Dörfer und Landschaften. Aber auch Großstadtflair ist in den beiden Ländern absolut möglich. Die größeren Städte wie Wien, Bern, Basel, Zürich usw. bieten tolle Ausflugsmöglichkeiten und viel Historie zum Anfassen. Wer im Winter in die Alpen fährt bekommt in höheren Lagen eine 100% Schneewahrscheinlichkeit. Das nutzen besonders Wintersportler. Ob als Zuschauer bei internationalen Wettkämpfen oder dem eigenen Ski fahren, wer mit dem Wohnmobil im Winter in den Alpen unterwegs, ist bekommt in vielen Regionen wunderschöne Skigebiete mit tollen Abfahrten und urigen Bauden mit leckerem Essen und Trinken.
Hauptstadt Wien (AU), Bern (SU)

Bevölkerungsanzahl 17,5 Millionen

Landesfläche 130.160 km2

Bevölkerungsdichte 134 Einwohner / km2

Landessprache Deutsch, Französisch, Italienisch

Währung Euro (AU), Schweizer Franken (SU)

Beste Reisezeit Januar - Dezember

Jahresdurchschnittstemperatur 9 Grad C

Waldfläche 39 %

Wasserfläche 2,6 %

Küstenkilometer 0 km

Karte Alpen
In den Alpen gibt kannst du enorm viel erleben! Neben jeglichen Extremsportarten wie Mountainbiking, Paragliding, Fallschirmspringen oder Extremklettern sind die Alpen besonders für die vielen Outdoor Möglichkeiten bekannt. Insbesondere Ski fahren, Wandern und Baden solltest du in der Alpenregion ausprobieren. Aber auch die Städte trotzen vor Aktivitätsmöglichkeiten. hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Wintersport
Die Alpen sind in ganz Europa bekannt für die hervorragenden Bedingungen für Wintersport. Der Tourismus ist demzufolge auch im Winter sehr hoch. In den Wintermonaten kann man sowohl in Österreich als auch in der Schweiz verschiedenste Skigebiete erkunden und entweder per Ski oder Board die Berge herunter fahren. Skiabfahrt ist eine Art Nationalsport in beiden Ländern, weil es sehr präsent ist. Wer es nicht so schnell mag, kann sich im Langlauf versuchen. Zudem sind beide Länder oft Veranstaltungsorte für internationale Wintersport Events.

Wandern
Wer gern einen Wanderurlaub machen möchte ist in den Alpen genau richtig. Es gibt unendlich viele schöne Wanderstrecken, die es zu entdecken gilt. Die Seilbahnen, welche im Winter oftmals Skifahrer auf den Berg bringen, fahren auch im Sommer und bringen die Wanderer hoch hinaus. Hier wird man in der Regel mit tollen Ausblicken, bestem Essen und frischer Luft belohnt. Sommerurlaub in den Alpen heißt für viele Urlauber Wandern, Wandern, Wandern.

In den Seen baden
Im Sommerurlaub ist in den Alpen auch ein Badurlaub möglich. Da die beiden Länder nicht ans Meer grenzen, handelt es sich natürlich um die zahlreichen Seen. Allein in der Schweiz gibt es ca. 1500 Seen. In Österreich sind es mehr als 25.000 stehende Gewässer. Egal ob man einfach nur die Natur bewundern möchte, eine Pause macht oder ins kühle Nass springen möchte, wer durch die Alpen reist wird gern an einem der vielen Seen anhalten. Besonders warmes Wasser darf man aber nicht erwarten. Die Seen bieten meist eine ordentliche Abkühlung.

Wien
Die Hauptstadt Österreich hat jede Menge zu bieten. Neben den vielen historischen Stätten gibt es tolle Einkaufsstraßen. Kulinarische Begegnungszonen und beispielsweise die Dorotheergasse, welche das Künstlerherz höher schlagen lässt.

Besonders bekannt ist das Schloss Schönbrunn , denn es gehört zu den berühmtesten Hotspots im Land. Die wunderschöne Schlossanlage entstammt aus dem Spätbarock. In diesem Schloss lebten zumindest zeitweilig die weltberühmte Kaiserin Sissi und ihr Mann Franz Joseph I. Die Prunksäle sind original eingerichtet und man bekommt einen authentischen Eindruck davon, wie hoch-herrschaftlich einst die Habsburger lebten. Ebenso beeindruckend wie die Innenräume des im 17. Jahrhundert erbauten Schlosses, ist auch der Schlosspark, der zusammen mit dem Schloss Schönbrunn zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Auch der Wiener Prater gehört zu den Hauptattraktionen in Wien. Besonders beliebt ist das Riesenrad, welches sich seit über 100 Jahren zuverlässig um die eigene Achse dreht. Ansonsten findet man viele weitere Fahrgeschäfte und auch eine idyllische Auenlandschaft zum Spazieren und Relaxen.

Der Stephansdom in Wien wurde 1137 gegründet und hat eine Höhe von über 130m. Der „Steffl“, wie ihn die Einheimischen nennen, umfasst insgesamt 4 Türme, wobei der Südturm der höchste ist. Die Spitze des Turms kann man über 343 Stufen erklimmen. Die Belohnung ist ein toller Ausblick über die Stadt.



Seebensee und Drachensee
Die beiden Bergseen befinden sich im Norden Österreichs. Durch eine Wanderung kannst du den Sebensee unkompliziert erreichen. Wer auch den Drachensee sehen möchte muss einen etwas steileren Anstieg anvisieren. Beide Seen ergeben ein wunderschönes Naturschauspiel in den hochlagen der Alpen. Für dein leibliches Wohl wird in den Bauden gesorgt, welche auf dem Weg liegen.

Festung Hohensalzburg
Die Festung Hohensalzburg ist das Wahrzeichen der Stadt Salzburg. Die 1077 erbaute Festung ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Österreich und ein beeindruckendes Zeugnis der österreichischen Baugeschichte. Die Burg ist heute die größte vollständig erhaltene Burg in Mitteleuropa.

Großglockner Hochalpenstraße
Die Großglocknerstraße ist eine der bekanntesten Straßen Europas. Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet die Bundesländer Salzburg und Kärnten. Der Verlauf geht über den Alpenhauptkamm, also über die höchsten Berge der Alpen. Auf der sehr kurvigen Straße durch die Berge bekommt man eine herrliche Aussicht.

Krimmler Wasserfälle
Die höchsten Wasserfälle Europas befinden sich in der Nähe von Salzburg im Nationalpark Hohe Tauern. Aus 385 Metern stürzen sich die Krimmler Wasserfälle in die Tiefe. Rund um die Krimmler Wasserfälle ist die Krimmler Wasserwelt entstanden. Ein extra angelegter Wanderweg führt auf einer Länge von 4 km an den Wasserfällen entlang nach oben. Die zahlreichen Aussichtspunkte erlauben es dieses Naturschauspiel aus jedem Winkel beobachten zu können.

Alpenzoo Innsbruck
Der Alpenzoo in Innsbruck ist der höchstgelegene Zoo Europas und hat sich besonders auf Tierarten aus dem Alpenraum spezialisiert. Im Zoo leben ca. 2.000 Tiere und 150 verschiedene Arten von Tieren, die in Alpen beheimatet sind. Unter anderem sieht man hier: Fischotter, Braunbären, Bartgeier, Wölfe und Steinadler. Der Zoo ist sehr familienfreundlich!

Matterhorn
Das Matterhorn ist mit 4478 Meter einer der höchsten Berge der Alpen. Wegen seiner markanten Gestalt und seiner Besteigungsgeschichte ist das Matterhorn einer der bekanntesten Berge der Welt. Das Matterhorn ist aus keinem Schweiz Reiseführer oder Bilderbuch wegzudenken und ist schlichtweg das Wahrzeichen des Landes. Von Zermatt kann man mit der Seilbahn bis auf 3820 Meter fahren.





Jungfraujoch
In Jungfraujoch kann man in eine Seilbahn steigen und auf die Spitze des anliegenden Gipfels fahren. Auf dem Berg gibt es verschiedenes zu entdecken. Das Sphinx-Observatorium, eine Forschungsstation, ein Restaurant und ein seit den 1930er Jahren aus dem Eis geschlagener künstlicher Eispalast.

Genf und Lusanne
Genf ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. In der Stadt befindet sich der 140m hohe Jet d’eau, ein Wasserstrahl welcher in die Höhe stößt. Zudem hat Genf eine tolle Altstadt und den Genfer See, den es zu besichtigen gilt. Am Genfer See liegt das Schloss Chillon Das mittelalterliche Schloss ist ein wahres Schmuckstück und das meistbesuchte historische Gebäude der Schweiz.

Rheinfall bei Schaffhausen
Der Rheinfall bei Schaffhausen ist der zweitgrößte Wasserfall Europas. Die Wassermassen fließen in einer Breite von 150 Meter die Felsen herunter. Man kann den Wasserfall mit einem Schiff oder von diversen Aussichtsplattformen besichtigen.

Wild campen ist in der Schweiz nicht per Gesetz verboten. Allerdings heißt das nicht, dass Wild campen somit generell erlaubt ist. Ob das Campen außerhalb offizieller Campingplätze erlaub ist, wird meistens auf Gemeindeebne geregelt. Es empfiehlt sich auf Nummer sicher zu gehen und sich vorher bei der örtlichen Gemeinde oder Polizeistelle zu erkunden. Die Grundlage zum Wildcampen bildet des Jedermannsrecht. Dies erlaubt es außerhalb von Naturschutzgebieten 1-2 Nächte zu übernachten. Durch Schilder kann man an einigen Plätzen aber auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Übernacht Parken verboten ist. In folgenden Gebieten ist das Wildcampen generell verboten:

Schweizerischer Nationalpark
Eidgenössische Jagdbanngebiete (Wildschutzgebiete)
Diverse Naturschutzgebiete
Wildruhezonen (während der Schutzzeit)
Campingplätze gibt es reichlich in der Schweiz . Von großen Wohnmobilparks bis zu kleineren Natur gebundenen Stellplätzen kann man in der Schweiz alles finden.

In Österreich ist das Freistehen mit dem Wohnmobil offiziell nicht erlaubt! Aber auch hier gibt es Unterschiede in den einzelnen Bundesländern. In einigen Regionen wird das Wildcampen toleriert. Wer in Österreich abseits eines offiziellen Campingplatzes über Nacht parkt kann mit einer Strafen zwischen 5€ und 500€ rechnen. Das unerlaubte Übernachten in Naturschutzgebieten, Nationalparks und Sonderschutzgebieten sollten man unbedingt unterlassen. Die Strafen und die Toleranz gegenüber Wildcampern unterscheiden sich sehr zwischen den Bundesländern. Hier ist es wichtig sich vorher zu informieren um einer möglichen Strafe zu entgehen.

Auf Nummer sicher geht man, wenn man in Österreich auf einem Campingplatz übernachtet. Laut einer Untersuchung des ADAC liegt Österreich auf Platz drei der günstigsten Campingländer Europas. Zwei Erwachsene mit einem Kind zahlen im Durchschnitt 34€ für einen Stellplatz inklusive Nebenkosten. Campingplätze findet man im ganzen Land.
Das Klima in den Alpen unterscheidet sich relativ stark in den verschiedenen Teilen des Gebirges. Allgemein kann man sagen, dass es im Norden etwas kühler ist, als im südlichen Teil der Alpen. Die Temperaturen hängen aber natürlich auch stark von der jeweiligen Höhenlage ab. In den beiden Ländern gibt es an sich keine Regenzeit. Je nach Höhenlage wird aus dem Niederschlag dann aber Schneefall. In den Wintermonaten ist der Schneefall definitiv möglich und lockt viele Winterurlauber an. Die Monate Januar, Februar, März, November und Dezember sind dabei die Monate, welche prädestiniert für Skiurlauber sind.

Aber auch in den Sommermonaten sind die Alpen ein tolles Reiseziel. Der sonnigste Monat ist der Juni mit durchschnittlich 8 Stunden Sonne pro Tag. In den Sommermonaten Juni bis August können es durchaus Mitte 20 Grad werden. Dabei gibt es die meisten Sonnenstunden aber auch den meisten Niederschlag. Auch die Monate der Nebensaison April, Mai, September und Oktober haben ihren Reiz, da der Frühling, bzw. Herbst in den Alpen ebenso viel zu bieten hat. Tendenziell ist es natürlich etwas kälter als in den Sommermonaten, dafür regnet es weniger.

Die beste Reisezeit kommt somit sehr auf das an, was man in den Ländern erleben und machen möchte. An sich kann man die Alpen das ganze Jahr über gut bereisen!
Österreich gehört zur EU. Dementsprechend ist die Einreise aus einem europäischen Land einfach. Bei der Einreise wird ein Personalausweis oder ein Reisepass benötigt. Auch jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument (Kinderreisepass mit eigenem Passfoto).

Die Schweiz gehört nicht zur EU. Dennoch ist die Einreise aus einem europäischen Land einfach. Bei der Einreise wird ein Personalausweis oder ein Reisepass benötigt. Auch jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument (Kinderreisepass mit eigenem Passfoto).

In der Schweiz ist der Flughafen Zürich der größte internationale Flughafen und ist sehr gut international angebunden. In Österreich liegen die wichtigsten internationalen Flughäfen in Wien und Salzburg.

So kann man aus Europa mit dem Auto, Bus oder Bahn anreisen. Aus Ländern, welche eine weitere Distanz haben, erreicht man die Alpen sehr gut über den Luftweg.
Die Straßen in der Schweiz und Österreich sind sehr gut , und man kann sie problemlos befahren. In den höheren Gebirgszügen sind die Straßen eher kurvig und schmal. Gefährliche Straßen werden vorher gekennzeichnet. Im Tal kann man sich mit dem Wohnmobil und dem Camper sehr gut bewegen. In den höheren Gebieten muss man besonders auf den Schwerpunkt des eigenen Fahrzeugs und dessen Höhe achten. Hier hilft es langsam zu fahren.

In der Schweiz brauch man eine Vignette , um alle Schweizer Autobahnen und alle Nationalstraßen nutzen zu können. Bis auf die Tunnel am Großen Sankt Bernhard und am Munt la Schera gibt es keine weiteren Mautgebühren in der Schweiz. Die Vignette Schweiz gilt immer vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres und kostet ca. 40 Franken. Die meisten Reisenden kaufen die Vignette direkt an der Grenze. Man kann aber online den Kauf abschließen.
In Österreich besteht eine Vignettenpflicht für alle Kraftfahrzeuge bis einschließlich 3,5 t auf allen Autobahnen und Schnellstraßen. Ausnahmen sind die Sondermautstrecken.

A9 – Pyhrn Autobahn: Bosrucktunnel
A9 – Pyhrn Autobahn: Gleinalmtunnel
A10 – Tauern Autobahn: Tauern- u. Katschbergtunnel
A11 – Karawanken Autobahn: Karawankentunnel
A13 – Brenner Autobahn: Gesamte Strecke
A13 – Brenner Autobahn: Abfahrt Stubai
S16 – Arlberg Schnellstraße: Arlberg Straßentunnel
Die Österreich Vignette gibt es für 10 Tage, 2 Monate oder ein Jahr. Erwerben kann man diese online oder an der Grenze bzw. an Tankstellen.
Die Schweiz ist besonders für Käse und Schokolade bekannt. Die Schweizer Küche hat aber noch weitaus mehr zu bieten, da sie unteranderem von den Nachbarländern stark beeinflusst wurde. Beispielsweise ist die Schweiz über die Landesgrenzen nicht wirklich für die eigenen Fischgerichte bekannt. Dennoch gehört es zu einer der Spezialitäten, die man in der Schweiz probiert haben sollte. Besonders der Egli, ein Flussbarsch, der in den vielen Seen lebt, ist ein beliebter Speisefisch. Des Weiteren ist das Käsefondue in der Schweiz mit den vielen verschiedenen Käsesorten besonders lecker. Die Schweizer essen regional sehr unterschiedlich, im Allgemeinen legen die Einheimischen aber Wert auf genussvolles und gesundes Essen.

Die Österreichische Küche ist sehr vielfältig, auch wenn sie oftmals auf Mehlspeisen, Tafelspitz und Wiener Schnitzel reduziert wird. Eine einzige traditionelle Küche gibt es jedoch nicht, vielmehr variieren Essen & Trinken in Österreich je nach Bundesland. Typische Speisen sind:

Gulasch (Ragout aus Rinderfleisch, Zwiebeln und Paprika)
Krautfleckerl (Nudeln mit Weißkraut)
Apfelstrudel (Dünner Strudelteig gefüllt mit Äpfeln und Rosinen)
Kaiserschmarrn (zerteilter Pfannkuchen)
Palatschinken (Dünner Pfannkuchen, ähnelt einem Crêpes)
Uvm.
Österreich ist zudem für seine große Bierauswahl bekannt. Zudem gibt es viele verschiedene Weinsorten. Der Almdudler ist ein alkoholfreies Getränk, welches in ganz Österreich präsent und überall zu haben ist.
In der Schweiz sind Geschäfte in kleineren Städten und Dörfern in der Regel von 8.30 bis 12.00 Uhr und erneut von 14.00 bis 18.30 Uhr geöffnet. In größeren Städten überspringen sie eine Mittagspause und sind den ganzen Tag über geöffnet. Außerdem verlängern sie ihre Stunden oft bis 20 Uhr an einem Abend der Woche, normalerweise donnerstags. Genaue Details überprüft ihr am besten vor Ort.

Die Banken sind normalerweise montags bis freitags von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Auch sie haben einmal in der Woche lange Öffnungszeiten und für die meisten Filialen ist dieser Tag auch der Donnerstag. Während die Filialen an Wochenenden und Feiertagen geschlossen sind, kann an großen Bahnhöfen immer Geld gewechselt werden.

Viele Banken haben Geldautomaten, die ausländische Bankkarten akzeptieren. Wir empfehlen jedoch, sich vor der Abreise bei der örtlichen Bank zu erkundigen, ob die eigene Bankkarte in der Schweiz gültig ist . Der günstigste und flexibelste Weg, um in der Schweiz hohe Abhebungsgebühren zu sparen, ist das Abheben mit einer Reise-Kreditkarte (z.B. DKB). Mit dieser Kreditkarte können Sie weltweit kostenlos Geld abheben.

Postämter stehen wochentags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr zur Verfügung, während einige Filialen in Einkaufszentren in der Regel zu den gleichen Zeiten wie die Einkaufszentren geöffnet sind. Auch hier werden einmal pro Woche verlängerte Geschäftszeiten angeboten. Samstags sind Postämter in Großstädten von 8.30 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Die Schweiz gehört nicht zur Eurozone, weshalb der Schweizer Franken die einzige in der Schweiz akzeptierte Währung ist. Manchmal ist es jedoch möglich in größeren Geschäften, Bahnhöfen und Tankstellen auch mit Euro zu bezahlen. Eine Garantie gibt es jedoch nicht. Solltet ihr tatsächlich mit Euro bezahlen, wird euch in Schweizer Franken rausgegeben und der Wechselkurs ist sicherlich nicht zu euren Gunsten. Es ist empfehlenswert, auf Reisen durch dieses wunderschöne Land Bargeld bei sich zu haben.

In Österreich variieren die Öffnungszeiten der Geschäfte, aber im Allgemeinen sind die meisten von 9 Uhr bis 18 Uhr (Lebensmittelläden ab 8 Uhr) und samstags von 9 Uhr bis 13 Uhr oder in manchen Fällen bis 17 Uhr geöffnet. Geschäfte sind generell sonntags geschlossen. Es gibt jedoch spezielle Vorschriften mit längeren Öffnungszeiten in Ferienorten. Geschäfte in Bahnhöfen und auf Flughäfen sind während der Verkehrszeiten geöffnet (manchmal bis 23 Uhr). In Ferienorten gelten besondere Regelungen mit längeren Öffnungszeiten.

Österreicher zahlen heute noch gerne bar. Dies bedeutet jedoch nicht, dass bargeldloses Bezahlen in diesem Land nicht möglich ist. Im Gegenteil: In den großen Städten des Landes könnt ihr neben Cash fast überall mit EC- oder Kreditkarte bezahlen. Geldautomaten werden von vielerorts angeboten und die Banken selbst erheben keine Gebühren für die Abhebung. Eure Bank kann jedoch eine Gebühr für die Transaktion im Ausland erheben. Fragt am besten, bevor ihr abreist, wie das gehandhabt wird. In der Regel gilt beim Abheben mit der EC-Karte ein Tageslimit von 400 Euro.

Touristen mit Wohnsitz außerhalb der EU erhalten eine Mehrwertsteuerrückerstattung für Einkäufe über 75 Euro. Im Geschäft muss ein separates Formular ausgestellt werden, die Waren müssen innerhalb von drei Monaten ausgeführt werden und die Ausfuhr muss durch einen Stempel des EU-Grenzzollamtes bestätigt werden.

Telefonieren und Internet
Während man in Österreich bei den meisten Netzanbietern problemlos auf seinen Handyvertrag ohne extra Kosten zurückgreifen kann, muss man in der Schweiz etwas achtsamer sein. Die meisten Handytarife gelten nicht in der Schweiz, da sie nicht zur EU gehört. Selbst die Durchreise kann somit ungewünschte Kosten auf der Telefonrechnung verursachen. Aus diesem Grund sollte man Roaming in der Schweiz ausstellen. Informiert euch am besten bei eurem Mobilfunknetzanbieter, welche Möglichkeiten es gibt, um in der Schweiz telefonieren und Internet benutzen zu können. Ansonsten könnt ihr in der Schweiz auch eine Pre Paid Karte kaufen. Allerdings sind die Preise hierfür meistens recht hoch.
Die Länder Österreich und Schweiz gelten als sichere Reiseländer. Die Kriminalitätsraten sind sehr gering. In den größeren Städten sowie an Bereichen an den Bahnhöfen und touristisch frequentierten Plätzen kann es vereinzelt zu Kleinkriminalität, wie Taschendiebstahl, kommen. Ratsam ist es Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf zu bewahren und am besten Kopien elektronisch zu speichern. Wertsachen sollten grundsätzlich niemals im Camper gelassen werden. Einbrüche in Camper oder andere Fahrzeuge werden meist dann vollzogen, wenn Wertsachen sichtbar im Fahrzeug zurück gelassen wurden.
Aufgrund seiner natürlichen Gegebenheiten bietet Österreich eine Vielzahl an Lebensräumen und zählt dadurch zu den artenreichsten Ländern in Europa. Das breite Spektrum an Pflanzen- und Tierwelt ist teils sehr auf lokale Gebiete begrenzt, welche streng geschützt werden. Das Land beherbergt eine Vielzahl von Wäldern, die je nach Region mit Buchen, Tannen oder Fichten bestückt sind. Je höher man in den Alpen steigt, desto rauer und kahler wird der Bestand der Bäume. Österreichs Nationalparks sind ein Muss für Naturliebhaber und bieten einzigartige Naturlandschaften. In Österreich trifft man auf all jene Tiere, welche auch sonst in Mitteleuropa vertreten sind. Dazu gehören: Rehe, Hirsche, Hasen, Fasane, Füchse, Marder und Dachse. In den höheren Regionen kann man zusätzlich noch auf Adler, Bergdohlen und Gämsen treffen.

Das Klima in der Schweiz ist sehr vielfältig und so ergeben sich bei dem österreichischen Nachbarn ebenso vielfältige Lebensräume und abwechslungsreiche Naturräume. Die Pflanzenwelt zeichnet sich vor allem durch die vielfältigen Wälder aus. Insgesamt sind schließlich auch ca. 1/3 der Landesfläche bewaldet. In den höheren Lagen findet man eher Nadelwälder, während es in den tiefer gelegenen Regionen hauptsächlich Laubwälder sind. Der Unterschied reicht von mediterranen Standortbedingungen bis zur Hochgebirgspflanzenwelt. So findet man in Tessin beispielsweise Mandelbäume und Lorbeeren, während man in den Schweizer Alpen kleine Bergblumen mit herrlichen Blüten finden kann. Die bekanntesten Alpentiere in der Schweiz sind Rothirsche, Steinböcke und Gämsen. Auch Murmeltiere bewegen sich durch die grünen Grasmatten. Langsam werden Ursprungstierarten wie der Luchs und die Alpensteinböcke wieder eingebürgert.
Für die direkte Einreise aus Deutschland in die Schweiz und Österreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen vor Reiseantritt den Abschluss einer privaten Reisekranken- und Rückholversicherung. Die medizinische Versorgung in den Ländern ist sehr gut. Eine Reiseapotheke für längere Aufenthalte ist ratsam.
Die Geschichte der Schweiz als Bundesstaat beginnt erst 1848, als die Annahme der Bundesverfassung der Schweizer Eidgenossenschaft erfolgte. Vorläufer der gegenwärtigen Schweiz waren seit dem 13. Jahrhundert das lockere Bündnis der Alten Eidgenossenschaft. Die Schweiz verhielt sich in den beiden Weltkriegen immer neutral. Auch heutzutage ist die Schweiz dafür bekannt, ein neutraler Staat zu sein.

Österreich hat eine lange Geschichte mit vielen Facetten. Die Geschichte Österreichs begann bereits in der Altsteinzeit, als 996 der Name „Ostarrichi“ das erste Mal erwähnt wurde. Über das Herzogtum Bayern, zum Heiligen Römischen Reich, dem Kaisertums Österreich, der Habsburger Dynastie, der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie bis hin zum Teil des Deutschen Bundes hatte das Land verschiedenste Herrschaftsformen und Landesgrenzen. Nachdem 2. Weltkrieg wurde Österreich aus einer Diktatur 1945 eine unabhängige und 1955 eine souveräne Republik. Der Beitritt zur Europäischen Union gelang 1995.

Die Kulturen der Schweiz lassen sich kulturwissenschaftlich im breiten Umfang den überstaatlichen deutschen, französischen und italienischen Kultur und Sprachräumen zuordnen. Zudem gibt es aber auch kulturelle Eigenheiten, welche allein für die Schweiz typisch sind bzw. als typisch schweizerisch im Ausland betrachtet werden. Dazu gehört die Schweizer Calvinistische Arbeitsethik. Sie ist bekannt für das akkurate Arbeiten und fördert natürlich die Präzision der Schweizer Uhren, Maschinen und Taschenmesser, welche weit über die Landesgrenzen bekannt sind. Zudem ist es auch der hohe Anspruch an Käse und Schokolade als Genusslebensmittel, durch welche sich die Schweiz auszeichnet. Die anhaltende politische Neutralität der Schweiz lockte zudem in der Vergangenheit besonders viele Künstler und Schriftsteller an, welche dem Krieg in den Heimatländern entflohen waren oder politisch verfolgt wurden.

Die österreichische Kultur ist seit Jahrhunderten mit der europäischen Kultur verwoben und hat international bekannte Leistungen hervorgebracht. In allen Stilepochen entstanden bedeutende Bauwerke, von denen heute viele zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Im 18. Und 19. Jahrhundert spielte in Österreich die Musik. Mit der Wiener Klassik war Österreich eines der Zentren des europäischen Musiklebens. Dies äußert sich in einer Vielzahl bekannter historischer Musiker aber auch einer heute noch bestehenden, großen Anzahl an Opernhäusern, Theatern und Orchestern.

In der Schweiz herrscht Sprachenvielfalt und es gibt vier Landessprachen. Deutsch ist mit ungefähr 74% die meistgesprochene Sprache. Dahinter folgen Französisch (23%), Italienisch (8%). Die drei genannten Sprachen sind die Amtssprachen auf Bundesebene. Eine weitere regionale Amtssprache ist Rätoromanisch (0,6%), diese wird vor allem im Kanton Graubünden gesprochen.

Österreich gehört zum deutschen Sprachraum in Mitteleuropa. Etwa 98 % der einheimischen Bevölkerung haben Deutsch als Muttersprache. Allerdings ist die Sprache in vielen verschiedenen Regionen durch den Dialekt auch für Deutsche manchmal nur sehr schwer zu verstehen.
Die Schweiz ist eines der wenigen Länder mit direkter Demokratie . Das heißt, jeder Bürger kann sich an der Gesetzgebung beteiligen und Änderungen an der Verfassung vorschlagen. Voraussetzung für eine Volksabstimmung sind auf Bundesebene mindestens 50.000 Unterschriften von Stimmberechtigten. Diese müssen zudem in einem Zeitraum von 100 Tagen gesammelt werden. Erst dann wird eine Volksabstimmung veranlasst, bei der die einfache Mehrheit entscheidet.

Seit knapp 200 Jahren hält sich die Schweiz erfolgreich aus bewaffneten Konflikten heraus. Die Neutralität der Schweiz gehört zu den wichtigsten Grundsätzen der Schweizer Außenpolitik.

1971 erst nahmen die Schweizer Männer die Einführung des Stimmrechts für Frauen auf eidgenössische Ebene in einer nationalen Volksabstimmung an. Der Entscheid fiel mit 66% Ja-Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 58% aus.

Österreich gehört seit 1995 zur Europäischen Union. Das Land ist eine föderale parlamentarische Republik mit einem Regierungschef (Kanzler*in) und einem Staatsoberhaupt (Präsident*in). Es gibt 9 Teilstaaten (Bundesländer). Sowohl die Landesregierung als auch die Bundesregierung haben politische Macht.
10 Facts über Österreich und die Schweiz
1.Im Schnitt findet man in der Schweiz alle 16km einen See! Im Land gibt es ca. 1.500 Seen.
2.Der Dalai Lama ist der Besitzer des kleinsten Weinbergs der Welt und genau dieser steht in der Schweiz! Der La Vigne à Farinet im Wallis ist 1,67 Quadratmeter groß und besteht aus ganzen drei Reben.
3.In der Schweiz gibt es Bunker für die ganze Bevölkerung. Im Falle eines Nuklearkrieges besitzt die Schweiz als einziges Land weltweit eine ausreichende Zahl an Bunkern, um die gesamte Bevölkerung darin unterzubringen.
4. Meerschweinchen dürfen in der Schweiz nie allein gehalten werden und brauchen immer mindestens einen Partner. Dies ist Gesetz. Meerschweinchen einzeln zu halten ist illegal.
5.Die Schweiz ist ein neutrales Land. 2007 marschierten Soldaten bei schlechtem Wetter aus Versehen in das Nachbarland Lichtenstein ein. Sie zogen sich aber schnell wieder zurück, nachdem sie bemerkt haben, dass sie im falschen Land sind.
6.In Tirol gibt es jährlich eine österreichische Meisterschaft, die sehr gewöhnungsbedürftig ist. Es geht um den Kuhfladen-Weitwurf. Der Gewinner erhält den goldenen Kuhfladen.
7. Steven Spielbergs Vorfahren stammen aus Österreich. Seine Vorfahren lebten in der Stadt Spielberg, bevor sie in die USA auswanderten.
8.Ausländische Touristen müssen immer wieder über einen Ort schmunzeln. Die Ortsschilder des Ortes „Fucking“ müssen besonders gut geschützt werden, da sie ein beliebtes Diebesgut sind. Auch ein Bier, welche ein Helles ist, hat mit der Namengebung besonders gepunktet: „Fucking Hell“
9.Das fälschliche Tragen eines Adeltitels wird in Österreich seit 1919 bestraft. Noch immer gilt dieses Gesetz. Lediglich die Höchststrafe ist etwas eigenartig – 14 Cent -. Tatsächlich wurde das Gesetz 2007 angewendet und führte zu einer Strafe von 10 Cent.
10.Das österreichische Verkehrsministerium ist schon etwas weiter in der Zukunft angelangt. In Österreich brauch man seit 2015 offiziell keinen Führerschein für das eigene Hoverboard. Na dann werden nur noch die Hoverboards benötigt.