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Neuseeland

Neuseeland ist das perfekte Reiseland: Einerseits weit weg, wunderschön und exotisch, andererseits ungefährlich und in vielen Bereichen europäischen Ländern ähnlich. Eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Highlights, nette und entspannte Menschen, die einen fröhlichen und unkomplizierten Lebensstil pflegen, eine gute Infrastruktur und wenig Kriminalität machen das Reisen hier zur absoluten Erholung. So ist Neuseeland immer eine Reise wert, und wer den weiten Flug überstanden hat, wird garantiert belohnt!

Grundlegende Information über Neuseeland

Neuseeland liegt im Südwestpazifik und damit so ziemlich gegenüber von Deutschland. Das Land besteht aus zwei Hauptinseln, der Nord- und der Südinsel. Daneben gibt es noch Steward Island, eine kleine Insel, die sich ganz im Süden des Landes befindet und mehrere kleine Inseln, die dem Land vorgelagert sind.
Neuseeland liegt auf zwei tektonischen Platten und ist dadurch ständig in Bewegung. Diese Lage und die recht langgezogene Form der Inseln, die so einige Breitengrade abdecken, sorgen dafür, dass Neuseeland landschaftlich eine Vielfalt an Phänomenen bietet, die wohl unübertroffen ist. Auf der Nordinsel finden sich Landstriche, die ein beinahe mediterranes Klima haben, mit lieblichen Buchten und Stränden und den berühmten grünen Hügeln. Gleichzeitig findet man hier Vulkane, die teilweise noch aktiv sind und deren Tätigkeit Mondlandschaften und spannende Felsformationen hinterlassen hat. Heiße Quellen und Geysire können bei einer Reise nach Neuseeland ebenso erlebt werden, wie Gletscher, Urwälder, Fjorde und malerische Seen auf der Südinsel.
Faszinierend sind auch die schier unendlichen Strände, die es in allen Formen und Größen zu besuchen gibt. Es gibt lebendige Stadtstrände, in denen das bunte, unkomplizierte neuseeländische Leben brodelt. Hier können die neuesten Wassersporttrends ausprobiert werden und man taucht ein in die unvergleichliche Lebensart der „Kiwis“. Wer sich eher nach Natur und Abgeschiedenheit sehnt, muss auch nicht lange suchen. Unzählige Strandabschnitte sind unberührt, ohne Strandkorbverleih und Imbissbude. Hier kann man ausgiebige Spaziergänge machen, bei denen man niemandem begegnet, außer Vögeln und Meeresbewohnern.
Der Neuseeländische Busch ist mit seinen Riesenfarnen und gigantischen Baumriesen, verwunschen Mooswäldern und klaren Wasserfällen in jedem Teil des Landes beeindruckend. Wer eine längere Autofahrt unterbricht, um sich die Beine zu vertreten, kann beinahe überall anhalten und wird einen schönen Wanderweg entdecken. Manchmal stimmt es einen beinahe traurig, zu erkennen, dass man es nie schaffen wird, all diese Wege jemals zu erforschen. Denn hinter jeder Wegbiegung gibt es wieder etwas, wofür allein sich die Reise nach Neuseeland schon gelohnt hätte.

Tiere und Pflanzen in Neuseeland

Die meisten Gewächse in Neuseeland sind immergrün. So können Reisende zu jeder Jahreszeit den dichten Bewuchs im Neuseeländischen Urwald bewundern. Dieser zeichnet sich durch einige exotische Baumarten wie die riesigen Kauri-Bäume oder den Rimu mit seinem wundervollen Holz aus. Durch die hohe Niederschlagsmenge bei gleichzeitig vielen Sonnenstunden gedeihen Pflanzen in Neuseeland bestens. Das wirkt sich durch ein extrem dichtes Unterholz und viel Moosbewuchs aus, was die Wälder verwunschen und märchenhaft wirken lässt.

Unzählige Vogelarten bevölkern das Land und sorgen mit ihren Schreien und Gesängen für eine spannende Geräuschkulisse. Neuseeland hat vor der europäischen Besiedlung keine Landsäugetiere beheimatet, weshalb viele Vogelarten ohne natürliche Feinde waren. Dies führte dazu, dass einige Arten flugunfähig wurden. Dem ausgestorbenen Moa, der bis zu 3 Meter groß werden konnte, wurde das dennoch oft zum Verhängnis, wenn er in Löcher und Gräben fiel, aus denen er nicht mehr heraus kam. Dem Kiwi, der ebenfalls flugunfähig ist, hat es bis heute nicht geschadet. Er hat es sogar geschafft, das Wahrzeichen Neuseelands zu werden.

Mit den europäischen Siedlern kamen vielen neue Arten der Tier- und Pflanzenwelt ins Land. Auch die berühmten Schafe, von denen es in Neuseeland heute wirklich viele gibt, sind keine heimischen Tiere.  Viele Wälder sind grünen Wiesen gewichen, die jetzt als Weideland dienen. Und manche eingeschleppte Art, wie beispielsweise das Opossum, bereitet dem neuseeländischen Ökosystem Schwierigkeiten, weil es an natürlichen Feinden fehlt und sie die heimischen Tiere bedrohen.

Auch im und am Wasser gibt es in Neuseeland viel zu beobachten. Wale und Delfine tummeln sich hier, auch Haie hin und wieder. Und die Pinguine und Robben sind ebenfalls absolute Publikumsmagneten. Wer nicht zu Wasserscheu ist, kann sich auch die ein oder andere Paua-Shell pflücken. Diese Muscheln wachsen häufig an großen Steinen, die bei Ebbe nur leicht vom Wasser umspült werden. Sie haben ein schmackhaftes Fleisch und wunderschöne Muschelschalen. Die Zahl, die pro Peron gesammelt werden darf, wird an Stränden ausgeschrieben, um den Bestand zu sichern. Paua wird bei der Herstellung traditionellen Maori-Schmucks verwendet.

Klima und Wetter in Neuseeland

Neuseeland hat ein gemäßigtes Klima mit viel Sonne, aber auch viel Niederschlag. Es gibt wie bei uns vier Jahreszeiten, die allerdings um ein halbes Jahr verschoben sind. So ist der Juli der kälteste, der Januar hingegen der wärmste Monat. Die jahreszeitlichen Unterschiede fallen in Neuseeland weniger ins Gewicht, als wir es kennen, da es auch im Winter an sonnigen Tagen ziemlich warm werden kann und andererseits starker Südwind im Sommer das Bedürfnis nach einer Jacke weckt. Trotzdem ist es im Allgemeinen im Sommer deutlich wärmer, als im Winter. Reisende sollte aber immer so ausgerüstet sein, dass sie auf spontane Wetterwechsel reagieren können. Da man sich in Neuseeland vereinfacht gesagt eigentlich immer in den Bergen oder am Meer befindet, ist man immer in Regionen mit schnellem Wetterwechsel.
Die Höchst- und Tiefsttemperaturen in Neuseeland schlagen ebenfalls nicht so in die Extreme aus wie in Deutschland. Die Intensität der Sonnenstrahlen ist aber deutlich stärker. So ist es unbedingt notwendig, Sonnenschutz in Form von Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme immer dabei zu haben. Selbst im Winter ist es für Reisende nicht unwahrscheinlich, sich einen Sonnenbrand zuzuziehen.

Kultur, Geschichte, Sprache Neuseelands

Neuseeland ist ein Einwanderungsland von Anfang an. Lange Zeit war das Land nur von Tieren bewohnt. Doch vor etwa 1000 Jahren kamen die ersten Menschen ins Land. Es waren Bewohner südpazifischer Inseln, die in Meereskanus nach Neuseeland kamen. Sie ließen sich dort nieder und begründeten die Maori-Kultur, die in Neuseeland bis heute lebendig ist. Nachdem 1641 Abel Tasman als erster Europäer nach Neuseeland kam, wurde das Land auch für Europäer zum Auswanderungsziel. Sie betrieben Landwirtschaft und mussten anfänglich sehr wagemutig und erfindungsreich sein, um sich ein Leben in dem weitgehend naturbelassenen Land aufzubauen. Die Briten machten Neuseeland zur Kolonie, was mit vielen Auseinandersetzungen zwischen den Maori und den „Pakeha“ verbunden war. Erst 1840 wurde mit dem Vertrag von Waitangi die Maori-Kultur geschützt und den Maori besondere Rechte eingeräumt.
Heute leben Pakeha, Maori und viele andere Einwanderer, vor allem aus Asien und andren europäischen Ländern, und auch Polynesier, friedlich und selbstverständlich miteinander. Die Neuseeländer sind heute stolz auf die kulturelle Vielfalt im Land, die sich in traditionellem Kunsthandwerk, aber auch in moderner Kunst, Mode, in Filmen und vielen innovativen Erfindungen ausdrückt. Mit nur 4,5 Millionen Einwohnern ist Neuseeland sehr dünn besiedelt. Die Meisten Menschen wohnen in den großen Städten Auckland, Wellington und Christchurch.
Neuseeland lebt vor allem von der Landwirtschaft und vom Tourismus. Schafzucht, Milchprodukte und der Anbau von Obst und Gemüse sorgen für reichlich Exporte. Die unvergleichliche Landschaft mit ihren zahlreichen Freizeitmöglichkeiten lockt jährlich über zwei Millionen Besucher ins Land.
Neuseeland ist bestens auf die Touristen vorbereitet. So gibt es in fast jedem Dorf eine Touristeninformation, wo man Umgebungskarten, Vorschläge für Aktivitäten, Unterkünfte und vieles mehr bekommt. Beliebte Wanderwege müssen vorgebucht werden und sind täglich nur für eine begrenzte Besucherzahl offen, damit auch in der Hochsaison nicht das Gefühl entsteht, auf einer Demonstration zu sein, anstatt in der Wildnis. Dank der Vielfalt der Sehenswürdigkeiten und der dünnen Besiedlung fühlt man sich auch sonst nie beengt.
In Neuseeland gibt es offiziell drei Amtssprachen: Englisch, Te Reo Maori und die Neuseelandische Gebärdensprache. Tatsächlich gesprochen wird fast ausschließlich Englisch, wobei das Neuseeländische Englisch besonders in der Aussprache einige Besonderheiten vorzuweisen hat. Auch durch einige aus dem Te Reo Maori entlehnte Begriffe unterscheidet das Neuseeländische Englisch von anderen Varianten.
Te Reo Maori ist die Sprache der Maori, die jedoch von großen Teilen der Maori-Stämmigen Bevölkerung nicht mehr beherrscht wird. Allerdings kann die Sprache inzwischen in Schulen gelernt werden, sodass sie besonders in der jüngeren Bevölkerung zunehmend gesprochen und verstanden wird, allerdings zusätzlich zu Englisch und kaum als Alltagssprache.
Die Neuseeländische Gebärdensprache wird nur von einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung beherrscht. Etwa 0,6% der Menschen können auf diese Weise kommunizieren, was die Zahl der Gehörbeeinträchtigten in  Neuseeland noch deutlich unterschreitet. Die Erhebung zur Amtssprache hat also nur einen symbolischen Charakter. 

Neuseeland auf einen Blick

  • Vielfältige Naturphänomene
  • Einzigartige Flora und Fauna
  • Entspannter Lebensstil
  • Spannende Kultur mit unterschiedlichen Wurzeln
  • Trotz vielen Touristen nicht überlaufen
  • Angenehmes Klima, das dem unseren ähnelt